Im Porträt: Frau Berndt vom Calando Pflegedienst

Anja Berndt ist bereits seit fast acht Jahren bei der Calando Pflegedienst GmbH tätig. Und nach wie vor bereitet ihr es die größte Freude, wenn sie viel Zeit mit den Klienten verbringen kann.

Bevor Anja Berndt beim damals noch jungen Calando Pflegedienst begann, lernte sie den Beruf der Sozialassistentin. Danach war sie als Kosmetikerin beschäftigt – ein leider wenig gut bezahlter Job. Sie macht auch gar kein Geheimnis daraus, dass einer der Gründe zum Wechsel zu uns die deutlich bessere Vergütung war. Doch schnell offenbarten sich ihr weitere schöne Seiten der Tätigkeit.

Mehr Zeit dank Verhinderungspflege

Anja erkannte, wie sehr es bedürftigen Menschen zu schätzen wissen, wenn sie ihnen beim Bestreiten des Alltags behilflich sein kann. Die heute 35-Jährige mag vor allem, dass sich Mitarbeiter bei der Calando Pflegedienst GmbH die Zeit nehmen können, Klienten unter die Arme zu greifen oder mit ihnen ein kleines Gespräch zu führen. Im Rahmen der Verhinderungspflege ist das gar kein Problem, denn diese ermöglicht eine Entlastung Angehöriger, ohne dass Patienten benachteiligt werden. Gerne erinnert sich Frau Berndt an den einen oder anderen Plausch. Und es ist noch nicht allzu lange her, dass sie gemeinsam mit einer Klientin für eine kleine Sightseeing-Tour nach Meißen reiste.

Frau Berndt hilft gerne.
Frau Berndt hilft gerne.

Es sind solche Momente, an denen Anja Berndt bewusst wird, die richtige Arbeit für sich gefunden zu haben. Sie kann helfen – auch über die eigentliche, physische Pflege hinaus. Manchmal benötigen Klienten nur jemanden, der einfach zuhört. Und dann ist die Pflegehelferin zur Stelle.

Die Leidenschaft bleibt

Seit dem 11. Juli 2010 ist Anja Berndt bei der Calando Pflegedienst GmbH angestellt. Viel hat sich in all den Jahren getan. Das Team ist gewachsen und die Arbeit etwas entspannter, viele neue Klienten kamen hinzu und gingen leider auch. Für die Zukunft wünscht sie sich nach wie vor genügend Zeit für das Zwischenmenschliche. An Leidenschaft für die Arbeit mangelt es nach wie vor in keiner Weise. Frau Berndt hofft aber auch darauf, dass sich die Pflege generell weiter zum Besseren wendet und jeder die Behandlung erhält, die er beziehungsweise sie verdient.

Wir freuen uns darüber, dass uns Anja Berndt schon so lange „die Stange hält“ und sind gespannt auf die nächsten gemeinsamen Jahre bei der Calando Pflegedienst GmbH.


Die Calando Pflegedienst GmbH unterstützt Aktion „Ein Fahrrad für alle“

Der Verein Jetzt entscheide ich e.V. benötigt Geld, um ein Fahrrad für Rollstuhlfahrer zu erwerben. Die Calando Pflegedienst GmbH unterstützt das Projekt.

Unser Geschäftsführer Michael Quaas war vor rund 20 Jahren in einer Körperbehindertenschule als Zivildienstleistender tätig. Schon damals kam ihm die Idee, auf die Belange der Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen. Angedacht war eine 5000 Kilometer lange Tour durch Deutschland mit einem speziellen Fahrrad. Unter anderem aus finanziellen Gründen konnte diese Vision nicht umgesetzt werden. Der Verein Jetzt entscheide ich e.V. plant aktuell ein ähnliches Projekt, die nötigen finanziellen Mittel sollen über eine Crowdfundingkampagne eingenommen werden. Wir möchten „Ein Fahrrad für alle“ finanziell unterstützen – auch weil sich Herr Quaas an seine eigenen Vorstellungen von früher erinnert.

Für „Ein Fahrrad für alle“ wird Geld benötigt

Der Jetzt entscheide ich e.V. setzt sich für Menschen mit Unterstützungsbedarf ein. Im Rahmen der eigens gestarteten Aktion „Ein Fahrrad für alle“ möchte der in Dresden ansässige Verein 12.500 Euro einsammeln, um ein besonderes Fahrrad kaufen zu können. Durch dieses erhalten Rollstuhlfahrer und Rollstuhlfahrerinnen die Chance, Dresden und Umgebung zu erkunden sowie zu erleben. Ein solches Fortbewegungsmittel wird leider nur in seltensten Fällen von Krankenkassen finanziert.

Ziel vom Jetzt entscheide ich e.V. ist es, bis zum 15. Februar 2018 besagte Summe zu erreichen. Mitglieder dürfen das Fahrrad dann kostengünstig mieten. Interessierte können „Ein Fahrrad für alle“ finanziell unter die Arme greifen. Auf der Webseite 99funken.de wurde die Spendenseite eingerichtet.

Der Verein bietet übrigens auch „Gegenleistungen“ an: Wer beispielsweise 100 Euro gibt, erhält eine persönliche Reinigung seines eigenen Fahrrads. Einen gemeinsamen Tagesausflug gibt’s für 200 Euro. Auch kleinere (und höhere) Geldbeträge nehmen die Verantwortlichen dankend entgegen.

Uns überzeugt der Wunsch der Beteiligten, „Menschen mit Behinderung die gleiche Chance der Fortbewegung zu ermöglichen“, wie Menschen ohne körperliche Defizite. Aus diesem Grund möchten auch wir bei „Ein Fahrrad für alle“ helfen.

Weiterführende Details erhalten Sie auf 99funken.de und auf jetzt-entscheide-ich.de.

(Foto: Jetzt entscheide ich e.V.)