Im Porträt: Frau Reineck vom Calando Pflegedienst

Im Dezember 2016 begann Sophia Reineck, uns als Praktikantin zu unterstützen. Sie begleitete stets eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter der Calando Pflegedienst GmbH. Daher war es zu dieser Zeit auch unwichtig, dass Sophia noch keinen Führerschein besaß.

Im September 2017 schloss sie ihre Ausbildung zur Krankenpflegehelferin erfolgreich ab. Schon zuvor entschied sich Sophia Reineck dafür, ein fester Bestandteil des Calando-Teams zu werden, was uns selbstverständlich sehr freute. Daher fing sie damit an, einen Führerschein zu machen sowie erste Fahrstunden zu nehmen. Dumm nur, dass ihr Lehrer erkrankte, die Fahrschule überlastet war und die wenigen freien Termine nicht mit Arbeit und Familie zu vereinbaren waren. Und so zogen die Monate ins Land…

Krankenpflegerhelferin mit dem Fahrrad unterwegs

Trotzdem wollten wir Sophia in unserem Team behalten. Aus der Not heraus entstand die Idee der Fahrradtour. Der Gedanke dahinter schwirrte ohnehin schon längere Zeit in den Köpfen der Geschäftsführung, nun konnte der Ansatz umgesetzt werden. Und: Eine Fahrradtour ist umweltfreundlich, gesundheitsfördernd und bereitet Spaß. Wie alle anderen Mitarbeiter auch kommt Sophia morgens ins Büro und holt sich eine Pflegetasche und die benötigten Schlüssel ab. Danach schwingt sie sich auf Ihren Drahtesel.

Sophia fährt täglich mehrere Kilometer mit dem Fahrrad. Einige Klienten sind zwischendurch zu Fuß zu erreichen. Dann muss Sophia nur einen Hauseingang weiter. Sie wird stets freudig begrüßt, denn unsere Klienten finden die Fahrradtour ebenfalls klasse. Es stellt glücklicherweise kein Problem dar, wenn etwa ein Großeinkauf um ein paar Tage verschoben werden muss.

Leider ungeeignet für den Winter

Dass die Tage nun merklich kälter, dunkler und nasser werden, spürt Sophia deutlich. Sie sagt zwar selbst, dass es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung gibt, aber sie möchte doch so schnell wie möglich Ihren Führerschein bekommen. Und auch wir wollen nicht, dass Sophia bei Glatteis mit dem Fahrrad unterwegs sein muss.

Wir drücken Sophia ganz fest die Daumen und wünschen ihr viel Erfolg bei der Fahrprüfung. Und wer weiß, vielleicht kommt mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr die Lust auf die Fahrradtour zurück? Wir schätzen ihren Einsatz und sehen diese Art der Fortbewegung durchaus als Möglichkeit, ohne Führerschein eine solche Arbeit auszuüben.


Im Porträt: Frau Röhlich vom Calando Pflegedienst

Ihr Wunsch war es immer, älteren Menschen helfen zu können. Unsere Mitarbeiterin Sandra Röhlich ist nun schon 1 1/2 Jahre beim Calando Pflegedienst. Ihre Erkrankung? Für uns kein Problem!

Seit September 2007 wohnt Sandra in Dresden. Seitdem arbeitete die gelernte Heilerziehungspflegerin in einem Wohnheim für körperbehinderte Kinder und Jugendliche. Die herausfordernde, spannende Tätigkeit begleitete sie acht Jahre lang. Doch stets hegte sie den Wunsch, sich mit Senioren beschäftigen, ihnen unter die Arme greifen und beim Bestreiten ihres Alltags behilflich sein zu können. Aus diesem Verlangen wurde Ende 2015 Realität – als sie ihren neuen Job beim Calando Pflegedienst antrat.

Sandra Röhlich von der Calando Pflegedienst GmbH.
Sandra Röhlich von der Calando Pflegedienst GmbH.

Neuer Job trotz Krankheit

Der Weg zur Calando Pflegedienst GmbH war kein einfacher. Denn Sandra litt und leidet an Myasthenie Gravis, einer neurologischen Erkrankung, bei der Signalübertragungen zwischen Nerven und Muskeln gestört sind. Sie musste 2013 operiert werden, eine volle Belastung ist seitdem nicht möglich. Bei ihrem früheren Arbeitgeber entstanden so erste Schwierigkeiten, die sie zu einer Kündigung anregten. Doch das geschah nicht unüberlegt: Ihre Schwiegermutter arbeitete selbst bei einem Pflegedienst und weckte bereits Monate zuvor das Interesse für die Tätigkeit. Und dann sah Sandra beim Lokalsender Dresden TV zufällig einen Spot vom Calando Pflegedienst. Das motivierte sie zu einer Bewerbung. Es kam zum Vorstellungsgespräch, kurze Zeit später folgte die Zusage.

Schon im Vorfeld war klar: Sandra Röhlich ist nicht mehr in der Lage, 40 Stunden pro Woche ihrer Arbeit nachzugehen. Für Herr und Frau Quaas war ihre Beeinträchtigung nie ein Hindernis. Aus diesem Grund trat die heute 32-Jährige im Dezember 2015 ihre neue Position beim Calando Pflegedienst an.

Vorzüge beim Calando Pflegedienst

Was mag Sandra besonders an ihrem Job? Natürlich sind es die alten Menschen, die auch ihr Herz erwärmen, wenn sie ihnen etwas Gutes tun kann. Und kommt „nur“ ein Lächeln zurück. An der Calando Pflegedienst GmbH schätzt sie vor allem die „ganz, ganz lieben Kollegen“ und das tolle Team. Sie begrüßt es sehr, dass individuelle Ideen und Vorschläge eingebracht werden können sowie die eigene Meinung gefragt ist. Das gibt ihr das Gefühl, nicht nur stur den Job zu machen, sondern Teil des Pflegedienstes zu sein. Ab 20 Uhr gibt’s Nachtzuschläge, und die Möglichkeit, an Weiterbildungen teilnehmen zu können, nimmt sie als Bereicherung wahr. Das gilt übrigens auch für die regelmäßigen Teamfrühstücke, obwohl sie aufgrund ihrer Arbeitszeiten leider zu selten an diesen teilnehmen kann.

Sie kann auch Tiger besänftigen.
Sie kann auch Tiger besänftigen.

Den Wechsel in die Altenpflege und zur Calando Pflegedienst GmbH war für Sandra Röhlich der richtige. Hier fühlt sie sich wohl. Und wir hoffen, dass das auch in Zukunft so bleibt.


Im Porträt: Frau May vom Calando Pflegedienst

Nach acht Jahren kehrt die gebürtige Dresdnerin Isabel May in ihre Heimatstadt zurück, um beim Calando Pflegedienst durchzustarten. Der Umzug war für sie die richtige Entscheidung.

Isabel May verließ 2008 Dresden, um in Bautzen eine Ausbildungsstelle anzunehmen. In der Lausitz erlernte sie den Beruf der Ergotherapeutin, den sie unverändert sehr liebt. Menschen auf vielseitige Weise zu behandeln und ihnen dabei behilflich zu sein, wieder mehr Selbständigkeit mit oder nach einer Erkrankung bzw. im Alter zu erlangen, liegt der 31-Jährigen sehr am Herzen.

Ihr Fachwissen und ihre Empathie bringt sie nun beim Calando Pflegedienst ein. Und das ist auch einem gewissen „Zufall“ zu verdanken. Denn als sie eine Anzeige in einer Zeitung entdeckte, gefiel ihr die freundliche, einladende Art dieser so sehr, dass sie sich prompt auf das Jobangebot bewarb. Gesucht wurden Ergotherapeuten und erfahrene Pflegekräfte. Sicherlich war es für Isabel May kein Leichtes, ihre alte Arbeit zu kündigen, doch die Sympathie stimmte schon während des ersten Vorstellungsgesprächs. Nach einer Zusage konnte die nächste Etappe in ihrem Leben beginnen.

Als Ergotherapeutin beim Pflegedienst

Trotzdem: Einige Hürden wollten schon etwas früher genommen werden. Beispielsweise sind die Mieten in Dresden höher als in einer deutlich kleineren Stadt wie Hoyerswerda, in der sie zuletzt wohnte. Für ihre Zukunft in Elbflorenz mussten Zelte abgebrochen und neue aufgeschlagen werden – auch privat. Jetzt, einige Monate nach Antritt ihrer Arbeit, bereut Isabel die Entscheidung nicht, einen neuen Weg eingeschlagen zu haben. Ganz im Gegenteil, denn nach wie vor begeistert sie die Tätigkeit, bei der sie ihre Kenntnisse und Stärken voll nutzen kann. Ihr Aufgabengebiet mag sich zwar dezent geändert haben, aber gerade die Nähe zu bedürftigen Menschen, denen sie tatsächlich helfen kann, empfindet sie als spannend, fordernd und befriedigend. Auf die ohnehin große Bandbreite des Bereiches Ergotherapie kann Isabel sinnvoll zugreifen. Ihr Fokus liegt dabei auf dem ADL-Training, also den Aktivitäten des täglichen Lebens. Mit gezielten Übungen  sorgt sie dafür, dass Klienten möglichst lange ihrem gewohnten Tagesrhythmus nachgehen können. Angefangen bei der täglichen Körperpflege bis hin zum Anziehen oder Führen des Haushaltes.

Frau May hilft, wo sie kann. (Foto: Sven Wernicke)
Frau May hilft, wo sie kann. (Foto: Sven Wernicke)

Sehr schätzt Isabel übrigens die gute Kommunikation zwischen den Kollegen, die Probleme bei der Arbeit gar nicht erst aufkommen lassen. Gibt es Schwierigkeiten, werden diese angesprochen und zu beheben versucht. Das ist etwas, was ihr besonders beim Calando Pflegedienst gefällt.

Was die kommenden Jahre für sie bereit hält? Isabel May weiß es nicht. Aber sie lässt sich überraschen und freut sich auf die Herausforderungen, die sie bei Calando erwarten.


Im Porträt: Herr Brühn vom Calando Pflegedienst

Die Karten neu mischen, Zelte abbrechen und Herausforderungen wagen. Unseren Mitarbeiter Ralf Brühn zog es aus dem thüringischen Bad Blankenburg ins lebendige Dresden. Der Calando Pflegedienst half auch bei der Wohnungssuche.

So schnell kann es gehen: Job im Pflegebereich in Dresden

Manchmal geht es schneller, als man denkt. Das stellte auch Herr Brühn im April 2015 fest. Als er seine hier lebende Tochter besuchte, informierte er sich am Morgen noch bei einer privaten Jobvermittlung über Stellenangebote in Dresden. Am Nachmittag erhielt er schon einen Telefonanruf, einen Tag später fand bereits das Vorstellungsgespräch beim Calando Pflegedienst statt. Und noch einmal vier Tage vergingen, dann wusste der heute 57-Jährige: Er hat den Job als Pflegehelfer. Doch es mussten schnell Probleme aus dem Weg geräumt werden.

Ein wenig war Herr Brühn überrascht darüber, wie schnell es gehen sollte. Es war Mitte April, am 4. Mai 2015 sollte sein erster Arbeitstag sein. Er besaß allerdings keine Wohnung. Glücklicherweise half unser Geschäftsführer Herr Quaas aus: Er organisierte innerhalb kürzester Zeit ein WG-Zimmer. Zu Beginn begnügte sich der gelernte Balletttänzer mit dem Inhalt seiner Reisetasche, in Ruhe brachte er später seine Möbel und Einrichtungsgegenstände aus der alten Heimat nach Elbflorenz.

Zuletzt war Herr Brühn als Regieassistent und Inspizient am Theater in Altenburg tätig, für eine Stelle in einem Heim für Schwerbehinderte in Bad Blankenburg gab er diesen Beruf auf. Das war vielleicht nicht seine beste Entscheidung, diese aber bereut er heute keineswegs. Denn er ist sehr zufrieden – in vielerlei Hinsicht. Er lebt nun ganz in der Nähe seiner Familie, entdeckt nach und nach seinen neuen Wohnort und lernt zunehmend die schönen Seiten Dresdens kennen. Doch nicht nur  das: Auch mit seiner Arbeit beim Calando Pflegedienst ist er glücklich. Nach wie vor begeistert ihn das motivierte Team. Und die Chefs helfen bei Problemen, sind kompetent und freundlich.

So kennen ihn die Klienten.
So kennen ihn die Klienten.

Zufrieden mit der Arbeit

Auf die Frage, was ihn besonders viel Freude beim Calando Pflegedienst bereitet, überlegt Ralf Brühn nicht lange. Es ist die Arbeit mit den Menschen. Dass er sich Zeit für die Klienten nehmen darf, war ihm bei seiner Suche nach dem passenden Job sehr wichtig. Einige Patienten legen viel Wert auf die Empathie von Herr Brühn, wollen sie sich doch am liebsten nur von ihm helfen lassen.

Ein wenig stolz ist der Quereinsteiger außerdem: Seit über einem Jahr kümmert er sich um das Calando-eigene Aquarium mit seinen Bewohnern, das vor allem die Kollegen tagtäglich erfreut.

Ob er die gleichen Entscheidungen wieder treffen, kurzfristig umziehen und beim Calando Pflegedienst beginnen würde? Auf jeden Fall. Er hätte sich nicht erträumen lassen, dass er in seinem Alter noch diesen großen Schritt wagen würde. Aber der harte Schnitt in seinem Leben war goldrichtig. Aktuell fühlt er sich sehr gut, für die Zukunft wünscht sich Ralf Brühn Gesundheit und Zufriedenheit. Das wünschen wir ihm auch. Und eine weiterhin anregende Zeit beim Calando Pflegedienst.


Im Porträt: Frau Fritzsche vom Calando Pflegedienst

Frau Fritzsche rutschte regelrecht in den Calando Pflegedienst hinein. Die gelernte Heilerziehungspflegerin suchte eine neue Herausforderung. Fündig wurde sie bei uns.

Job im Pflegebereich

Es war das „sonnige Gemüt“, das Frau Fritzsche ansprach. 2012 suchten wir in einer Stellenanzeige neue Mitarbeiter mit dieser Charaktereigenschaft. Der Großvater der heute 27-Jährigen fand die Annonce damals in einer Tageszeitung, die offenbar perfekt auf seine Enkelin zugeschnitten war. Aber es waren viele kleine Bausteine, die einfach passten. In ihr loderte ohnehin der Wunsch, etwas Neues probieren zu wollen. Als sie unsere Jobangebote im Pflegebereich entdeckte und auch ihren Beruf der Heilerziehungspflegerin wiederfand, versuchte sie ihr Glück. Und es klappte.

Frau Fritzsche zufolge begeisterte sie von Anfang an die Tatsache, dass die Chefs stets mit dem Herzen bei der Sache sind und versuchen zu helfen, wo es möglich ist. Beispielsweise konnte aufgrund ihres Kindes der Wunsch nach Frühschichten berücksichtigt werden. Generell achtet der Calando Pflegedienst darauf, dass die persönlichen Lebensumstände in den Dienstplan einfließen.

Frau Fritzsche vom Calando Pflegedienst.
Frau Fritzsche vom Calando Pflegedienst.

Vorzüge keine Selbstverständlichkeit

Seit Januar 2013 ist Frau Fritzsche beim Calando Pflegedienst tätig. Sie erlebte auch schwierigere Zeiten, spürte aber immer die Motivation des gesamten Teams. Dass ihre Vorschläge Berücksichtigung fanden und finden, motiviert sie immer wieder aufs Neue. Und: Arbeit wird honoriert. Beispielsweise erhalten Mitarbeiter eine Prämie, wenn sie sieben Jahre unfallfrei fahren. Ebenfalls winken Zuschläge, sobald Kollegen bei einem Krankheitsfall kurzfristig einspringen. Frau Fritzsche betont, dass die vielen Vergünstigungen keinesfalls eine Selbstverständlichkeit seien. Und sie weiß, wovon sie spricht. In der Vergangenheit sammelte sie bei anderen Unternehmen nicht nur positive Erfahrungen.

Zwar legt Frau Fritzsche gegenwärtig eine Babypause ein, bald ist sie allerdings wieder Bestandteil unseres Teams. Anfang des nächsten Jahres wird sie uns verstärkt im Büro unterstützen. Wir freuen uns auf ihre Rückkehr.