So feierte die Calando Pflegedienst GmbH ihren 10. Geburtstag

10 Jahre Calando Pflegedienst! Dies musste gefeiert werden. Und das erlebten unsere Mitarbeiter bei bestem Wetter im Großen Garten.

Bereits vor einem Jahr feierte die Calando Pflegedienst GmbH ihren Geburtstag im schönen Ambiente des Großen Gartens. Geschäftsführer Michael Quaas und seine Frau Lysann Quaas luden 2018 wieder ein, um diesmal ein besonderes Jubiläum zu begehen. Denn am 16. Juni 2008 wurde ihr Unternehmen gegründet. Auf den Tag genau und zehn Jahre später traf sich unser Team am idyllisch gelegenen Carolaschlösschen. Hier wartete bereits die erste Überraschung…

Silke Klewe, Expertin für Coaching, Kommunikation und Supervision, gestaltete den Nachmittag. (Foto: Sven Wernicke)
Silke Klewe, Expertin für Coaching, Kommunikation und Supervision, gestaltete den Nachmittag. (Foto: Sven Wernicke)

Teambildende Maßnahmen zum Jubiläum

Wo waren denn die Chefs? Wollten sie nicht pünktlich zu ihrer eigenen Feier kommen? Stattdessen empfing Silke Klewe unsere Mitarbeiter für teambildende Maßnahmen. Ganz nebenbei sollten auch Herr und Frau Quaas aufgespürt werden. In Gruppen wurde darüber gesprochen, wie sich die Angestellten tagtäglich motivieren und wie sie Spaß sowie Freude miteinander im Alltag haben können.

Als später auch Michael und Lysann Quaas zu dieser ungewöhnlichen Veranstaltung stießen, durfte das Team weitere Aufgaben meistern. Beim „positiven Tratschen“ wurden Kollegen gelobt – allerdings in ihrer Anwesenheit. Es folgte ein amüsantes Geschicklichkeitsspiel, bei dem verschiedene Bälle über eine bewusst mit Löchern versehene Plane geleitet wurden.

Das Spiel mit den Bällen. (Foto: Sven Wernicke)
Das Spiel mit den Bällen. (Foto: Sven Wernicke)

Gut gelaunt bei Speis und Trank

Nach einer Auswertung sprachen die Anwesenden darüber, wie sie zur Calando Pflegedienst GmbH kamen. Auch das war für alle Beteiligten aufschlussreich. Und viel wichtiger noch: Jeder lernte den anderen noch ein klein wenig besser kennen. Wer hätte gedacht, dass Michael Quaas ursprünglich und vor seiner Ausbildung zum Altenpfleger den Beruf des Werkzeugmachers erlernte?

Leckereien zum Abschluss. (Foto: Sven Wernicke)
Leckereien zum Abschluss. (Foto: Sven Wernicke)

Im Herzen des Großen Gartens begann nach gut zwei Stunden am Mosaikbrunnen der gemütliche Teil der Feier. Mit leckeren Kuchen, Törtchen, Sandwiches, Quiches, Spießen und Salaten konnten sich die Mitarbeiter mit ihren Familien stärken. Wer wollte, versuchte sich an einem weiteren Spiel, bei dem eine Murmel auf Holzflächen um den Brunnen herum geleitet werden sollte. Auch die eine oder andere (alkoholfreie) Sektflasche wurde geköpft, um den Firmengeburtstag gebührend zu zelebrieren. Unsere am längsten im Betrieb tätige Mitarbeiterin Frau Berndt erhielt als krönenden Abschluss ein persönliches Dankeschön von Herrn Quaas überreicht.

Das Team. (Foto: Sven Wernicke)
Das Team. (Foto: Sven Wernicke)

Für uns alle war dies – so hoffen wir – ein wunderbarer Tag, bei dem wir nicht nur reichlich Speisen und Getränke genossen, sondern ebenfalls etwas für uns und unsere Rolle im Unternehmen mitnehmen konnten. Auf die nächsten zehn Jahre!

Calando Pflegedienst GmbH unterstützt Mal- und Arbeitsbuch

Ein wenig mag es an diesem Tag untergegangen sein, doch den 16. Juni 2018 nutzten wir ferner, um ein außergewöhnliches Projekt zu fördern. Denn die Calando Pflegedienst GmbH unterstützt neuerdings den Stadtfeuerwehrverband Dresden e.V. finanziell. Dieser ist dadurch in der Lage, gemeinsam mit dem K&L Verlag ein Mal- und Arbeitsbuch für Mädchen und Jungen im Kindergarten- und Grundschulalter zu veröffentlichen. In dem kostenfrei erhältlichen Werk werden wichtige Fragen rund um die Aufgaben der Feuerwehr kindgerecht beantwortet. Eine schöne Idee, wie wir finden.

Persönliche Danksagung von Herrn Quaas

Nach all den Höhen und Tiefen, die wir gemeinsam erlebten, möchte ich mich an dieser Stelle persönlich bedanken.

Es soll keineswegs wie eine Floskel klingen, doch eines ist mir seit jeher bewusst: Ohne ein motiviertes und engagiertes Team wäre die Calando Pflegedienst GmbH nicht das, was sie jetzt ist. Dafür, dass unsere Mitarbeiter auch in schweren Zeiten zu uns beziehungsweise ihrem Arbeitgeber hielten, bin ich überaus dankbar. Das gilt selbstverständlich auch für alle ehemaligen Beschäftigten, die uns tatkräftig zur Seite standen.

Ein Blick zurück auf den März 2018 verdeutlicht mir, wie wichtig ein gutes Team ist. Die damalige Mitarbeiterproblematik strengte mich als Geschäftsführer sehr an. Aber nicht immer fällt es leicht, schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen. Gerade in schwierigeren Situationen muss man abwägen, besonnen bleiben und versuchen, Krisen für alle Seiten fair und professionell zu bewältigen. Ich bin ausgesprochen glücklich darüber, dass wir unsere kleine Notlage bereits im Juni 2018 überwinden konnten – vor allem aufgrund des großartigen Teams, das uns unterstützte und hinter uns stand.

Herr und Frau Quaas feiern. (Foto: Anne-Kathrin Gericke)
Herr und Frau Quaas feiern. (Foto: Anne-Kathrin Gericke)

Geschätztes Team, liebe Kollegen: Ich setze alles daran, dass die Calando Pflegedienst GmbH ein Unternehmen ist und bleibt, zu dem man sich dazugehörig fühlen möchte. Auch in Zukunft soll unser Pflegedienst ein familiärer Arbeitgeber bleiben, bei dem wir uns aufeinander verlassen können. Auch dann, wenn es mal nicht „rund läuft“. Ich bleibe dran und gebe mein Bestes für Zufriedenheit und ein positives Arbeitsklima. Darauf habt ihr mein Wort.

Mein besonderer Dank gilt meiner Ehefrau. Nicht erst seit der Gründung des Calando Pflegedienstes vor zehn Jahren steht sie an meiner Seite und ist unverändert mit dabei. Das sehe ich keineswegs als Selbstverständlichkeit an. Kommunikation und Verständnis füreinander sowie gegenseitiger Respekt sind elementar. Ich bin froh, dass sie mich Tag für Tag stützt.


10 Fakten, die Sie über die Calando Pflegedienst GmbH vielleicht noch nicht wussten

Zum bald anstehenden Geburtstag der Calando Pflegedienst GmbH präsentieren wir Ihnen zehn Fakten, die Ihnen wahrscheinlich noch nicht bekannt waren.

Wussten Sie schon, dass…

… der Calando Pflegedienst am 16. Juni 2008 gegründet wurde?

An diesem Tag gewann die deutsche Nationalelf gegen Österreich mit 1:0 und zog ins Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft ein. Wir dagegen zelebrierten unseren mutigen Schritt in die Selbständigkeit.

… wir zu Beginn keinen einzigen Klienten besaßen?

Aller Anfang ist schwer. Herr und Frau Quaas starteten in ihr Abenteuer mit keinem einzigen Kunden. Gerade die ersten Wochen und Monate waren überaus aufreibend. Aber wir meinen: Das war eine gute Entscheidung.

…unsere ältesten Klientinnen weit über 90 Jahre alt sind?

Gleich zwei Damen erreichten bereits das stolze Alter von 96 Jahren. Unser ältester Klient feierte schon seinen 93. Geburtstag.

… unsere jüngste Klientin 12 Jahre alt ist?

Zwei Stunden pro Woche betreut die Calando Pflegedienst GmbH ein 12-jähriges Mädchen. Die jüngste erwachsene Frau ist 46 Jahre, der jüngste Mann 39 Jahre alt.

…der Altersdurchschnitt unserer Klienten bei 80,32 Jahren liegt?

Diese Zahl zeigt, dass die meisten unserer Kunden ein beachtliches Alter erreicht haben. Wir sind glücklich darüber, ihnen den Lebensabend schöner und angenehmer gestalten zu können.

… unser ältester Mitarbeiter einfach nicht in Rente gehen möchte?

Längst in Rente, aber ein außergewöhnlicher Mitarbeiter ist unser 78 Jahre junger Herr Vollpricht. Er kümmert sich um den Fuhrpark der Calando Pflegedienst GmbH und hilft stets, wo er kann.

… wir ein junges Team sind?

26 Mitarbeiter sind gegenwärtig bei der Calando Pflegedienst GmbH beschäftigt. Der Altersdurchschnitt liegt bei 33,88 Jahren. Das verdeutlicht: Wir sind ein dynamisches und junges Team.

… an unserem Wohnprojekt bereits seit Jahren getüftelt wird?

Die Idee für neue Räumlichkeiten, eine Tagespflege und Platz für Veranstaltungen entstand bereits im April 2016. Seitdem beschäftigte sich vor allem unser Geschäftsführer Michael Quaas intensiv mit der Standortsuche, geeigneten Bestandsobjekten und der möglichen Realisierung sowie Finanzierung des Wohnprojektes.

Michael Quaas mit Skizzen vom Wohnprojekt - im Februar 2017.
Michael Quaas mit Skizzen vom Wohnprojekt – im Februar 2017.

… unser Chef 46 Jahre alt ist?

Michael Quaas feiert 2018 seinen 46. Geburtstag. Mit 36 Jahren gründete er den Calando Pflegedienst, nachdem er 14 Jahre in der stationären Pflege bei der Arbeiterwohlfahrt tätig war und sich im Rahmen seiner Pflegedienstleiter-Abschlussarbeit intensiv mit dem Aufbau eines ambulanten Pflegedienstes auseinandersetzte.

…die Calando Pflegedienst GmbH eigene Schulungsräume besitzt?

Ganz in der Nähe unserer aktuellen Firmenzentrale entstehen derzeit Schulungsräume für unsere Mitarbeiter. In diesen finden unter anderem Weiterbildungen und Informationsveranstaltungen statt.


Das macht die Calando Pflegedienst GmbH anders als andere Pflegedienste

Es geht nicht in erster Linie darum, besser als andere Pflegedienste zu sein. Vielmehr verfolgt die Calando Pflegedienst GmbH das Ziel, als guter Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.

Obwohl die Calando Pflegedienst GmbH ihren zehnten Geburtstag feiert, sieht sie sich als junger, familiärer Betrieb. Nicht ohne Grund findet jeden Montag ein gemeinsames Frühstück statt, bei dem Mitarbeiter zusammenkommen, sich austauschen und über Probleme sprechen. Gerade in der ambulanten Pflege fehlt für so etwas oftmals die Zeit. Doch das Zwischenmenschliche soll bei uns nicht auf der Strecke bleiben. Ganz im Gegenteil: Um die Kommunikation zu fördern und andere Schichten einzubeziehen, planen wir bis zu zwei weitere Team-Pausen in der Woche.

Fortbildungen und weitere Leistungen für Mitarbeiter

Wichtig ist uns auch der Aspekt der Fortbildungen. Supervisionen und Weiterbildungen möchten wir deutlich ausbauen. Hierzu wollen wir mit Diakademie – Diakonische Akademie für Fort- und Weiterbildung in Moritzburg zusammenarbeiten. Führungskräfte bekommen bei der Calando Pflegedienst GmbH ein Persönlichkeitstraining und damit die Möglichkeit, den Umgang miteinander zu verbessern.

Das Team. (Foto: © 2017 Claudia Jacquemin | www.jacquem.in)
Das Team. (Foto: © 2017 Claudia Jacquemin | www.jacquem.in)

Faire Bezahlung, unbefristete Arbeitsverträge, 30 Tage Urlaub pro Jahr, Kindergartenzuschüsse, eine betriebliche Altersvorsorge, optional Homeoffice-Zeiten – für uns eine Selbstverständlichkeit. Neue Mitarbeiter können sich bei einer kulinarischen Stadtführung sogar verwöhnen lassen, wenn sie dies wünschen. Frische Snacks und Getränke stellen wir täglich zur Verfügung. Neu im Programm sind Massageangebote. Jeder Arbeitnehmer kann diesen Service einmal pro Monat in Anspruch nehmen.

Auch ökologische Gesichtspunkte spielen eine Rolle. Entscheidet sich ein Angestellter bewusst für „grünen Strom“, gibt es von der Calando Pflegedienst GmbH einen jährlichen Zuschuss von 100 Euro dazu. Das entspricht ungefähr der Differenz zu einem konventionellen Stromanbieter.

Das Ziel: Eine angemessene Vergütung

Wir streben eine faire Vergütung an: Seit April 2018 erhält ein Berufsanfänger (Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in) ein Gehalt von 2400 Euro Brutto (168 Stunden pro Monat, durchschnittlich also 14,30 Euro pro Stunde in Lohngruppe 4.1). Dies ist durchaus mit einem Lohn aus einem Tarifvertrag vergleichbar.

Die Calando Pflegedienst GmbH ist ernsthaft gewillt, Mitarbeiter angemessen zu bezahlen. Wir hoffen zusätzlich, dass auch die Politik dabei behilflich sein kann, 2019 und 2020 den Stundenlohn um jeweils einen Euro anheben zu können.

Sich selbst hinterfragen

Das alles mag einerseits nach vielen Leistungen klingen, doch haben die Geschäftsführer stets ein offenes Ohr für weitere Verbesserungsvorschläge seitens der Mitarbeiter. Im Fokus steht ein angenehmes, motivierendes, positives Betriebsklima. Und für dieses wird hart gearbeitet. Darum ist es manchmal notwendig, die eigene Firmenphilosophie zu hinterfragen und herauszufinden, wo es im Unternehmen hakt. Unsere stellvertretende Pflegedienstleiterin Lysann Quaas ist besonders bestrebt, festgefahrene Strukturen ausfindig zu machen und Missstände aufzudecken sowie zu eliminieren: „Hier und da sind wir bereits eingerostet. Es ist also nötig, sich und seine Arbeit auch mal selbst zu reflektieren. Um für die Zukunft gewappnet zu sein.

Was macht die Calando Pflegedienst GmbH denn nun besser als die Mitbewerber? Geschäftsführer Michael Quaas möchte nicht in ein Konkurrenzdenken verfallen: „Es geht nicht darum, es besser zu machen. Vielmehr sollte es darum gehen, es miteinander zu machen.“ Andere Pflegedienste sieht Herr Quaas eher als Mitstreiter in einem für unsere Gesellschaft immer bedeutsamer werdenden Bereich.

Für die nächsten Jahre stehen viele Wünsche und Ideen auf der Liste. Perspektivisch möchte die Calando Pflegedienst GmbH Urlaubs- und Weihnachtsgeld zahlen. In neuen Räumlichkeiten sollen sich die Mitarbeiter wohler fühlen und besser entfalten können. Und weitere Gesundheitsleistungen für die Pflegekräfte sollen angeboten werden. Ausruhen auf dem bisher Geschaffenen? Das kommt nicht infrage.


Das sind die Zukunftspläne der Calando Pflegedienst GmbH

Was plant die Calando Pflegedienst GmbH in den kommenden Jahren? Ein Blick in die Zukunft.

Großer Plan: Das Wohnprojekt der Calando Pflegedienst GmbH

Etliche Ideen schwirren den Gründern der Calando Pflegedienst GmbH durch den Kopf. Eine davon ist das Wohnprojekt, an dem bereits seit 2016 getüftelt wird. Doch nicht nur ein geeigneter Platz beziehungsweise die passende Immobilie will gefunden werden. Denn das Ziel ist es, Menschen ein alters- und behindertengerechtes Wohnen in einer angenehmen, lebenswerten Atmosphäre zu ermöglichen. Ökologische Aspekte sollen ebenfalls einfließen. Für unsere Mitarbeiter sehen wir einen modernen Arbeitsplatz vor, ferner sind Räumlichkeiten für Therapien und Schulungen angedacht. Im besten Fall kommen an diesem Ort Jung und Alt zusammen.

Unser neues Wohnprojekt als Modell.
Unser neues Wohnprojekt als Modell.

Wir wissen, dass das Vorhaben ein großes, langwieriges und anstrengendes ist. Doch wir freuen uns auf diese spannende Herausforderung –auch wenn bis zur Schlüsselübergabe noch viel Zeit vergehen wird.

Wünsche und Vorbereitungen

Auf die Frage, was er sich für die Zukunft wünscht, hat Geschäftsführer Michael Quaas sofort eine Antwort parat: „Ich hoffe auf ein motiviertes Personal und bin auch bereit, dazu etwas beizutragen.“ Er geht davon aus, dass die Löhne sukzessive erhöht werden können, sofern die Finanzen des Unternehmens stimmen und die Politik die richtigen Weichen stellt. Den Anschein hat es zumindest gegenwärtig.

Lysann Quaas, Ehefrau von Michael Quaas, fügt hinzu: „Es wäre schön, wenn Pflege wieder das sein kann, was sie irgendwann einmal war. Die Wertschätzung den alternden Menschen gegenüber muss steigen. Sie haben ausreichend Zeit für ihre Pflege verdient.

Herr und Frau Quaas sind guter Dinge, dass sich in den nächsten Jahren positive Entwicklungen ergeben, schließlich ist schon jetzt von Lohnerhöhungen zwischen 20 Prozent und 25 Prozent die Rede. Aber dies muss auch finanziert werden. Gegebenenfalls sollten die Pflegekassen in die Pflicht genommen werden.

Calando Pflegedienst GmbH bildet aus

Die Calando Pflegedienst GmbH möchte außerdem einen Beitrag leisten, Menschen für den Beruf zu begeistern. Ab 2020 sollen angehende Pflegefachmänner und Pflegefachfrauen im Rahmen ihrer Ausbildung praktische Erfahrungen im Unternehmen sammeln. Hierzu werden wir mit einer Berufsschule zusammenarbeiten und einen geschulten Mitarbeiter zur Verfügung stellen.

Unser aktuelles Magazin in gedruckter Form.
Unser aktuelles Magazin in gedruckter Form.

An Visionen, Hoffnungen und Wünschen mangelt es sicherlich nicht. An erster Stelle steht aber eines: Wir möchten unserer Philosophie treu bleiben und eine Pflege so machen, wie sie sein sollte: Kompetent und mit genügend Zeit für jeden Klienten.

Halten Sie sich den Nachmittag des 16. Juni 2018 frei. Denn an diesem Tag feiern wir gemeinsam mit Ihnen unseren 10. Geburtstag. Am 6. Juni 2018 warten hier im Calando Magazin weitere Informationen auf Sie. Seien Sie gespannt!


Interview mit den Gründern der Calando Pflegedienst GmbH

Zehn Jahre Calando Pflegedienst. Das ist nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern die Gelegenheit, kritisch in die Vergangenheit zu blicken. Aus Fehlern lernen und sich stets hinterfragen – das ist Michael und Lysann Quaas überaus wichtig.

Als das Ehepaar 2008 den Calando Pflegedienst gründete, ahnten die beiden nicht, welche Herausforderungen sie erwarten würden. Das Unternehmen stand sogar kurz vor der Insolvenz. Doch mit Mut und Beharrlichkeit stellten sie sich den Problemen, wie sie in einem persönlichen Gespräch verraten.

Was haben Sie vor dem Calando Pflegedienst beruflich gemacht und wie kam der Wunsch auf, selbst einen Pflegedienst gründen zu wollen?

Michael Quaas: Vor dem Calando Pflegedienst arbeitete ich 14 Jahre stationär bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Die Zeit möchte ich nicht missen, bereitete mir die Tätigkeit doch viel Spaß. Aber mich reizte die ambulante Pflege. Und: Ich wollte einfach mal was anderes machen, was sich sozusagen auch entwickelte. Damals drehte sich meine Pflegedienstleiter-Abschlussarbeit um den Aufbau eines Pflegedienstes. Meiner Auffassung nach war mir diese gut gelungen, und da dachte ich: „Wenn ich die Theorie schon kann, wieso nicht selbst gründen…?“

Außerdem war da ein großer Wunsch: Ich wollte die Pflege so machen, wie sie gut ist.

Lysann Quaas: Ich beendete damals erfolgreich meine Ausbildung zur Altenpflegerin, übte den Beruf jedoch nicht weiter aus. Unter anderem kam die Elternzeit dazwischen. Dann hatte mein Mann die Idee, einen Pflegedienst zu gründen. In den stieg ich mit ein (lacht). Letztlich stand ich vor der Wahl, mir nach der Elternzeit irgendwo einen Job zu suchen oder meinen Mann zu unterstützen. Die Entscheidung fiel mir nicht schwer.

Mussten zu Beginn viele Hürden genommen werden?

Michael Quaas: Das Schwierigste war es, die Kassenzulassung zu erhalten. Aufgrund des überzeugenden Businessplans bekamen wir die Finanzierung relativ unkompliziert, auch gab es Unterstützung wie Existenzgründerhilfe. Dagegen verzögerte sich die Kassenzulassung immer wieder, was uns nervlich belastete. Das war eine sehr anstrengende Zeit. Am Schluss klappte es dann doch. Persönlich empfand ich die Abstimmung mit der Familie als recht aufwändig, wir hatten zu der Zeit ja auch zwei kleine Kinder.

Die Gründer der Calando Pflegedienst GmbH - Michael und Lysann Quaas.
Die Gründer der Calando Pflegedienst GmbH – Michael und Lysann Quaas.

Lysann Quaas: Ich sprang ständig zwischen Familie und Büro hin und her. Mit den Kindern bekamen wir alles relativ gut in den Griff. Sowieso besaß mein Mann in der Zeit den sehr viel schwereren Posten.

Auf welche Schwierigkeiten stießen sie in den ersten Monaten?

Michael Quaas: Wir starteten mit keinem einzigen Klienten, hatten also im wahrsten Sinne des Wortes nichts. Es kostete etwas Überwindung und vor allem Motivation, zu den Ärzten zu gehen und sich vorzustellen. Niemand hatte auf einen weiteren Pflegedienst gewartet, das Gegeninteresse fehlte also zu Beginn. Das besserte sich glücklicherweise sehr schnell mit den ersten Klienten, als wir auch auf fachlicher Ebene mit Ärzten ins Gespräch kamen. Wir mussten uns also erst beweisen, was an sich auch gut war. Nur das machte den Start nicht einfacher.

Insgesamt dauerte es recht lange, bis wir „den Fuß in der Tür“ hatten. Das führte dazu, dass wir zwischenzeitlich einen weiteren Kredit aufnehmen mussten, schließlich sollten ja auch die Gehälter der ersten Mitarbeiter und die laufenden Kosten bezahlt werden.

Calando stand einmal kurz vor dem Aus. Was haben Sie unternommen, um alles wieder in gute Bahnen zu lenken?

Lysann Quaas: Wir müssen eher fragen, warum es dazu gekommen ist. Unsere Philosophie war stets gewesen, eine Pflege so zu leben und zu machen, wie wir sie uns vorstellen. Dummerweise rechneten wir nicht mit…

Michael Quaas: …es war zwischen 2012 und 2014 – das war die Zeit, als wir uns als Chefs aufgrund steigender bürokratischer Verpflichtungen aus der Pflegetätigkeit herausnahmen, wir also mehr im Büro waren als vorher. Daher mussten ein bezahlter Mitarbeiter unsere Arbeit übernehmen. Leisteten wir Überstunden, erledigten wir diese unbezahlt. Wie das bei Selbständigen gerade in der Anfangszeit immer so ist. Nun aber kostete die Arbeit zusätzlich Geld, das auch aus unternehmerischer Sicht verdient werden musste. Wir hätten nie gedacht, dass dies finanziell so starke Auswirkungen haben würde.

Ein weiterer Aspekt war, dass wir lernen mussten, wie ambulante Pflege tiefgründig funktioniert.

Lysann Quaas: Wir interpretierten manche Sachen einfach fehl oder nicht ausreichend.

Michael Quaas: Ein bisschen zu lieb für die Welt waren wir auch. Vielleicht etwas naiv. Und betriebswirtschaftlich war das alles noch nicht so solide wie heute.

Lysann Quaas: Es war schlicht gute Arbeit, die sich nicht gerechnet hat.

Wenn Sie auf die vergangenen 10 Jahre zurückblicken – wie empfinden Sie ihre Arbeit heute und sind Sie zufrieden mit dem, was sie geschaffen haben?

Michael Quaas: Gegenwärtig bin ich nicht zufrieden, was an der Mitarbeitersituation liegt. Unabhängig davon haben wir unser Ziel unverändert vor Augen, obwohl ich damals andere Vorstellungen davon hatte, was Glück, Erfolg und eine optimale Pflege ausmacht. Zwischen den Visionen von vor zehn Jahren und der Realität, die ich heute sehe, gibt es klare Unterschiede. Das mag ein klein wenig ernüchternd klingen, aber umsonst war die ganze Arbeit auf keinen Fall!

Immer zu tun.
Immer zu tun.

Lysann Quaas: Die gesellschaftliche Anerkennung des Pflegeberufes macht es ohnehin schwer. Viel zu geringe Bezahlung für das, was eigentlich geleistet wird – das ist ein echtes Problem.

Aber: Ich wollte damals nach meiner Elternzeit einen anspruchsvollen Bürojob haben. Dass ich mich jetzt mit Pflegedienstleistungen beschäftige, hatte ich zwar nie erwogen, doch entspricht das dem, was ich mir gewünscht habe. Es ist definitiv der herausfordernde Bürojob geworden, den ich mir vorgestellt habe. Das bereitet mir auch sehr viel mehr Freude, als würde ich mich langweilen.

Michael Quaas: Es ist natürlich nicht alles schlecht. Wir helfen fast 100 Klienten und haben Arbeitsplätze geschaffen. Das erfüllt uns mit Stolz.


8 Jahre Calando Pflegedienst: Ein Blick zurück und in die Zukunft

Dieser Tage feierte der Calando Pflegedienst seinen achten Geburtstag. Wir nutzen die Gelegenheit, um zurückzublicken, nach vorne zu schauen und zu feiern.

Ein Blick zurück

Über 14 Jahre war Michael Quaas in der stationären Pflege tätig, bevor er sich für die Selbständigkeit entschied. Sein größter Wunsch war es, eine Pflege so umzusetzen, wie sie sein sollte. Und am 16. Juni 2008 war es soweit. Dass zahlreiche Herausforderungen auf ihn und seine Frau warteten – das war den jungen Gründern zu dem damaligen Zeitpunkt schon bewusst. Aber erste Hürden, beispielsweise die Finanzierung des Unternehmens, wurden genommen. Auch das eine oder andere Tief in der Anfangsphase musste der frisch gebackene Chef überstehen. Herr Quaas und sein wachsendes Team lernten dazu, sammelten Erfahrungen und optimierten fortlaufend Arbeitsprozesse.

Im Hier und Jetzt angekommen, gibt es viele gute Gründe, stolz auf den Calando Pflegedienst zu sein. Herr Quaas freut sich über seine zuverlässigen Mitarbeiter und klare Strukturen, die geschaffen wurden. Auch in schwierigen Zeiten steht ihm seine Frau zur Seite. Sie schenkt Kraft und Motivation, weiterhin Verantwortung für die Firma tragen zu wollen und die tagtäglichen Pflichten zu erfüllen, die ein Geschäftsführer zu meistern hat. Der Spaß ist nach all den Jahren unverändert erhalten geblieben. Die Freiheit als Unternehmer, die zu bewältigenden Probleme, die überraschenden Momente – das möchte Herr Quaas keinesfalls missen.

Was bringt die Zukunft?

Für die kommenden acht Jahre gibt’s schon jetzt konkrete Pläne. Aufregend wird das für gegenwärtig im Herbst 2017 vorgesehene Wohnprojekt, für das in den nächsten Wochen und Monaten die Weichen gestellt werden. Hier möchte sich der Calando Pflegedienst zusätzlich für den Naturschutz engagieren. Der Bereich Elektromobilität ist für die Zukunft ein Thema. Zahllose Ideen schwirren Herrn Quaas durch den Kopf – und das ist auch gut und wichtig so. Es bleibt spannend beim Calando Pflegedienst.

Beim Grillen an der Elbe.
Beim Grillen an der Elbe.

Feiern an der Elbe

Bei einem solchen Firmenjubiläum gab es natürlich keinen Grund, sentimental zu werden. Und so feierten die Mitarbeiter vom Calando Pflegedienst den achten Geburtstag an der schönen Elbe auf der Neustädter Seite von Dresden. Es wurde gegrillt, gelacht und der eine oder andere Plan geschmiedet. Bei bestem Wetter gab es zum Abschluss auch ein Fotoshooting mit wunderbaren Kulissen – direkt am Wasser, im Hintergrund das Panorama von Elbflorenz.

Zum Abschluss wartete noch ein Team-Shooting.
Zum Abschluss wartete noch ein Team-Shooting.

Wir freuen uns auf die nächsten Jahre und all das, was vor uns liegt. Vielleicht sind Sie künftig auch beim Abenteuer Calando dabei? Nach wie vor suchen wir Mitarbeiter im Pflegebereich.