Ein Tag in der ambulanten Pflege

Erstaunt, überrascht, amüsiert, traurig, nachdenklich, optimistisch. Ein Arbeitstag bei der Calando Pflegedienst GmbH kann auch ein Wechselbad der Gefühle sein.

Seit über drei Jahren fülle ich das Calando Magazin mit Inhalten. Ich stelle Mitarbeiter vor oder berichte über Neuigkeiten, Messeauftritte und die Klienten der Calando Pflegedienst GmbH. Doch wie der Alltag in der ambulanten Pflege aussieht – das konnte ich als Redakteur bisher nur erahnen. Zeit also, einmal die Perspektive zu wechseln. Ich begleitete Pflegekraft Nadine Klug bei ihrer Frühschicht, um mehr über den herausfordernden, aber auch schönen Job herauszufinden.

Es geht los!

Der Wecker klingelt 5:45 Uhr. Eine für mich völlig untypische Zeit, beginne ich in der Regel gegen 8 Uhr mit meiner Arbeit als Journalist und (Berufs-)Blogger. Anziehen, Kaffee trinken, Zähne putzen, ab zum Calando-Hauptquartier. Als ich dort (fast) pünktlich um 6.45 ankomme, treffe ich Nadine. Sie erklärt mir, was mich erwartet.

Mit diesem Wagen geht es auf Tour. (Foto: Sven Wernicke)
Mit diesem Wagen geht es auf Tour. (Foto: Sven Wernicke)

Die erste Überraschung gleich am frühen Morgen: Der Ablauf ist perfekt organisiert. Fahrtzeiten, Dauer des Aufenthalts bei den Klienten, Pausen – alles eingeplant und eingetaktet. Sollte kurzfristig ein anderer Mitarbeiter einspringen müssen, zum Beispiel bei einem Krankheitsfall, erfährt dieser auf dem Tagestourenplan, welche Erledigungen anstehen und was konkret zu tun ist. Die angebenen Zeiten sind tatsächlich angemessen und lassen zu keiner Zeit Hektik aufkommen. Zum Beispiel bei der Fahrt von einem zu einem anderen Klienten. Diese wirklich faire Organisation des Arbeitstages beruhigt mich. Unnötiger Stress wird vermieden, da genügend Zeit für jeden einzelnen Kunden sowie die eigentliche Tour freigehalten wird.

Die Schicksale selbst erleben

Unsere erste Klientin ist Frau Löber, die ich bereits kenne. Ich traf die 96-jährige Dame bereits vor einigen Monaten. Damals verriet sie mir das Geheimnis ihres Alters. Nun will sie von Nadine gewaschen und angezogen werden. Währenddessen gibt es ein kleines Schwätzchen und den einen oder anderen Scherz. Aufschlussreich für mich: Nadine trägt alles in eine Klientenmappe ein, um so Ereignisse und Aktivitäten zu dokumentieren.

Alles wird dokumentiert. (Foto: Sven Wernicke)
Alles wird dokumentiert. (Foto: Sven Wernicke)

Ähnlich verläuft es kurze Zeit später bei Frau Bachmann. Duschen, anziehen und dabei behilflich sein, das Frühstück vorzubereiten. Erstmals merke ich hier, dass uns einfach nicht unendlich viel Zeit zur Verfügung steht. Ich koche Kaffee, Nadine stellt den Toaster an. Viel mehr können wir in den vorgesehenen 23 Minuten gar nicht machen.

Für das Überziehen der Strümpfe von Frau Latzel bleiben uns an diesem Tag acht Minuten. Schlimm finde ich das nicht, denn sie ist sehr rüstig, gut gelaunt und agil. Mehr Hilfe verlangt sie derzeit ohnehin nicht.

Frau Latzel in ihrer Wohnung. (Foto: Sven Wernicke)
Frau Latzel in ihrer Wohnung. (Foto: Sven Wernicke)

Bei Frau Müller* muss ich das erste Mal schlucken. Nadine hilft ihr aus dem Bett und wäscht sie, parallel dazu bereite ich das Frühstück zu. Die sehr ruhige Frau isst ein paar Happen, wir sind schon auf dem Sprung zum nächsten Klienten. Als Nadine meint, wir würden später noch einmal kommen, fragt Frau Müller: „Muss ich bis dahin hier sitzen bleiben?“. Die Antwort „Ja“ trifft auch mich hart. Was soll sie denn bis dahin im Rollstuhl tun? Die andere Seite habe ich aber im Hinterkopf. Es ist die freie Entscheidung von Frau Müller und ihren Angehörigen, im vertrauten Umfeld ihrer Wohnung bleiben zu wollen. Die Aufgabe eines ambulanten Pflegedienstes ist niemals die Rundumversorgung. Natürlich wäre es schöner, ein Betreuer würde zusätzlich die Stunden zwischen Frühstück und Mittag überbrücken. Doch für solche Aspekte müssten neue gesetzliche Regelungen her und zusätzliche Gelder zur Verfügung stehen. Das liegt nicht in der Macht eines einzelnen Unternehmens wie der Calando Pflegedienst GmbH.

Frühstück ist fertig. (Foto: Sven Wernicke)
Frühstück ist fertig. (Foto: Sven Wernicke)

Überall Einsamkeit

Wir fahren zu Herrn Berndt, einem kräftigen Mann mit charismatischen Gesichtszügen und Kuscheltieren auf der Couch. Nadine unterstützt ihn bei den Kompressionsstrümpfen, bei weiteren Pflegemaßnahmen und beim Einnehmen der Medikamente. Es läuft laute Musik, Nadine summt mit, die Sonne strahlt in die Wohnung und Herr Berndt ist zu Späßen aufgelegt. Und doch merke ich auch ihm an, dass er viel zu selten Gesellschaft bekommt.

Herr Berndt und seine Kuscheltiere. (Foto: Sven Wernicke)
Herr Berndt und seine Kuscheltiere. (Foto: Sven Wernicke)

Einsamkeit. Aus der macht Frau Schmiedel, für die wir 15 Minuten einplanen, gar kein Geheimnis. Sie pflegte ihren dementen Mann bis zum Tod, seitdem lebt sie alleine in der viel zu großen, finsteren Wohnung. Sie selbst war der Auffassung, gar keine Pflege oder Hilfe im Haushalt zu benötigen. Doch ihr weit entfernt lebender Sohn wünscht sich, dass regelmäßig jemand vorbeischaut. Sie redet wie ein Wasserfall über ihre Sorgen, Ängste und Probleme. Und ich frage mich, was man wohl tun könnte, um ihr das zu geben, was sie wirklich braucht: soziale Kontakte und wieder mehr Lebensfreude.

Medikamente. Solche Boxen stehen bei jedem Klienten. (Foto: Sven Wernicke)

Lebensfreude ist auch das, was Herrn Bratschke fehlt. Durch einen Schicksalsschlag und den Tod seiner Frau sitzt der 64-Jährige nun im Rollstuhl. Sein Alltag spielt sich in einer kleinen Einraumwohnung ab. Fürs Briefe öffnen und Aufräumen fehlt ihm wahrscheinlich die Kraft. Nadine ist jedoch positiv überrascht, denn Herr Bratschke ist für seine Verhältnisse gut gelaunt und hat auch den einen oder anderen lockeren Spruch auf Lager. Sein Humor macht mir die Hoffnung, dass es ihm bald besser geht.

Frühstückspause

Nach zweieinhalb Stunden Arbeit wartet die 30-minütige Frühstückspause auf uns. Bis jetzt besuchten wir also sieben Klienten mit ihren zum Teil völlig unterschiedlichen Geschichten, Krankheiten und Lebenssituationen. Mich freut es, dass noch längst nicht alle Menschen im hohen Alter ihren Lebenswillen verloren haben. Zugleich schockiert es mich zu erkennen, dass das Alleinsein oftmals ausschließlich durch Pflegekräfte unterbrochen wird, die sich nur um das Nötigste kümmern können. Aber ohne Frage das Beste geben!

Einsamkeit. (Foto: Sven Wernicke)
Einsamkeit. (Foto: Sven Wernicke)

Ich bin ernüchtert. Ich sehe Schicksale und Menschen, denen es sichtlich an dem Zwischenmenschlichen fehlt. Kann es so schwer sein, etwas zu verändern, die Lebensqualität zu erhöhen, die Pflege zu verbessern? Und Fälle wie die von Herr Bratschke zeigen: Jeder kann aus dem Leben gerissen und zu einem Pflegefall werden. Beängstigend. Als ich mit Nadine darüber rede, meint sie: „Wir können so froh sein, dass es uns und unseren Familien gut geht und wir gesund sind.“ Recht hat sie.

Klar: Als Pflegedienst können Mitarbeiter nur in den Rahmen ihrer Möglichkeiten agieren. Auch hier wird mir bewusst, dass die Calando Pflegedienst GmbH tatsächlich bemüht ist, es besser als andere zu machen. Und sei es die angenehme, gut durchdachte Tourenplanung.

Sich Zeit nehmen

Der zweite Teil des Arbeitstages gestaltet sich ganz anders. Am Mittag sitzen wir gemeinsam mit Frau Löber auf ihrem Balkon, genießen einen der letzten Sommertage dieses Jahres bei einem angenehmen Plausch über ihre Vergangenheit. Das ist im Rahmen der Verhinderungspflege nämlich möglich.

Bei Frau Müller* koche ich das Mittagessen, Nadine hängt zuvor gewaschene Wäsche auf. Wir leisten ihr etwas Gesellschaft. Immerhin 45 Minuten. Bevor wir ihre Wohnung verlassen, wird sie auf ihren Wunsch hin kurz nach 12 Uhr mittags wieder ins Bett gelegt. Sie winkt uns zum Abschied zu. Das ist hart, denn bei ihr vernehme ich die schwindende Lust am Leben. So traurig.

Frau Hartwig ist dement, aber zufrieden. (Foto: Sven Wernicke)
Frau Hartwig ist dement, aber zufrieden. (Foto: Sven Wernicke)

Unsere letzte Klientin an diesem Tag ist Frau Hartwig. Eine wunderbare Frau, 89 Jahre alt, überaus gepflegtes Erscheinungsbild, mit einem dezenten bayerischen Dialekt und…leicht dement. Aber das lässt sie sich kaum anmerken, sie freut sich über das Wetter und vor allem über uns. Wir reden über ihre bereits verstorbenen Geschwister, über ihre geliebte Enkelin und die Familie, für die sie erst vor sechs Jahren nach Dresden zog. Eine Krankheit wie Alzheimer kann nicht vermieden werden, doch Menschen wie ihr kann man einen schönen Lebensabend bescheren. Dazu gehören eine professionelle Pflege und Zeit für diese, soziale Kontakte und – im besten Fall – die Angehörigen, die sich auch kümmern.

Ein ereignisreicher Tag

Mein Tag in der ambulanten Pflege war voller Eindrücke. Und es kamen zahllose Fragen auf. Zum Beispiel: Wieso ist die Wertschätzung für diese Arbeit so gering?

Es ist wichtig, pflegebedürftigen und alten Menschen den Respekt entgegenzubringen, den sie verdienen. Damit ist nicht nur Waschen und Medikamente verabreichen gemeint. Wir brauchen mehr Zeit für Zwischenmenschliches und intensivere Beziehungen zueinander. Häufig kamen mit Gedanken in Richtung „Mehr-Generationen-Wohnen“ und „Ersatzfamilien“ für Senioren – aber vielleicht ist das eine naive Träumerei?!

Doch es gibt für mich weitere Erkenntnisse: Die Mitarbeiter bei der Calando Pflegedienst GmbH machen einen großartigen Job. Sie sind trotz einer gut gefüllten Tourenplanung nie in Eile und können in Ruhe auf die Wünsche der Klienten eingehen. Aber auch hier kommt der ambulante Pflegedienst an seine Grenzen, die zweifelsohne von der Politik gesteckt wurden. Es muss sich vieles ändern, damit wir den Hilfsbedürftigen (noch!) mehr Lebensqualität schenken können. Und es müssen Lösungen her, um die enormen Leistungen der Pflegekräfte zu honorieren, sie zu entlasten und auf den unaufhaltsamen, demografischen Wandel vorbereitet zu sein.

Ein großes Dankeschön an Nadine für die Möglichkeit, bei einer Schicht dabei sein zu dürfen. Die Klienten können froh sein, dass es Leute wie dich gibt, die diesen Job mit viel Leidenschaft machen und ihn sichtlich lieben!

*Name auf Wunsch der Angehörigen geändert.


Zufrieden mit 96 Jahren: Frau Löber und das Geheimnis ihres Alters

96 Jahre! Edith Löber ist zwar nicht mehr so mobil wie früher, doch ihre strahlenden Augen verraten: Ihr geht’s bestens. Wie sie dieses stolze Alter erreichte? Dieses Geheimnis verrät sie…

In jungen Jahren Sport treiben und Obst essen. Das macht schon viel aus“, so Frau Löber auf die Frage, was man tun könnte, um 90 Jahre zu werden. Auch heute noch hält sie sich fit – mit Sudoku-Rätseln, die ihr der liebe Nachbar regelmäßig vorbeibringt. Und mehrfach am Tag versucht sie sich an kleineren sportlichen Übungen, um aktiv zu bleiben.

Humor und Optimismus im Alter

Wer sich mit Frau Löber unterhält, wird schnell überrascht sein. Sie erlebte den Zweiten Weltkrieg, die DDR und politische sowie gesellschaftliche Veränderungen. Stets geblieben sind ihr Humor und ein Optimismus, dem man sich schwer entziehen kann. Vielleicht hat sie diese Lebensfreude ihrer schönen Kindheit zu verdanken, die die gebürtige Dresdnerin in Rähnitz bei Hellerau verbrachte? Aber auch über ihre langjährige Arbeit als Verkaufsstellenleiterin und Verkäuferin in Dresdner Textilgeschäften während DDR-Zeit weiß sie nur Gutes zu berichten. Wäre es nach ihr gegangen, sie hätte auch mit 69 Jahren und darüber hinaus eine Tätigkeit ausgeübt. Aber damals erhielt sie diese Chance nicht. Also ging sie in Rente und nutze diese ausgiebig für zahllose Fahrten ins Ausland. In dem berühmten slowakischen Kurort Piestany erholte sie sich sogar sieben Mal.

Und trotzdem verlief nicht immer alles perfekt. Ihr Verlobter kam nicht aus dem Krieg zurück, ihr späterer Mann verstarb zu früh im Alter von nur 58 Jahren. Eigene Kinder blieben Frau Löber verwehrt, die Familie und der Freundeskreis sind mittlerweile überschaubar. Doch ihre Angehörigen kümmern sich liebevoll um sie und stehen ihr zur Seite, wenn sie Unterstützung benötigt. Das gilt auch für die Helfer, die sie regelmäßig besuchen.

Die Calando Pflegedienst GmbH hilft, wo sie kann

Seit zwei Jahren nutzt Edith Löber die Angebote der Calando Pflegedienst GmbH. Nach einem Aufenthalt im Krankenhaus entschied sie sich aufgrund einer Empfehlung ihrer befreundeten Nachbarin dafür, sich ein wenig auf die Zukunft vorzubereiten. „Alleine im Alter kommt man nicht über die Runden“, betont sie. Sie ahnte rechtzeitig, dass sie es später nicht mehr schaffen könnte, selbst komplett die Wohnung zu putzen, einzukaufen oder sich ihre Medikamente aus der Apotheke zu holen.

Frau Löber nimmt eigentlich keinen Blatt vor den Mund, wenn ihr etwas nicht passt. Aber über den Calando Pflegedienst kann sie wirklich nicht meckern: „Das Personal hier ist einwandfrei. Es gibt nie eine Meinungsverschiedenheit. Und wenn etwas nicht stimmt, kann ich das ohne weiteres sagen.“ Einzig die Tatsache, dass das Personal in der Vergangenheit etwas zu häufig wechselte, bedauert sie. Andererseits versteht sie dies, denn Mitarbeiter suchen neue Herausforderungen, erhalten veränderte Fahrrouten oder bilden sich weiter und sind daher zwischenzeitlich nicht verfügbar. Dennoch kann sie sich nicht beschweren: „Ich bin froh, dass ich so gut betreut werde. Bei mir klappt alles bestens. Von meinen Kollegen und Bekannten, die auch älter sind, höre ich Geschichten von anderen Pflegediensten, wo das nicht so gut funktioniert.

Mit Zufriedenheit in die Zukunft

Frau Löber ist soweit zufrieden. Eines kann sie allerdings kaum beeinflussen: „Die Beine machen einfach nicht mehr mit. Aber alles andere ist super. Meine Ärztin sagt, meine Blutwerte wären so gut wie bei einem jungen Mädchen.“. Aber sie könne keine Strecken mehr laufen. Dabei würde sie gerne einmal wieder ein Theaterstück erleben. Auch, weil ihr Ehemann Schauspieler war und sie für das Theater begeistern konnte. Hoffentlich wird sie dazu bald wieder die Gelegenheit erhalten.

Sie lacht nach wie vor sehr gerne. (Foto: Sven Wernicke)
Sie lacht nach wie vor sehr gerne. (Foto: Sven Wernicke)

Ob sie schon an ihren Tod denkt? Ja und nein. Zwar hat sie ihr Testament bereits geschrieben und das Begräbnis längst bezahlt, doch das war’s dann auch schon: „Ich will nichts Trauriges hören, das kann ich gar nicht ertragen.“. Sie war schon immer gut gelaunt, was auch an ihren Eltern lag. In ihrer Kindheit und Jugend ging es schließlich immer sehr lustig zu. Das übertrug sie auf ihre Persönlichkeit. Und dies kann und soll unbedingt so bleiben. Dieser ansteckende Optimismus ist vielleicht das wahre Geheimnis ihres Alters.

Liebe Frau Löber, wir wünschen Ihnen viele weitere gesunde Jahre. Das Team der Calando Pflegedienst GmbH wird Sie wie gewohnt dabei unterstützen, weiterhin ein selbständiges Leben in Ihren eigenen vier Wänden bestreiten zu können. Wir freuen uns sehr, Sie als Klientin betreuen zu dürfen.

Die Calando Pflegedienst GmbH besitzt gegenwärtig freie Pflegekapazitäten für Sie und Ihre Angehörigen in den Gebieten Strehlen, Zschertnitz, Mockritz, Leubnitz-Neuostra und Gruna. Bei Fragen können Sie unser Team gerne kontaktieren.


So feierte die Calando Pflegedienst GmbH ihren 10. Geburtstag

10 Jahre Calando Pflegedienst! Dies musste gefeiert werden. Und das erlebten unsere Mitarbeiter bei bestem Wetter im Großen Garten.

Bereits vor einem Jahr feierte die Calando Pflegedienst GmbH ihren Geburtstag im schönen Ambiente des Großen Gartens. Geschäftsführer Michael Quaas und seine Frau Lysann Quaas luden 2018 wieder ein, um diesmal ein besonderes Jubiläum zu begehen. Denn am 16. Juni 2008 wurde ihr Unternehmen gegründet. Auf den Tag genau und zehn Jahre später traf sich unser Team am idyllisch gelegenen Carolaschlösschen. Hier wartete bereits die erste Überraschung…

Silke Klewe, Expertin für Coaching, Kommunikation und Supervision, gestaltete den Nachmittag. (Foto: Sven Wernicke)
Silke Klewe, Expertin für Coaching, Kommunikation und Supervision, gestaltete den Nachmittag. (Foto: Sven Wernicke)

Teambildende Maßnahmen zum Jubiläum

Wo waren denn die Chefs? Wollten sie nicht pünktlich zu ihrer eigenen Feier kommen? Stattdessen empfing Silke Klewe unsere Mitarbeiter für teambildende Maßnahmen. Ganz nebenbei sollten auch Herr und Frau Quaas aufgespürt werden. In Gruppen wurde darüber gesprochen, wie sich die Angestellten tagtäglich motivieren und wie sie Spaß sowie Freude miteinander im Alltag haben können.

Als später auch Michael und Lysann Quaas zu dieser ungewöhnlichen Veranstaltung stießen, durfte das Team weitere Aufgaben meistern. Beim „positiven Tratschen“ wurden Kollegen gelobt – allerdings in ihrer Anwesenheit. Es folgte ein amüsantes Geschicklichkeitsspiel, bei dem verschiedene Bälle über eine bewusst mit Löchern versehene Plane geleitet wurden.

Das Spiel mit den Bällen. (Foto: Sven Wernicke)
Das Spiel mit den Bällen. (Foto: Sven Wernicke)

Gut gelaunt bei Speis und Trank

Nach einer Auswertung sprachen die Anwesenden darüber, wie sie zur Calando Pflegedienst GmbH kamen. Auch das war für alle Beteiligten aufschlussreich. Und viel wichtiger noch: Jeder lernte den anderen noch ein klein wenig besser kennen. Wer hätte gedacht, dass Michael Quaas ursprünglich und vor seiner Ausbildung zum Altenpfleger den Beruf des Werkzeugmachers erlernte?

Leckereien zum Abschluss. (Foto: Sven Wernicke)
Leckereien zum Abschluss. (Foto: Sven Wernicke)

Im Herzen des Großen Gartens begann nach gut zwei Stunden am Mosaikbrunnen der gemütliche Teil der Feier. Mit leckeren Kuchen, Törtchen, Sandwiches, Quiches, Spießen und Salaten konnten sich die Mitarbeiter mit ihren Familien stärken. Wer wollte, versuchte sich an einem weiteren Spiel, bei dem eine Murmel auf Holzflächen um den Brunnen herum geleitet werden sollte. Auch die eine oder andere (alkoholfreie) Sektflasche wurde geköpft, um den Firmengeburtstag gebührend zu zelebrieren. Unsere am längsten im Betrieb tätige Mitarbeiterin Frau Berndt erhielt als krönenden Abschluss ein persönliches Dankeschön von Herrn Quaas überreicht.

Das Team. (Foto: Sven Wernicke)
Das Team. (Foto: Sven Wernicke)

Für uns alle war dies – so hoffen wir – ein wunderbarer Tag, bei dem wir nicht nur reichlich Speisen und Getränke genossen, sondern ebenfalls etwas für uns und unsere Rolle im Unternehmen mitnehmen konnten. Auf die nächsten zehn Jahre!

Calando Pflegedienst GmbH unterstützt Mal- und Arbeitsbuch

Ein wenig mag es an diesem Tag untergegangen sein, doch den 16. Juni 2018 nutzten wir ferner, um ein außergewöhnliches Projekt zu fördern. Denn die Calando Pflegedienst GmbH unterstützt neuerdings den Stadtfeuerwehrverband Dresden e.V. finanziell. Dieser ist dadurch in der Lage, gemeinsam mit dem K&L Verlag ein Mal- und Arbeitsbuch für Mädchen und Jungen im Kindergarten- und Grundschulalter zu veröffentlichen. In dem kostenfrei erhältlichen Werk werden wichtige Fragen rund um die Aufgaben der Feuerwehr kindgerecht beantwortet. Eine schöne Idee, wie wir finden.

Persönliche Danksagung von Herrn Quaas

Nach all den Höhen und Tiefen, die wir gemeinsam erlebten, möchte ich mich an dieser Stelle persönlich bedanken.

Es soll keineswegs wie eine Floskel klingen, doch eines ist mir seit jeher bewusst: Ohne ein motiviertes und engagiertes Team wäre die Calando Pflegedienst GmbH nicht das, was sie jetzt ist. Dafür, dass unsere Mitarbeiter auch in schweren Zeiten zu uns beziehungsweise ihrem Arbeitgeber hielten, bin ich überaus dankbar. Das gilt selbstverständlich auch für alle ehemaligen Beschäftigten, die uns tatkräftig zur Seite standen.

Ein Blick zurück auf den März 2018 verdeutlicht mir, wie wichtig ein gutes Team ist. Die damalige Mitarbeiterproblematik strengte mich als Geschäftsführer sehr an. Aber nicht immer fällt es leicht, schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen. Gerade in schwierigeren Situationen muss man abwägen, besonnen bleiben und versuchen, Krisen für alle Seiten fair und professionell zu bewältigen. Ich bin ausgesprochen glücklich darüber, dass wir unsere kleine Notlage bereits im Juni 2018 überwinden konnten – vor allem aufgrund des großartigen Teams, das uns unterstützte und hinter uns stand.

Herr und Frau Quaas feiern. (Foto: Anne-Kathrin Gericke)
Herr und Frau Quaas feiern. (Foto: Anne-Kathrin Gericke)

Geschätztes Team, liebe Kollegen: Ich setze alles daran, dass die Calando Pflegedienst GmbH ein Unternehmen ist und bleibt, zu dem man sich dazugehörig fühlen möchte. Auch in Zukunft soll unser Pflegedienst ein familiärer Arbeitgeber bleiben, bei dem wir uns aufeinander verlassen können. Auch dann, wenn es mal nicht „rund läuft“. Ich bleibe dran und gebe mein Bestes für Zufriedenheit und ein positives Arbeitsklima. Darauf habt ihr mein Wort.

Mein besonderer Dank gilt meiner Ehefrau. Nicht erst seit der Gründung des Calando Pflegedienstes vor zehn Jahren steht sie an meiner Seite und ist unverändert mit dabei. Das sehe ich keineswegs als Selbstverständlichkeit an. Kommunikation und Verständnis füreinander sowie gegenseitiger Respekt sind elementar. Ich bin froh, dass sie mich Tag für Tag stützt.


Wie sich ein Klient bei unserem Team bedankte

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die uns zeigen: Wir machen unseren Job gut. Kürzlich erhielt die Calando Pflegedienst GmbH ein besonderes Dankeschön.

Jeder freut sich über Blumen, Präsente, Schokolade. Aber es genügt auch mal ein kleiner Brief, der uns begeistert und verdeutlicht, dass unsere Arbeit geschätzt wird. Im Mai 2018 erreichte uns das Schreiben unseres Klienten Manfred Rüger, das wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

„Dem Team des Calando-Pflegedienstes!

Für die sehr gewissenhafte Ausführung der Pflegearbeiten und Einhaltung der Wundbehandlungs-Anordnungen der Wundschwester und der Ärzte, sowie die Berücksichtigung meiner vielen und speziellen Wünsche und Erfordernisse und auch die sparsame und pflegliche Verwendung des eingesetzten Verbandmaterials möchten wir uns recht sehr beim Calando-Pflegedienst bedanken.

Ihr Klient Manfred Rüger mit Frau Hannelore und Bevollmächtigtem Rüdiger Palitz.“

Vielen Dank für die netten Worte. Diese motivieren uns, auch in Zukunft weiterhin das Beste zu geben. Das ist unser Anspruch. Schließlich haben unsere Klienten eine optimale Pflege verdient. Immer!


10 Fakten, die Sie über die Calando Pflegedienst GmbH vielleicht noch nicht wussten

Zum bald anstehenden Geburtstag der Calando Pflegedienst GmbH präsentieren wir Ihnen zehn Fakten, die Ihnen wahrscheinlich noch nicht bekannt waren.

Wussten Sie schon, dass…

… der Calando Pflegedienst am 16. Juni 2008 gegründet wurde?

An diesem Tag gewann die deutsche Nationalelf gegen Österreich mit 1:0 und zog ins Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft ein. Wir dagegen zelebrierten unseren mutigen Schritt in die Selbständigkeit.

… wir zu Beginn keinen einzigen Klienten besaßen?

Aller Anfang ist schwer. Herr und Frau Quaas starteten in ihr Abenteuer mit keinem einzigen Kunden. Gerade die ersten Wochen und Monate waren überaus aufreibend. Aber wir meinen: Das war eine gute Entscheidung.

…unsere ältesten Klientinnen weit über 90 Jahre alt sind?

Gleich zwei Damen erreichten bereits das stolze Alter von 96 Jahren. Unser ältester Klient feierte schon seinen 93. Geburtstag.

… unsere jüngste Klientin 12 Jahre alt ist?

Zwei Stunden pro Woche betreut die Calando Pflegedienst GmbH ein 12-jähriges Mädchen. Die jüngste erwachsene Frau ist 46 Jahre, der jüngste Mann 39 Jahre alt.

…der Altersdurchschnitt unserer Klienten bei 80,32 Jahren liegt?

Diese Zahl zeigt, dass die meisten unserer Kunden ein beachtliches Alter erreicht haben. Wir sind glücklich darüber, ihnen den Lebensabend schöner und angenehmer gestalten zu können.

… unser ältester Mitarbeiter einfach nicht in Rente gehen möchte?

Längst in Rente, aber ein außergewöhnlicher Mitarbeiter ist unser 78 Jahre junger Herr Vollpricht. Er kümmert sich um den Fuhrpark der Calando Pflegedienst GmbH und hilft stets, wo er kann.

… wir ein junges Team sind?

26 Mitarbeiter sind gegenwärtig bei der Calando Pflegedienst GmbH beschäftigt. Der Altersdurchschnitt liegt bei 33,88 Jahren. Das verdeutlicht: Wir sind ein dynamisches und junges Team.

… an unserem Wohnprojekt bereits seit Jahren getüftelt wird?

Die Idee für neue Räumlichkeiten, eine Tagespflege und Platz für Veranstaltungen entstand bereits im April 2016. Seitdem beschäftigte sich vor allem unser Geschäftsführer Michael Quaas intensiv mit der Standortsuche, geeigneten Bestandsobjekten und der möglichen Realisierung sowie Finanzierung des Wohnprojektes.

Michael Quaas mit Skizzen vom Wohnprojekt - im Februar 2017.
Michael Quaas mit Skizzen vom Wohnprojekt – im Februar 2017.

… unser Chef 46 Jahre alt ist?

Michael Quaas feiert 2018 seinen 46. Geburtstag. Mit 36 Jahren gründete er den Calando Pflegedienst, nachdem er 14 Jahre in der stationären Pflege bei der Arbeiterwohlfahrt tätig war und sich im Rahmen seiner Pflegedienstleiter-Abschlussarbeit intensiv mit dem Aufbau eines ambulanten Pflegedienstes auseinandersetzte.

…die Calando Pflegedienst GmbH eigene Schulungsräume besitzt?

Ganz in der Nähe unserer aktuellen Firmenzentrale entstehen derzeit Schulungsräume für unsere Mitarbeiter. In diesen finden unter anderem Weiterbildungen und Informationsveranstaltungen statt.


Die Calando Pflegedienst GmbH bei der Rewe Team Challenge 2018

Vier unserer Mitarbeiter trauten sich und traten bei der diesjährigen Rewe Team Challenge in Dresden an.

Die 10. Rewe Team Challenge am 23. Mai 2018 motivierte wieder zahlreiche Angestellte hiesiger Unternehmen. Wie schon in den Vorjahren ging es darum, gemeinsam mit Kollegen und Freunden eine fünf Kilometer lange Strecke vom Dresdner Altmarkt Richtung DDV-Stadion zu bewältigen. Dort wurde das sportliche Event im Rahmen einer After Run Party spektakulär beendet.

Unser Team bei der Rewe Team Challenge.
Unser Team bei der Rewe Team Challenge.

Calando Pflegedienst GmbH auf der Rewe Team Challenge

2018 war zum ersten Mal ein Team der Calando Pflegedienst GmbH mit dabei. Nach Überlegungen im vergangen Jahr, wagten wir uns diesmal auf die Straße. Genauer legten unsere Mitarbeiterinnen Liska, Anja, Bettina und Ulrike los – aber nicht, um die ersten Plätze zu erreichen, sondern gemeinsam ins Ziel einzulaufen. Nach 29 Minuten und 46 Sekunden erreichten sie dieses. Unser Geschäftsführer Michael Quaas und seine Frau Lysann Quaas feuerten die motivierten Läufer an.

Gratulation!
Gratulation!

Herzlichen Glückwunsch an das Team!


Das macht die Calando Pflegedienst GmbH anders als andere Pflegedienste

Es geht nicht in erster Linie darum, besser als andere Pflegedienste zu sein. Vielmehr verfolgt die Calando Pflegedienst GmbH das Ziel, als guter Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.

Obwohl die Calando Pflegedienst GmbH ihren zehnten Geburtstag feiert, sieht sie sich als junger, familiärer Betrieb. Nicht ohne Grund findet jeden Montag ein gemeinsames Frühstück statt, bei dem Mitarbeiter zusammenkommen, sich austauschen und über Probleme sprechen. Gerade in der ambulanten Pflege fehlt für so etwas oftmals die Zeit. Doch das Zwischenmenschliche soll bei uns nicht auf der Strecke bleiben. Ganz im Gegenteil: Um die Kommunikation zu fördern und andere Schichten einzubeziehen, planen wir bis zu zwei weitere Team-Pausen in der Woche.

Fortbildungen und weitere Leistungen für Mitarbeiter

Wichtig ist uns auch der Aspekt der Fortbildungen. Supervisionen und Weiterbildungen möchten wir deutlich ausbauen. Hierzu wollen wir mit Diakademie – Diakonische Akademie für Fort- und Weiterbildung in Moritzburg zusammenarbeiten. Führungskräfte bekommen bei der Calando Pflegedienst GmbH ein Persönlichkeitstraining und damit die Möglichkeit, den Umgang miteinander zu verbessern.

Das Team. (Foto: © 2017 Claudia Jacquemin | www.jacquem.in)
Das Team. (Foto: © 2017 Claudia Jacquemin | www.jacquem.in)

Faire Bezahlung, unbefristete Arbeitsverträge, 30 Tage Urlaub pro Jahr, Kindergartenzuschüsse, eine betriebliche Altersvorsorge, optional Homeoffice-Zeiten – für uns eine Selbstverständlichkeit. Neue Mitarbeiter können sich bei einer kulinarischen Stadtführung sogar verwöhnen lassen, wenn sie dies wünschen. Frische Snacks und Getränke stellen wir täglich zur Verfügung. Neu im Programm sind Massageangebote. Jeder Arbeitnehmer kann diesen Service einmal pro Monat in Anspruch nehmen.

Auch ökologische Gesichtspunkte spielen eine Rolle. Entscheidet sich ein Angestellter bewusst für „grünen Strom“, gibt es von der Calando Pflegedienst GmbH einen jährlichen Zuschuss von 100 Euro dazu. Das entspricht ungefähr der Differenz zu einem konventionellen Stromanbieter.

Das Ziel: Eine angemessene Vergütung

Wir streben eine faire Vergütung an: Seit April 2018 erhält ein Berufsanfänger (Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in) ein Gehalt von 2400 Euro Brutto (168 Stunden pro Monat, durchschnittlich also 14,30 Euro pro Stunde in Lohngruppe 4.1). Dies ist durchaus mit einem Lohn aus einem Tarifvertrag vergleichbar.

Die Calando Pflegedienst GmbH ist ernsthaft gewillt, Mitarbeiter angemessen zu bezahlen. Wir hoffen zusätzlich, dass auch die Politik dabei behilflich sein kann, 2019 und 2020 den Stundenlohn um jeweils einen Euro anheben zu können.

Sich selbst hinterfragen

Das alles mag einerseits nach vielen Leistungen klingen, doch haben die Geschäftsführer stets ein offenes Ohr für weitere Verbesserungsvorschläge seitens der Mitarbeiter. Im Fokus steht ein angenehmes, motivierendes, positives Betriebsklima. Und für dieses wird hart gearbeitet. Darum ist es manchmal notwendig, die eigene Firmenphilosophie zu hinterfragen und herauszufinden, wo es im Unternehmen hakt. Unsere stellvertretende Pflegedienstleiterin Lysann Quaas ist besonders bestrebt, festgefahrene Strukturen ausfindig zu machen und Missstände aufzudecken sowie zu eliminieren: „Hier und da sind wir bereits eingerostet. Es ist also nötig, sich und seine Arbeit auch mal selbst zu reflektieren. Um für die Zukunft gewappnet zu sein.

Was macht die Calando Pflegedienst GmbH denn nun besser als die Mitbewerber? Geschäftsführer Michael Quaas möchte nicht in ein Konkurrenzdenken verfallen: „Es geht nicht darum, es besser zu machen. Vielmehr sollte es darum gehen, es miteinander zu machen.“ Andere Pflegedienste sieht Herr Quaas eher als Mitstreiter in einem für unsere Gesellschaft immer bedeutsamer werdenden Bereich.

Für die nächsten Jahre stehen viele Wünsche und Ideen auf der Liste. Perspektivisch möchte die Calando Pflegedienst GmbH Urlaubs- und Weihnachtsgeld zahlen. In neuen Räumlichkeiten sollen sich die Mitarbeiter wohler fühlen und besser entfalten können. Und weitere Gesundheitsleistungen für die Pflegekräfte sollen angeboten werden. Ausruhen auf dem bisher Geschaffenen? Das kommt nicht infrage.


Das sind die Zukunftspläne der Calando Pflegedienst GmbH

Was plant die Calando Pflegedienst GmbH in den kommenden Jahren? Ein Blick in die Zukunft.

Großer Plan: Das Wohnprojekt der Calando Pflegedienst GmbH

Etliche Ideen schwirren den Gründern der Calando Pflegedienst GmbH durch den Kopf. Eine davon ist das Wohnprojekt, an dem bereits seit 2016 getüftelt wird. Doch nicht nur ein geeigneter Platz beziehungsweise die passende Immobilie will gefunden werden. Denn das Ziel ist es, Menschen ein alters- und behindertengerechtes Wohnen in einer angenehmen, lebenswerten Atmosphäre zu ermöglichen. Ökologische Aspekte sollen ebenfalls einfließen. Für unsere Mitarbeiter sehen wir einen modernen Arbeitsplatz vor, ferner sind Räumlichkeiten für Therapien und Schulungen angedacht. Im besten Fall kommen an diesem Ort Jung und Alt zusammen.

Unser neues Wohnprojekt als Modell.
Unser neues Wohnprojekt als Modell.

Wir wissen, dass das Vorhaben ein großes, langwieriges und anstrengendes ist. Doch wir freuen uns auf diese spannende Herausforderung –auch wenn bis zur Schlüsselübergabe noch viel Zeit vergehen wird.

Wünsche und Vorbereitungen

Auf die Frage, was er sich für die Zukunft wünscht, hat Geschäftsführer Michael Quaas sofort eine Antwort parat: „Ich hoffe auf ein motiviertes Personal und bin auch bereit, dazu etwas beizutragen.“ Er geht davon aus, dass die Löhne sukzessive erhöht werden können, sofern die Finanzen des Unternehmens stimmen und die Politik die richtigen Weichen stellt. Den Anschein hat es zumindest gegenwärtig.

Lysann Quaas, Ehefrau von Michael Quaas, fügt hinzu: „Es wäre schön, wenn Pflege wieder das sein kann, was sie irgendwann einmal war. Die Wertschätzung den alternden Menschen gegenüber muss steigen. Sie haben ausreichend Zeit für ihre Pflege verdient.

Herr und Frau Quaas sind guter Dinge, dass sich in den nächsten Jahren positive Entwicklungen ergeben, schließlich ist schon jetzt von Lohnerhöhungen zwischen 20 Prozent und 25 Prozent die Rede. Aber dies muss auch finanziert werden. Gegebenenfalls sollten die Pflegekassen in die Pflicht genommen werden.

Calando Pflegedienst GmbH bildet aus

Die Calando Pflegedienst GmbH möchte außerdem einen Beitrag leisten, Menschen für den Beruf zu begeistern. Ab 2020 sollen angehende Pflegefachmänner und Pflegefachfrauen im Rahmen ihrer Ausbildung praktische Erfahrungen im Unternehmen sammeln. Hierzu werden wir mit einer Berufsschule zusammenarbeiten und einen geschulten Mitarbeiter zur Verfügung stellen.

Unser aktuelles Magazin in gedruckter Form.
Unser aktuelles Magazin in gedruckter Form.

An Visionen, Hoffnungen und Wünschen mangelt es sicherlich nicht. An erster Stelle steht aber eines: Wir möchten unserer Philosophie treu bleiben und eine Pflege so machen, wie sie sein sollte: Kompetent und mit genügend Zeit für jeden Klienten.

Halten Sie sich den Nachmittag des 16. Juni 2018 frei. Denn an diesem Tag feiern wir gemeinsam mit Ihnen unseren 10. Geburtstag. Am 6. Juni 2018 warten hier im Calando Magazin weitere Informationen auf Sie. Seien Sie gespannt!


Wir blicken zurück: Die Höhepunkte 2017

2017 war für die Calando Pflegedienst GmbH ein spannendes Jahr. Wir waren erneut auf Messen vertreten, setzten uns für gute Zwecke ein und ruhten uns keinesfalls auf unseren Lorbeeren aus.

Mit Erfolg ins neue Jahr

Das Jahr begann für die Calando Pflegedienst GmbH mit einer Erfolgsmeldung. Von offizieller Seite wurde die Qualität unseres ambulanten Pflegedienstes mit einem „sehr gut“ bewertet. Die PKV vergab eine Pflegenote von 1.0. Eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Denn 2016 erhielten wir noch ein Ergebnis von 1.2. Die Pflegenote kann als Zahl nicht mehr verbessert werden. Doch das Ergebnis war und ist für uns eine Motivation, diese auch in den nächsten Jahren halten zu wollen. Eine Optimierung und Verbesserung von Prozessen – stets im Interesse unserer Kunden – ist schließlich immer möglich.

Pikosch - eine echte Überraschung für uns. (Illustration ©: Mark A. Reuter - www.pikosch.de)
Pikosch – eine echte Überraschung für uns. (Illustration ©: Mark A. Reuter – www.pikosch.de)

Im Mai statteten wir der Altenpflege 2017 in Nürnberg einen Besuch ab. Dort entdeckten wir das Wegmachpulver Pikosch, das wir seitdem bei unserer Arbeit einsetzen. Auch waren wir im August mit einem eigenen Messestand auf der 2. Pflegemesse in Dresden vertreten. Auf dieser trafen wir unter anderem Teilnehmer unserer Gewinnspiel-Aktion aus dem ersten gedruckten Calando Magazin. Dies war eine schöne Gelegenheit, persönlich in Kontakt zu treten.

Für das Gute einsetzen

2017 engagierten wir uns zunehmend für wohltätige Zwecke. Nachdem Mitte März im Jugend-Öko-Haus in Dresden eingebrochen und kostspielige Technik entwendet wurde, unterstützten wir die Betreiber mit 250 Euro. Dafür verzichteten wir zu Ostern auf Schokolade und andere Süßigkeiten.

Im Sommer spendeten wir rund 30.000 Spielsteine an vier lokale Kindereinrichtungen. Jeweils 25 Kilogramm beziehungsweise zirka 7500 Bauklötze übergaben wir dem Christlichen Kinderhospizdienst, dem Kindergarten „Zu den Glückraben“, dem Sonnenstrahl e.V. und der Kindertagesstätte „Sonnenkäfer“. Wir hoffen sehr, dass wir mit dieser Aktion für einige strahlende Augen sorgen konnten.

Unser Geschäftsführer Michael Quaas bei der Kita Sonnenkäfer.
Unser Geschäftsführer Michael Quaas bei der Kita Sonnenkäfer.

Zum Jahresende schnürten die Mitarbeiter der Calando Pflegedienst GmbH elf Weihnachtsgeschenke für „Weihnachten im Schuhkarton“. Unser Geschäftsführer Michael Quaas übernahm für diese Präsente, die notleidenden Kindern zugutekommen, den freiwilligen Spendenbeitrag.

Mitarbeiter und Wohnprojekt

2017 konnten wir neue Kollegen begrüßen, die unser motiviertes Team seitdem unterstützen. Weiterbildungen und Supervisionen sind seit diesem Jahr auch von größerer Bedeutung für die Belegschaft der Calando Pflegedienst GmbH.

Und natürlich konzentrierten wir uns auf unser unverändert vorgesehenes Wohnprojekt. Trotz etlicher Hürden nahmen die Vorstellungen weiter Formen an.

Calando feiert Geburtstag

Den neunten Geburtstag unseres Pflegedienstes zelebrierten wir im Großen Garten. Zwar war das Wetter nicht ganz perfekt, wir ließen uns die gute Laune am 16. Juni 2017 aber nicht nehmen. Bei leckeren Salaten, Käsespießen, Keksen, mit Obst gefüllten Waffelbechern und sogar einem Gläschen Sekt wurde ein wenig auf die vergangenen Monate und nach vorne geschaut.

So feierten wir den Firmengeburtstag.
So feierten wir den Firmengeburtstag.

Alles in allem können wir 2017 überaus zufrieden sein. Es warteten zu meisternde Schwierigkeiten und Chancen auf uns, ebenso gaben wir mit unseren Spenden auch etwas weiter. Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft und freuen uns auf das, was 2018 kommt.

Wir wollen uns nicht ausruhen, sondern weiter das Beste geben. Für Sie und unser Team. Die Calando Pflegedienst GmbH ist für Sie da, garantiert eine professionelle Pflege und nimmt sich die Zeit für Ihre Probleme.

Und eines ist sicher: Das zehnjährige Firmenjubiläum der Calando Pflegedienst GmbH wird gebührend gefeiert.


Weihnachten im Schuhkarton: So viele Geschenke haben wir gespendet

Die Mitarbeiter der Calando Pflegedienst GmbH haben jetzt schon Weihnachtsgeschenke gepackt – für die Aktion Weihnachten im Schuhkarton. Wie viele sind es geworden?

Bis zum 15. November 2017 war es möglich, Kindern in Not im Rahmen der Aktion Weihnachten im Schuhkarton etwas Gutes zu tun. Das ließen sich unsere Mitarbeiter nicht nehmen. Auch, weil der freiwillige Spendenbeitrag von 8 Euro pro Paket von der Calando Pflegedienst GmbH übernommen wurde.

So viel spendete die Calando Pflegedienst GmbH

Wir können zufrieden sein, denn insgesamt wurden 11 Geschenke für Notleidende geschnürt. Somit überwies unser Geschäftsführer Michael Quaas 88 Euro an Operation Christmas Child, um Weihnachten im Schuhkarton zukünftig sicherzustellen. Die Kartons wurden am 15. November 2017 unserem Kooperationspartner übergeben. Die Sophienapotheke kümmert sich um den kontrollierten Versand an die Organisatoren.

Unsere Mitarbeiter bringen die Pakete zum Versand.
Unsere Mitarbeiter bringen die Pakete zum Versand.

Wir hoffen, dass wir mit unserer Unterstützung zumindest ein paar Kinder zu Weihnachten glücklich machen können. Und sicher werden wir 2018 wieder an Weihnachten im Schuhkarton teilnehmen.