Calando Wohnprojekt Februar 2017: Der aktuelle Stand der Dinge

Das Wohnprojekt der Calando Pflegedienst GmbH ist ein aufwändiges und komplexes. Auch, weil wir große Pläne haben und diese bedacht sowie professionell umsetzen wollen. Und: Viele Hürden wollen genommen werden.

Geht es voran? Welche Ansätze stehen im Fokus? Michael Quaas, Geschäftsführer der Calando Pflegedienst GmbH, steht Rede und Antwort.

Wie ist der aktuelle Stand vom Wohnprojekt?

Michael Quaas: Ich schaute mir kürzlich in Berlin ein aktuelles, sehr ähnliches und fast fertiggestelltes Bauprojekt an, das sich weitgehend mit unseren Ideen und Vorstellungen deckt. Der Gedankenaustausch war sehr aufschlussreich. Beispielsweise wird dort ein Blockheizkraftwerk statt Solar verwendet – ein interessanter Ansatz, zumal dieser sinnvoll erscheint und gefördert wird. Für uns ist dagegen Solar die bessere Alternative, da wir auf Fernwärmeversorgung setzen und die Stromgewinnung aus Sonnenenergie als Ergänzung ansehen.

Das Wohnprojekt in Berlin.
Das Wohnprojekt in Berlin.

Letztlich zählen eben auch Nebenkosten beim Betrieb eines großen Wohnprojektes. Aber aktuell ist es noch zu früh, hier konkret ins Detail gehen zu können.

Ökologische Aspekte sollen in das Calando Wohnprojekt einfließen. Was erwartet uns?

Michael Quaas: Wie gesagt ist Solarenergie für uns attraktiv, da sich diese auch hervorragend dazu eignet, die Akkus von Elektroautos zu füllen. Elektromobilität wird für die Calando Pflegedienst GmbH künftig ohnehin eine Rolle spielen.

Abgesehen davon möchten wir Holzfenster verwenden, die bessere Lärmschutzwerte als herkömmliche Lösungen besitzen. Fest geplant sind ferner selbst angefertigte Fledermaus- und Nistkästen. Und wir sind bestrebt, auf dem Grundstück Bäume zu pflanzen.

Sicher werden noch weitere grüne, nachhaltige, ökologische Ansätze in unser Projekt einfließen.

Als die ersten Planungen begannen – mit welchen Hindernissen hätten Sie zu dem Zeitpunkt nicht gerechnet, mit denen Sie später dann doch konfrontiert wurden?

Michael Quaas: Erste Ideen sammelten wir bereits kurz nach der Gründung des Calando Pflegedienstes, konkret wurde es am 10. April 2016. An dem Tag besichtigte ich zum ersten Mal das Objekt, auf dem das Wohnprojekt realisiert werden sollte. Kurz darauf stand fest, dass wir es ernsthaft in Angriff nehmen wollen. Allerdings wussten wir noch nicht, dass uns sozusagen zwei große Steine in den Weg gelegt wurden.

Michael Quaas über das Wohnprojekt.
Michael Quaas über das Wohnprojekt.

Ein Problem war und ist, dass eine Fernwärmetrasse quer über das Grundstück verläuft. Diese muss verlegt werden, bevor wir mit dem Bau loslegen können. Glücklicherweise wurde diese Schwierigkeit mittlerweile gemeistert. Nach den diesjährigen Sommerferien kann mit dem von uns angedachten Neubau begonnen werden.

Eine zweite Herausforderung: Die sich auf dem Grundstück befindliche Immobilie ist denkmalgeschützt, auch das Grünflächenamt besitzt konkrete Vorstellungen bzgl. der Bepflanzung. Gemeinsam mit unserem Architekten-Team und dem Eigentümer entstand ein Entwurf für den Bebauungs- und Sanierungsplan, der nicht nur uns als Pflegedienst widerspiegelt, sondern auch von den zuständigen Institutionen genehmigt werden kann.

Einige Interessierte fragten bereits danach, welche neuen Arbeitsplätze später entstehen. Sind Jobs abseits des Pflegebereiches geplant?

Michael Quaas: Neue Stellen für den Fahrdienst der Tagespflege und auch für Gärtner-Tätigkeiten werden auf jeden Fall angeboten. Auch denken wir über eine Bundesfreiwilligendienst-Tätigkeit nach. Weitere Jobs werden gewiss im Laufe der Zeit folgen.


Grün, ökologisch, dynamisch: Das Wohnprojekt der Calando Pflegedienst GmbH

Obwohl sich das Jahr langsam dem Ende nähert, arbeitet der Calando Pflegedienst emsig an seinen Plänen für sein Wohnprojekt. Grün und nachhaltig soll es werden. Aber nicht nur das.

Allzu viel können wir in dieser frühen Phase zwar noch nicht verraten, doch langsam nimmt unser geplantes Wohnprojekt Formen an. Wo dieses entsteht? Das erfahren Sie zu gegebenem Anlass. Denn noch müssen Steine aus dem Weg geräumt und Verträge unterzeichnet werden. Die Spannung steigt – auch für uns.

Das Wohnprojekt vom Calando Pflegedienst Dresden

In den vergangenen Wochen und Monaten formten wir unsere Vorstellungen darüber, wie das Calando Wohnprojekt aussehen soll. Und es kristallisierten sich einige Ansätze heraus, die uns wichtig erscheinen. Wir möchten nicht nur Menschen ein angenehmes, alters- und behindertengerechtes Wohnen ermöglichen, sondern auch einen Beitrag für die Umwelt leisten. Unter anderem wollen wir Bäume auf dem Grundstück pflanzen und grundsätzlich ökologische Gedanken einfließen lassen. Das kann die Sanierung, den Bau und die Gestaltung des Areals betreffen.

Ist dies der Ort des Wohnprojektes?
Ist dies der Ort des Wohnprojektes?

Das Wohnprojekt wird Räumlichkeiten für Schulungen und Therapien besitzen. Hier ist es unser Wunsch, Jung und Alt zusammenzubringen. Vorstellbar ist es beispielsweise, Bewegungsbecken der Physio- und Ergotherapie auch für Babyschwimmen zu verwenden. Mit mehreren Betreuungsgruppen erweitern wir das Angebot für Interessierte deutlich. Ob gemeinsames Basteln oder ein Schachturnier – viele Arten der kreativen Beschäftigung stehen bereits auf der Liste. Für Selbsthilfegruppen möchten wir ferner einen Platz zum Entfalten schaffen.

Calando Pflegedienst als Arbeitgeber

Und noch etwas liegt uns als Calando Pflegedienst GmbH am Herzen. Mit neuen Möglichkeiten und Einsatzgebieten werden wir unseren aktuellen und künftigen Angestellten einen motivierenden, abwechslungsreichen Arbeitsplatz bieten.

Wir können es kaum abwarten, Ihnen in den nächsten Wochen und Monaten mehr von unserem Wohnprojekt zu enthüllen. Im Calando Magazin und bei Facebook bleiben Sie stets auf dem aktuellen Stand.