Weiterbildungen beim Calando Pflegedienst: Darum sind sie so wichtig

Egal, ob „alter Hase“ oder frisch dabei – Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Calando Pflegedienst GmbH können auf ein vielfältiges Angebot an Weiterbildungen zurückgreifen. Und sogar selbst aktiv werden.

Wir reden nicht nur über Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen, sondern sie sind Teil der Philosophie der Calando Pflegedienst GmbH. Unser Wunsch ist es, die Belegschaft stets auf dem aktuellen Stand zu halten, aber auch jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter individuell zu fördern. Grundvoraussetzung ist natürlich die eigene Motivation. Als Pflegedienst bieten wir eine facettenreiche Basis, bei der sich alle einbringen können.

Mitarbeiter werden zu Lehrern

Bei der Calando Pflegedienst GmbH unterscheiden wir zwischen internen und externen Weiterbildungen. Bei den erstgenannten darf das Personal eigene Themen vorschlagen und sie aufbereiten, um diese den Kollegen zu präsentieren. Neue Standards oder bestimmte Prophylaxen besprechen wir in kollegialer Runde und beleuchten diese so näher. Hier findet also ein konstruktiver, praxisnaher Austausch statt. Unsere Mitarbeiterinnen Sonja Frank und Liska Fritzsche sind auf den Schwerpunkt „Erste Hilfe“ spezialisiert und schulen in diesem Bereich auch die Belegschaft.

Das Team kommt häufig in geselliger Runde zusammen. Auch das ist wichtig, um über Themen und Probleme zu sprechen.
Das Team kommt häufig in geselliger Runde zusammen. Auch das ist wichtig, um über Themen und Probleme zu sprechen.

Überaus wichtig ist es, dem Team das Qualitätsmanagement zu vermitteln. Was verbirgt sich hinter der Bezeichnung und welche Ziele werden mit diesem verfolgt? Über Hintergründe, Neuigkeiten und Fortschritte werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stets informiert. Das kann in den monatlich stattfindenden (Weiterbildungs-)Dienstberatungen oder im Rahmen des wöchentlichen Zusammentreffens sein. Jeden Mittwoch reservieren wir uns die Mittagszeit für Weiterbildungen und Infoveranstaltungen. Freiwillig ist die Teilnahme an Supervisionen alle acht Wochen, die wir als bezahlte Arbeitszeit ansehen.

Team-Events finden regelmäßig statt. Zu Weihnachten 2018 bastelte das Team Weihnachtskränze. (Foto: Sven Wernicke)
Team-Events finden regelmäßig statt. Zu Weihnachten 2018 bastelte das Team Weihnachtskränze. (Foto: Sven Wernicke)

Externe Weiterbildungen und Dozenten

Zusätzliche Unterstützung holt sich die Calando Pflegedienst GmbH von Experten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren unter anderem von der Kompetenz der Diakademie Moritzburg. Pflegekräfte, die zuvor in einem anderen Berufsbild tätig waren, schulen wir über unseren Berufsverband (bpa), um ihnen so mehr Fachkompetenz im Berufsalltag zu verleihen.

Für spezielle Themen laden wir uns einige Male im Jahr Dozenten in unsere Schulungsräume ein. 2019 dreht es sich um Themen wie „Umgang mit der Sexualität im Alter – was tun bei übergriffigen Klienten?“, „Wäschemanagement“ oder „Hygienemanagement“.

Silke Klewe, Expertin für Coaching, Kommunikation und Supervision, unterstützt uns bei den Weiterbildungen. (Foto: Sven Wernicke)
Silke Klewe, Expertin für Coaching, Kommunikation und Supervision, unterstützt uns bei den Weiterbildungen. (Foto: Sven Wernicke)

Bereits im Rahmen unseres 10. Firmenjubiläums begleitete uns eine Outdoor-Mentorin und Supervisorin, die auf Teambuilding-Schwerpunkte spezialisiert ist. Denn es geht nicht nur darum, das eigene Wissen zu erweitern, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Auf Veranstaltungen wie beispielsweise dem Basteln von Weihnachtsgestecken zur Adventszeit legen wir besonderen Wert. Und nicht selten gibt’s auch die eine oder andere kulinarische Überraschung, wie zuletzt am Tag der Gesunden Ernährung am 7. März 2019.

Wieso macht das Calando?

Auf die Frage, wieso es so viele Weiterbildungen und Veranstaltung gibt, meint Lysann Quaas, stellvertretende Pflegedienstleiterin und Ehefrau des Geschäftsführers Michael Quaas: „Jeder soll ein eigenes ‚Steckenpferd‘ entwickeln können. Also ein Themengebiet, in dem er oder sie Profi des Fachs ist. Das müssen dann nicht nur Klassiker wie Wundversorgung sein, sondern durchaus auch andere, kleine und dennoch wichtige Aufgaben innerhalb eines Teams.“ Wissen wird „queer durchs Pflegebeet“ also bewusst vermittelt, so Frau Quaas. Denn je genauer ein Kollege oder eine Kollegin Vorstellungen äußern kann, was er beziehungsweise sie interessiert und reizt, desto besser können die Angebote angepasst und im Interesse des Teams optimiert werden.

Ausgeschlossen wird bei der Calando Pflegedienst GmbH niemand. Alle können gleichermaßen an den Veranstaltungen teilnehmen – unabhängig davon, ob es sich um interne oder externe handelt. Das setzt immer ein Stückchen Eigeninitiative voraus.


Wünsche für das Jahr 2019

Neues Jahr, neue Vorsätze und Hoffnungen. Wir fragten einige unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche Wünsche sie für 2019 haben – nicht nur bezogen auf ihre Arbeit bei der Calando Pflegedienst GmbH.

Als Unternehmen ist es nicht schwer, die Ziele für das neue Jahr zu definieren. Erfolge, Gewinne, zufriedene Angestellte – das sind sicherlich auch die Wünsche der Calando Pflegedienst GmbH. Doch was stellen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor? Auf unserer Weihnachtsfeier Ende November 2018 erkundigten wir uns, was sie sich für das neue Jahr erhoffen. Einige Antworten waren überraschend.

Unser Geschäftsführer Michael Quaas hält eine kleine Rede. (Foto: Sven Wernicke)
Unser Geschäftsführer Michael Quaas hält eine kleine Rede. (Foto: Sven Wernicke)

Zu Weihnachten basteln?

In gemütlicher Runde kam ein Teil unseres Teams zusammen. 2018 sollte es ausnahmsweise keine normale Weihnachtsfeier werden, denn unser Geschäftsführer Michael Quaas und seine Frau Lysann Quaas hatten eine andere Idee: Diesmal sollten alle ihre ganz persönlichen Weihnachtskränze basteln. Im Advents-Workshop der Blumenfee Katrin CC durften alle Beteiligte ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Und tatsächlich kam fantastischer Schmuck für die Wohnung heraus.

Natürlich gab’s auch einige Leckereien wie Lebkuchen und Spekulatius. Dabei wurde in angenehmer Atmosphäre darüber gesprochen, was sich das Personal und die Chefs für 2019 wünschen.

Hier wird ein grandioser Weihnachtskranz gebastelt. (Foto: Sven Wernicke)
Hier wird ein grandioser Weihnachtskranz gebastelt. (Foto: Sven Wernicke)

Auf die Frage, wie sie sich das nächste Jahr vorstellen, war sich ein Großteil der Belegschaft einig. Unsere Mitarbeiterin Linda fasste den Grundtenor treffend zusammen: „Ich wünsche mir, dass wir ein so tolles Team bleiben und so gut weiter zusammenhalten. Und dass es allen gut geht.“. Kollegin Martina ergänzt: „Ich hoffe, dass das Team weiterhin schön miteinander umgeht.

Anerkennung und private Wünsche

Silvana, unsere Auszubildende ab 2019, hat einen Plan: „Ich bin gerade neu bei Calando und mache eine Umschulung zur Altenpflegerin. Ich möchte kommendes Jahr sehr viel lernen.“ Auch Kathrin ist erst seit kurzer Zeit dabei: „Für die Arbeit wünsche ich mir Anerkennung, die ich gerade zu spüren bekomme. Ich freue mich auch über Weiterbildungen, die mich selbst voranbringen und mir die Möglichkeit geben, meine Ideen in die Arbeit einzubringen.

Liska und Stefanie von der Calando Pflegedienst GmbH. (Foto: Sven Wernicke)
Liska und Stephanie von der Calando Pflegedienst GmbH. (Foto: Sven Wernicke)

Abseits des Jobs sind es ganz persönliche Anliegen. Hilfskraft Ulrike möchte ihre Staatsexamen-Prüfungen erfolgreich abschließen. Jenny will ebenfalls ihre Prüfung zur Heilpraktikerin bestehen. Und Kathrin hat sich das Ziel gesetzt, endlich die Möbel in ihrem Wohnzimmer zu erneuern. Mit einem wunderbaren Lachen im Gesicht meint Stephanie: “Ich bin zwar glücklich, aber meine Zahnspange könnte endlich rauskommen“. Wir sind sicher, dass das 2019 klappen wird.

Lysann Quaas ist auf eines gespannt: „Ich freue mich, dass meine Kollegen all die Ideen von mir ausgekramt haben, die bis jetzt noch nicht realisiert wurden. Und diese nehmen wir nächstes Jahr in Angriff.“ Was uns hier wohl erwartet?

Egal, was 2019 bringt – wir freuen uns auf neue Herausforderungen und eine tolle Zeit mit unserem Team sowie unseren Klienten. Mit Leidenschaft, Spaß und Motivation werden wir auch in Zukunft unsere Arbeit machen. So viel ist sicher!


Wir blicken zurück: Unsere Höhepunkte 2018

Die Calando Pflegdienst GmbH feierte 2018 nicht nur ihren zehnten Geburtstag. Das waren unsere Highlights des Jahres.

Zugegeben: Die ersten Monate 2018 liefen nicht ganz wie geplant. Die Mitarbeitersituation im März 2018 führte zu schwierigen Entscheidungen und vielen Erkenntnissen. Unserem tollen Team ist es zu verdanken, dass wir die Probleme schon im Juni 2018 hinter uns lassen konnten. Und trotzdem oder gerade deshalb hinterfragten unsere Geschäftsführer Michael und Lysann Quaas ihre eigene Arbeit, wie sie in einem selbstkritischen Interview verrieten.

Calando Pflegedienst kennenlernen

Hürden überwinden, über sich hinauswachsen. Herausforderungen meistern – man kann auch negativen Ereignissen etwas Gutes abgewinnen. Doch auch so erlebten wir viele schöne Momente 2018. Unter anderem waren wir auf dem Bewerbertag rund um die Pflege vertreten. Wir wagten ein ungewöhnliches Speeddating, bei dem sich potentielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kurz vorstellten. Ebenfalls führten wir viele vielversprechende Gespräche.

Auf dem Bewerbertag im Januar 2018.
Auf dem Bewerbertag im Januar 2018.

Ebenso war die Calando Pflegedienst GmbH dieses Jahr auf der 3. Pflegemesse Dresden mit einem eigenen Messestand anwesend. Jeder Besucher durfte sich bei uns eine kleine Überraschung abholen – einen exklusiven Calando-Zollstock. In diesem Rahmen entstand ein Video, in dem unser „Chef“ Michael Quaas zu Wort kam…

„Ein Fahrrad für alle“ und neue Veranstaltungen

2018 unterstützten wir das schöne Projekt vom Verein Jetzt entscheide ich e.V., der ein Fahrrad für Rollstuhlfahrer erwerben wollte. Das war eine Herzensangelegenheit von Michael Quaas, der vor 20 Jahren in einer Körperbehindertenschule als Zivildienstleistender tätig war.

Unsere Infostunde rund um die Tagespflege findet bis Mitte 2019 statt.
Unsere Infostunde rund um die Tagespflege findet bis Mitte 2019 statt.

Im Sommer starteten wir außerdem unsere neue Veranstaltungsreihe „Infostunde rund um die Tagespflege“. Noch bis Mitte 2019 findet diese statt. Eine Teilnahme ist nach kostenloser Anmeldung möglich. Alle Termine finden Sie auf der extra eingerichteten Webseite.

10 Jahre Calando Pflegedienst!

Und da war noch ein großes Event: Die Calando Pflegedienst GmbH feierte bei bestem Wetter ihren 10. Geburtstag im Großen Garten. Dort warteten ein besonderes Coaching und allerlei Leckereien auf das Team.

Herr und Frau Quaas feiern. (Foto: Anne-Kathrin Gericke)
Herr und Frau Quaas feiern. (Foto: Anne-Kathrin Gericke)

Zum Jahresende packten wir wie 2017 allerlei Geschenke für Kinder in Not – im Rahmen der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Und natürlich gab’s auch eine Weihnachtsfeier – diesmal durften alle Weihnachtskränze bei Glühwein und Stollen basteln.

Unser Resümee: 2018 war zweifelsohne wieder ein ereignisreiches Jahr, bei dem wir alle Erfahrungen sammelten. Gemeinsam bestritten wir Herausforderungen, unser Team wuchs noch mehr zusammen. Und natürlich blieb der Spaß bei der Arbeit nicht auf der Strecke, zugleich stiegen die Gehälter, wurden Prozesse optimiert und der Grad der Professionalität der Calando Pflegedienst GmbH erhöht. Das wiederum kommt nicht nur unseren Angestellten zugute, sondern auch unseren Klientinnen und Klienten. Auf 2019 freuen wir uns schon und sind gespannt darauf, welche Aufgaben und Chancen auf uns warten.

Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.


Weihnachten im Schuhkarton: Calando Pflegedienst GmbH ist 2018 wieder dabei!

Bereits 2017 nahmen wir an „Weihnachten im Schuhkarton“ teil. Auch dieses Jahr hilft die Calando Pflegedienst GmbH Kindern in Not.

„Weihnachten im Schuhkarton“ ist die weltweit größte Geschenkaktion für Kinder in Not. Im Rahmen der „Operation Christmas Child“ kamen seit 1993 unzählige Millionen Geschenke zusammen. 2017 wurden im deutschsprachigen Raum 408.809 Schuhkartons für notleidende Kinder gespendet. Alleine aus Deutschland kamen 369.364 Stück zusammen.

Wir übernehmen den Spendenanteil für unsere Mitarbeiter

In Anbetracht dieser Zahlen klingen unsere 2017 geschnürten Pakete verhältnismäßig wenig, allerdings beteiligten sich hierzulande  tausende von Menschen und Firmen an dieser groß angelegten Aktion für einen guten Zweck. Die „Schuhkartons“ brachte der Weihnachtsmann übrigens unter anderem nach Georgien, Montenegro, Polen oder in die Republik Moldau.

Wir packen jetzt schon Geschenke.
Wir packen jetzt schon Geschenke.

Auch 2018 packen wir für Kinder auf der ganzen Welt schöne Geschenke. Die Calando Pflegedienst GmbH übernimmt den freiwilligen Spendenbeitrag von 8 Euro pro Paket für jeden Mitarbeiter, der mitmacht. Wir sind schon sehr gespannt, ob wir diesmal die elf Weihnachtspräsente vom letzten Jahr überbieten werden.

Bringen Sie uns Ihren Schuhkarton wieder vorbei

Möchten Sie Weihnachten im Schuhkarton ebenfalls unterstützen, können Sie Ihr Paket gerne zur Calando Pflegedienst GmbH bringen. Wir kümmern uns um den Rest und veranlassen den Versand. Kommen Sie bis zum 15. November 2018 zu unseren Geschäftszeiten (Montag bis Freitag, 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr) in unseren Räumlichkeiten in der Lockwitzer Straße 1 (01219 Dresden) vorbei. Sollten Sie Fragen haben, helfen wir auch gerne via Email weiter.

Was der Weihnachtsmann wohl den Kindern bringen wird?
Was der Weihnachtsmann wohl den Kindern bringen wird?

Ergänzende Information zu „Weihnachten im Schuhkarton“ erhalten Sie auf der Webseite der Organisatoren.


Ein Tag in der ambulanten Pflege

Erstaunt, überrascht, amüsiert, traurig, nachdenklich, optimistisch. Ein Arbeitstag bei der Calando Pflegedienst GmbH kann auch ein Wechselbad der Gefühle sein.

Seit über drei Jahren fülle ich das Calando Magazin mit Inhalten. Ich stelle Mitarbeiter vor oder berichte über Neuigkeiten, Messeauftritte und die Klienten der Calando Pflegedienst GmbH. Doch wie der Alltag in der ambulanten Pflege aussieht – das konnte ich als Redakteur bisher nur erahnen. Zeit also, einmal die Perspektive zu wechseln. Ich begleitete Pflegekraft Nadine Klug bei ihrer Frühschicht, um mehr über den herausfordernden, aber auch schönen Job herauszufinden.

Es geht los!

Der Wecker klingelt 5:45 Uhr. Eine für mich völlig untypische Zeit, beginne ich in der Regel gegen 8 Uhr mit meiner Arbeit als Journalist und (Berufs-)Blogger. Anziehen, Kaffee trinken, Zähne putzen, ab zum Calando-Hauptquartier. Als ich dort (fast) pünktlich um 6.45 ankomme, treffe ich Nadine. Sie erklärt mir, was mich erwartet.

Mit diesem Wagen geht es auf Tour. (Foto: Sven Wernicke)
Mit diesem Wagen geht es auf Tour. (Foto: Sven Wernicke)

Die erste Überraschung gleich am frühen Morgen: Der Ablauf ist perfekt organisiert. Fahrtzeiten, Dauer des Aufenthalts bei den Klienten, Pausen – alles eingeplant und eingetaktet. Sollte kurzfristig ein anderer Mitarbeiter einspringen müssen, zum Beispiel bei einem Krankheitsfall, erfährt dieser auf dem Tagestourenplan, welche Erledigungen anstehen und was konkret zu tun ist. Die angebenen Zeiten sind tatsächlich angemessen und lassen zu keiner Zeit Hektik aufkommen. Zum Beispiel bei der Fahrt von einem zu einem anderen Klienten. Diese wirklich faire Organisation des Arbeitstages beruhigt mich. Unnötiger Stress wird vermieden, da genügend Zeit für jeden einzelnen Kunden sowie die eigentliche Tour freigehalten wird.

Die Schicksale selbst erleben

Unsere erste Klientin ist Frau Löber, die ich bereits kenne. Ich traf die 96-jährige Dame bereits vor einigen Monaten. Damals verriet sie mir das Geheimnis ihres Alters. Nun will sie von Nadine gewaschen und angezogen werden. Währenddessen gibt es ein kleines Schwätzchen und den einen oder anderen Scherz. Aufschlussreich für mich: Nadine trägt alles in eine Klientenmappe ein, um so Ereignisse und Aktivitäten zu dokumentieren.

Alles wird dokumentiert. (Foto: Sven Wernicke)
Alles wird dokumentiert. (Foto: Sven Wernicke)

Ähnlich verläuft es kurze Zeit später bei Frau Bachmann. Duschen, anziehen und dabei behilflich sein, das Frühstück vorzubereiten. Erstmals merke ich hier, dass uns einfach nicht unendlich viel Zeit zur Verfügung steht. Ich koche Kaffee, Nadine stellt den Toaster an. Viel mehr können wir in den vorgesehenen 23 Minuten gar nicht machen.

Für das Überziehen der Strümpfe von Frau Latzel bleiben uns an diesem Tag acht Minuten. Schlimm finde ich das nicht, denn sie ist sehr rüstig, gut gelaunt und agil. Mehr Hilfe verlangt sie derzeit ohnehin nicht.

Frau Latzel in ihrer Wohnung. (Foto: Sven Wernicke)
Frau Latzel in ihrer Wohnung. (Foto: Sven Wernicke)

Bei Frau Müller* muss ich das erste Mal schlucken. Nadine hilft ihr aus dem Bett und wäscht sie, parallel dazu bereite ich das Frühstück zu. Die sehr ruhige Frau isst ein paar Happen, wir sind schon auf dem Sprung zum nächsten Klienten. Als Nadine meint, wir würden später noch einmal kommen, fragt Frau Müller: „Muss ich bis dahin hier sitzen bleiben?“. Die Antwort „Ja“ trifft auch mich hart. Was soll sie denn bis dahin im Rollstuhl tun? Die andere Seite habe ich aber im Hinterkopf. Es ist die freie Entscheidung von Frau Müller und ihren Angehörigen, im vertrauten Umfeld ihrer Wohnung bleiben zu wollen. Die Aufgabe eines ambulanten Pflegedienstes ist niemals die Rundumversorgung. Natürlich wäre es schöner, ein Betreuer würde zusätzlich die Stunden zwischen Frühstück und Mittag überbrücken. Doch für solche Aspekte müssten neue gesetzliche Regelungen her und zusätzliche Gelder zur Verfügung stehen. Das liegt nicht in der Macht eines einzelnen Unternehmens wie der Calando Pflegedienst GmbH.

Frühstück ist fertig. (Foto: Sven Wernicke)
Frühstück ist fertig. (Foto: Sven Wernicke)

Überall Einsamkeit

Wir fahren zu Herrn Berndt, einem kräftigen Mann mit charismatischen Gesichtszügen und Kuscheltieren auf der Couch. Nadine unterstützt ihn bei den Kompressionsstrümpfen, bei weiteren Pflegemaßnahmen und beim Einnehmen der Medikamente. Es läuft laute Musik, Nadine summt mit, die Sonne strahlt in die Wohnung und Herr Berndt ist zu Späßen aufgelegt. Und doch merke ich auch ihm an, dass er viel zu selten Gesellschaft bekommt.

Herr Berndt und seine Kuscheltiere. (Foto: Sven Wernicke)
Herr Berndt und seine Kuscheltiere. (Foto: Sven Wernicke)

Einsamkeit. Aus der macht Frau Schmiedel, für die wir 15 Minuten einplanen, gar kein Geheimnis. Sie pflegte ihren dementen Mann bis zum Tod, seitdem lebt sie alleine in der viel zu großen, finsteren Wohnung. Sie selbst war der Auffassung, gar keine Pflege oder Hilfe im Haushalt zu benötigen. Doch ihr weit entfernt lebender Sohn wünscht sich, dass regelmäßig jemand vorbeischaut. Sie redet wie ein Wasserfall über ihre Sorgen, Ängste und Probleme. Und ich frage mich, was man wohl tun könnte, um ihr das zu geben, was sie wirklich braucht: soziale Kontakte und wieder mehr Lebensfreude.

Medikamente. Solche Boxen stehen bei jedem Klienten. (Foto: Sven Wernicke)

Lebensfreude ist auch das, was Herrn Bratschke fehlt. Durch einen Schicksalsschlag und den Tod seiner Frau sitzt der 64-Jährige nun im Rollstuhl. Sein Alltag spielt sich in einer kleinen Einraumwohnung ab. Fürs Briefe öffnen und Aufräumen fehlt ihm wahrscheinlich die Kraft. Nadine ist jedoch positiv überrascht, denn Herr Bratschke ist für seine Verhältnisse gut gelaunt und hat auch den einen oder anderen lockeren Spruch auf Lager. Sein Humor macht mir die Hoffnung, dass es ihm bald besser geht.

Frühstückspause

Nach zweieinhalb Stunden Arbeit wartet die 30-minütige Frühstückspause auf uns. Bis jetzt besuchten wir also sieben Klienten mit ihren zum Teil völlig unterschiedlichen Geschichten, Krankheiten und Lebenssituationen. Mich freut es, dass noch längst nicht alle Menschen im hohen Alter ihren Lebenswillen verloren haben. Zugleich schockiert es mich zu erkennen, dass das Alleinsein oftmals ausschließlich durch Pflegekräfte unterbrochen wird, die sich nur um das Nötigste kümmern können. Aber ohne Frage das Beste geben!

Einsamkeit. (Foto: Sven Wernicke)
Einsamkeit. (Foto: Sven Wernicke)

Ich bin ernüchtert. Ich sehe Schicksale und Menschen, denen es sichtlich an dem Zwischenmenschlichen fehlt. Kann es so schwer sein, etwas zu verändern, die Lebensqualität zu erhöhen, die Pflege zu verbessern? Und Fälle wie die von Herr Bratschke zeigen: Jeder kann aus dem Leben gerissen und zu einem Pflegefall werden. Beängstigend. Als ich mit Nadine darüber rede, meint sie: „Wir können so froh sein, dass es uns und unseren Familien gut geht und wir gesund sind.“ Recht hat sie.

Klar: Als Pflegedienst können Mitarbeiter nur in den Rahmen ihrer Möglichkeiten agieren. Auch hier wird mir bewusst, dass die Calando Pflegedienst GmbH tatsächlich bemüht ist, es besser als andere zu machen. Und sei es die angenehme, gut durchdachte Tourenplanung.

Sich Zeit nehmen

Der zweite Teil des Arbeitstages gestaltet sich ganz anders. Am Mittag sitzen wir gemeinsam mit Frau Löber auf ihrem Balkon, genießen einen der letzten Sommertage dieses Jahres bei einem angenehmen Plausch über ihre Vergangenheit. Das ist im Rahmen der Verhinderungspflege nämlich möglich.

Bei Frau Müller* koche ich das Mittagessen, Nadine hängt zuvor gewaschene Wäsche auf. Wir leisten ihr etwas Gesellschaft. Immerhin 45 Minuten. Bevor wir ihre Wohnung verlassen, wird sie auf ihren Wunsch hin kurz nach 12 Uhr mittags wieder ins Bett gelegt. Sie winkt uns zum Abschied zu. Das ist hart, denn bei ihr vernehme ich die schwindende Lust am Leben. So traurig.

Frau Hartwig ist dement, aber zufrieden. (Foto: Sven Wernicke)
Frau Hartwig ist dement, aber zufrieden. (Foto: Sven Wernicke)

Unsere letzte Klientin an diesem Tag ist Frau Hartwig. Eine wunderbare Frau, 89 Jahre alt, überaus gepflegtes Erscheinungsbild, mit einem dezenten bayerischen Dialekt und…leicht dement. Aber das lässt sie sich kaum anmerken, sie freut sich über das Wetter und vor allem über uns. Wir reden über ihre bereits verstorbenen Geschwister, über ihre geliebte Enkelin und die Familie, für die sie erst vor sechs Jahren nach Dresden zog. Eine Krankheit wie Alzheimer kann nicht vermieden werden, doch Menschen wie ihr kann man einen schönen Lebensabend bescheren. Dazu gehören eine professionelle Pflege und Zeit für diese, soziale Kontakte und – im besten Fall – die Angehörigen, die sich auch kümmern.

Ein ereignisreicher Tag

Mein Tag in der ambulanten Pflege war voller Eindrücke. Und es kamen zahllose Fragen auf. Zum Beispiel: Wieso ist die Wertschätzung für diese Arbeit so gering?

Es ist wichtig, pflegebedürftigen und alten Menschen den Respekt entgegenzubringen, den sie verdienen. Damit ist nicht nur Waschen und Medikamente verabreichen gemeint. Wir brauchen mehr Zeit für Zwischenmenschliches und intensivere Beziehungen zueinander. Häufig kamen mit Gedanken in Richtung „Mehr-Generationen-Wohnen“ und „Ersatzfamilien“ für Senioren – aber vielleicht ist das eine naive Träumerei?!

Doch es gibt für mich weitere Erkenntnisse: Die Mitarbeiter bei der Calando Pflegedienst GmbH machen einen großartigen Job. Sie sind trotz einer gut gefüllten Tourenplanung nie in Eile und können in Ruhe auf die Wünsche der Klienten eingehen. Aber auch hier kommt der ambulante Pflegedienst an seine Grenzen, die zweifelsohne von der Politik gesteckt wurden. Es muss sich vieles ändern, damit wir den Hilfsbedürftigen (noch!) mehr Lebensqualität schenken können. Und es müssen Lösungen her, um die enormen Leistungen der Pflegekräfte zu honorieren, sie zu entlasten und auf den unaufhaltsamen, demografischen Wandel vorbereitet zu sein.

Ein großes Dankeschön an Nadine für die Möglichkeit, bei einer Schicht dabei sein zu dürfen. Die Klienten können froh sein, dass es Leute wie dich gibt, die diesen Job mit viel Leidenschaft machen und ihn sichtlich lieben!

*Name auf Wunsch der Angehörigen geändert.


Zufrieden mit 96 Jahren: Frau Löber und das Geheimnis ihres Alters

96 Jahre! Edith Löber ist zwar nicht mehr so mobil wie früher, doch ihre strahlenden Augen verraten: Ihr geht’s bestens. Wie sie dieses stolze Alter erreichte? Dieses Geheimnis verrät sie…

In jungen Jahren Sport treiben und Obst essen. Das macht schon viel aus“, so Frau Löber auf die Frage, was man tun könnte, um 90 Jahre zu werden. Auch heute noch hält sie sich fit – mit Sudoku-Rätseln, die ihr der liebe Nachbar regelmäßig vorbeibringt. Und mehrfach am Tag versucht sie sich an kleineren sportlichen Übungen, um aktiv zu bleiben.

Humor und Optimismus im Alter

Wer sich mit Frau Löber unterhält, wird schnell überrascht sein. Sie erlebte den Zweiten Weltkrieg, die DDR und politische sowie gesellschaftliche Veränderungen. Stets geblieben sind ihr Humor und ein Optimismus, dem man sich schwer entziehen kann. Vielleicht hat sie diese Lebensfreude ihrer schönen Kindheit zu verdanken, die die gebürtige Dresdnerin in Rähnitz bei Hellerau verbrachte? Aber auch über ihre langjährige Arbeit als Verkaufsstellenleiterin und Verkäuferin in Dresdner Textilgeschäften während DDR-Zeit weiß sie nur Gutes zu berichten. Wäre es nach ihr gegangen, sie hätte auch mit 69 Jahren und darüber hinaus eine Tätigkeit ausgeübt. Aber damals erhielt sie diese Chance nicht. Also ging sie in Rente und nutze diese ausgiebig für zahllose Fahrten ins Ausland. In dem berühmten slowakischen Kurort Piestany erholte sie sich sogar sieben Mal.

Und trotzdem verlief nicht immer alles perfekt. Ihr Verlobter kam nicht aus dem Krieg zurück, ihr späterer Mann verstarb zu früh im Alter von nur 58 Jahren. Eigene Kinder blieben Frau Löber verwehrt, die Familie und der Freundeskreis sind mittlerweile überschaubar. Doch ihre Angehörigen kümmern sich liebevoll um sie und stehen ihr zur Seite, wenn sie Unterstützung benötigt. Das gilt auch für die Helfer, die sie regelmäßig besuchen.

Die Calando Pflegedienst GmbH hilft, wo sie kann

Seit zwei Jahren nutzt Edith Löber die Angebote der Calando Pflegedienst GmbH. Nach einem Aufenthalt im Krankenhaus entschied sie sich aufgrund einer Empfehlung ihrer befreundeten Nachbarin dafür, sich ein wenig auf die Zukunft vorzubereiten. „Alleine im Alter kommt man nicht über die Runden“, betont sie. Sie ahnte rechtzeitig, dass sie es später nicht mehr schaffen könnte, selbst komplett die Wohnung zu putzen, einzukaufen oder sich ihre Medikamente aus der Apotheke zu holen.

Frau Löber nimmt eigentlich keinen Blatt vor den Mund, wenn ihr etwas nicht passt. Aber über den Calando Pflegedienst kann sie wirklich nicht meckern: „Das Personal hier ist einwandfrei. Es gibt nie eine Meinungsverschiedenheit. Und wenn etwas nicht stimmt, kann ich das ohne weiteres sagen.“ Einzig die Tatsache, dass das Personal in der Vergangenheit etwas zu häufig wechselte, bedauert sie. Andererseits versteht sie dies, denn Mitarbeiter suchen neue Herausforderungen, erhalten veränderte Fahrrouten oder bilden sich weiter und sind daher zwischenzeitlich nicht verfügbar. Dennoch kann sie sich nicht beschweren: „Ich bin froh, dass ich so gut betreut werde. Bei mir klappt alles bestens. Von meinen Kollegen und Bekannten, die auch älter sind, höre ich Geschichten von anderen Pflegediensten, wo das nicht so gut funktioniert.

Mit Zufriedenheit in die Zukunft

Frau Löber ist soweit zufrieden. Eines kann sie allerdings kaum beeinflussen: „Die Beine machen einfach nicht mehr mit. Aber alles andere ist super. Meine Ärztin sagt, meine Blutwerte wären so gut wie bei einem jungen Mädchen.“. Aber sie könne keine Strecken mehr laufen. Dabei würde sie gerne einmal wieder ein Theaterstück erleben. Auch, weil ihr Ehemann Schauspieler war und sie für das Theater begeistern konnte. Hoffentlich wird sie dazu bald wieder die Gelegenheit erhalten.

Sie lacht nach wie vor sehr gerne. (Foto: Sven Wernicke)
Sie lacht nach wie vor sehr gerne. (Foto: Sven Wernicke)

Ob sie schon an ihren Tod denkt? Ja und nein. Zwar hat sie ihr Testament bereits geschrieben und das Begräbnis längst bezahlt, doch das war’s dann auch schon: „Ich will nichts Trauriges hören, das kann ich gar nicht ertragen.“. Sie war schon immer gut gelaunt, was auch an ihren Eltern lag. In ihrer Kindheit und Jugend ging es schließlich immer sehr lustig zu. Das übertrug sie auf ihre Persönlichkeit. Und dies kann und soll unbedingt so bleiben. Dieser ansteckende Optimismus ist vielleicht das wahre Geheimnis ihres Alters.

Liebe Frau Löber, wir wünschen Ihnen viele weitere gesunde Jahre. Das Team der Calando Pflegedienst GmbH wird Sie wie gewohnt dabei unterstützen, weiterhin ein selbständiges Leben in Ihren eigenen vier Wänden bestreiten zu können. Wir freuen uns sehr, Sie als Klientin betreuen zu dürfen.

Die Calando Pflegedienst GmbH besitzt gegenwärtig freie Pflegekapazitäten für Sie und Ihre Angehörigen in den Gebieten Strehlen, Zschertnitz, Mockritz, Leubnitz-Neuostra und Gruna. Bei Fragen können Sie unser Team gerne kontaktieren.


So feierte die Calando Pflegedienst GmbH ihren 10. Geburtstag

10 Jahre Calando Pflegedienst! Dies musste gefeiert werden. Und das erlebten unsere Mitarbeiter bei bestem Wetter im Großen Garten.

Bereits vor einem Jahr feierte die Calando Pflegedienst GmbH ihren Geburtstag im schönen Ambiente des Großen Gartens. Geschäftsführer Michael Quaas und seine Frau Lysann Quaas luden 2018 wieder ein, um diesmal ein besonderes Jubiläum zu begehen. Denn am 16. Juni 2008 wurde ihr Unternehmen gegründet. Auf den Tag genau und zehn Jahre später traf sich unser Team am idyllisch gelegenen Carolaschlösschen. Hier wartete bereits die erste Überraschung…

Silke Klewe, Expertin für Coaching, Kommunikation und Supervision, gestaltete den Nachmittag. (Foto: Sven Wernicke)
Silke Klewe, Expertin für Coaching, Kommunikation und Supervision, gestaltete den Nachmittag. (Foto: Sven Wernicke)

Teambildende Maßnahmen zum Jubiläum

Wo waren denn die Chefs? Wollten sie nicht pünktlich zu ihrer eigenen Feier kommen? Stattdessen empfing Silke Klewe unsere Mitarbeiter für teambildende Maßnahmen. Ganz nebenbei sollten auch Herr und Frau Quaas aufgespürt werden. In Gruppen wurde darüber gesprochen, wie sich die Angestellten tagtäglich motivieren und wie sie Spaß sowie Freude miteinander im Alltag haben können.

Als später auch Michael und Lysann Quaas zu dieser ungewöhnlichen Veranstaltung stießen, durfte das Team weitere Aufgaben meistern. Beim „positiven Tratschen“ wurden Kollegen gelobt – allerdings in ihrer Anwesenheit. Es folgte ein amüsantes Geschicklichkeitsspiel, bei dem verschiedene Bälle über eine bewusst mit Löchern versehene Plane geleitet wurden.

Das Spiel mit den Bällen. (Foto: Sven Wernicke)
Das Spiel mit den Bällen. (Foto: Sven Wernicke)

Gut gelaunt bei Speis und Trank

Nach einer Auswertung sprachen die Anwesenden darüber, wie sie zur Calando Pflegedienst GmbH kamen. Auch das war für alle Beteiligten aufschlussreich. Und viel wichtiger noch: Jeder lernte den anderen noch ein klein wenig besser kennen. Wer hätte gedacht, dass Michael Quaas ursprünglich und vor seiner Ausbildung zum Altenpfleger den Beruf des Werkzeugmachers erlernte?

Leckereien zum Abschluss. (Foto: Sven Wernicke)
Leckereien zum Abschluss. (Foto: Sven Wernicke)

Im Herzen des Großen Gartens begann nach gut zwei Stunden am Mosaikbrunnen der gemütliche Teil der Feier. Mit leckeren Kuchen, Törtchen, Sandwiches, Quiches, Spießen und Salaten konnten sich die Mitarbeiter mit ihren Familien stärken. Wer wollte, versuchte sich an einem weiteren Spiel, bei dem eine Murmel auf Holzflächen um den Brunnen herum geleitet werden sollte. Auch die eine oder andere (alkoholfreie) Sektflasche wurde geköpft, um den Firmengeburtstag gebührend zu zelebrieren. Unsere am längsten im Betrieb tätige Mitarbeiterin Frau Berndt erhielt als krönenden Abschluss ein persönliches Dankeschön von Herrn Quaas überreicht.

Das Team. (Foto: Sven Wernicke)
Das Team. (Foto: Sven Wernicke)

Für uns alle war dies – so hoffen wir – ein wunderbarer Tag, bei dem wir nicht nur reichlich Speisen und Getränke genossen, sondern ebenfalls etwas für uns und unsere Rolle im Unternehmen mitnehmen konnten. Auf die nächsten zehn Jahre!

Calando Pflegedienst GmbH unterstützt Mal- und Arbeitsbuch

Ein wenig mag es an diesem Tag untergegangen sein, doch den 16. Juni 2018 nutzten wir ferner, um ein außergewöhnliches Projekt zu fördern. Denn die Calando Pflegedienst GmbH unterstützt neuerdings den Stadtfeuerwehrverband Dresden e.V. finanziell. Dieser ist dadurch in der Lage, gemeinsam mit dem K&L Verlag ein Mal- und Arbeitsbuch für Mädchen und Jungen im Kindergarten- und Grundschulalter zu veröffentlichen. In dem kostenfrei erhältlichen Werk werden wichtige Fragen rund um die Aufgaben der Feuerwehr kindgerecht beantwortet. Eine schöne Idee, wie wir finden.

Persönliche Danksagung von Herrn Quaas

Nach all den Höhen und Tiefen, die wir gemeinsam erlebten, möchte ich mich an dieser Stelle persönlich bedanken.

Es soll keineswegs wie eine Floskel klingen, doch eines ist mir seit jeher bewusst: Ohne ein motiviertes und engagiertes Team wäre die Calando Pflegedienst GmbH nicht das, was sie jetzt ist. Dafür, dass unsere Mitarbeiter auch in schweren Zeiten zu uns beziehungsweise ihrem Arbeitgeber hielten, bin ich überaus dankbar. Das gilt selbstverständlich auch für alle ehemaligen Beschäftigten, die uns tatkräftig zur Seite standen.

Ein Blick zurück auf den März 2018 verdeutlicht mir, wie wichtig ein gutes Team ist. Die damalige Mitarbeiterproblematik strengte mich als Geschäftsführer sehr an. Aber nicht immer fällt es leicht, schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen. Gerade in schwierigeren Situationen muss man abwägen, besonnen bleiben und versuchen, Krisen für alle Seiten fair und professionell zu bewältigen. Ich bin ausgesprochen glücklich darüber, dass wir unsere kleine Notlage bereits im Juni 2018 überwinden konnten – vor allem aufgrund des großartigen Teams, das uns unterstützte und hinter uns stand.

Herr und Frau Quaas feiern. (Foto: Anne-Kathrin Gericke)
Herr und Frau Quaas feiern. (Foto: Anne-Kathrin Gericke)

Geschätztes Team, liebe Kollegen: Ich setze alles daran, dass die Calando Pflegedienst GmbH ein Unternehmen ist und bleibt, zu dem man sich dazugehörig fühlen möchte. Auch in Zukunft soll unser Pflegedienst ein familiärer Arbeitgeber bleiben, bei dem wir uns aufeinander verlassen können. Auch dann, wenn es mal nicht „rund läuft“. Ich bleibe dran und gebe mein Bestes für Zufriedenheit und ein positives Arbeitsklima. Darauf habt ihr mein Wort.

Mein besonderer Dank gilt meiner Ehefrau. Nicht erst seit der Gründung des Calando Pflegedienstes vor zehn Jahren steht sie an meiner Seite und ist unverändert mit dabei. Das sehe ich keineswegs als Selbstverständlichkeit an. Kommunikation und Verständnis füreinander sowie gegenseitiger Respekt sind elementar. Ich bin froh, dass sie mich Tag für Tag stützt.


Wie sich ein Klient bei unserem Team bedankte

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die uns zeigen: Wir machen unseren Job gut. Kürzlich erhielt die Calando Pflegedienst GmbH ein besonderes Dankeschön.

Jeder freut sich über Blumen, Präsente, Schokolade. Aber es genügt auch mal ein kleiner Brief, der uns begeistert und verdeutlicht, dass unsere Arbeit geschätzt wird. Im Mai 2018 erreichte uns das Schreiben unseres Klienten Manfred Rüger, das wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

„Dem Team des Calando-Pflegedienstes!

Für die sehr gewissenhafte Ausführung der Pflegearbeiten und Einhaltung der Wundbehandlungs-Anordnungen der Wundschwester und der Ärzte, sowie die Berücksichtigung meiner vielen und speziellen Wünsche und Erfordernisse und auch die sparsame und pflegliche Verwendung des eingesetzten Verbandmaterials möchten wir uns recht sehr beim Calando-Pflegedienst bedanken.

Ihr Klient Manfred Rüger mit Frau Hannelore und Bevollmächtigtem Rüdiger Palitz.“

Vielen Dank für die netten Worte. Diese motivieren uns, auch in Zukunft weiterhin das Beste zu geben. Das ist unser Anspruch. Schließlich haben unsere Klienten eine optimale Pflege verdient. Immer!


10 Fakten, die Sie über die Calando Pflegedienst GmbH vielleicht noch nicht wussten

Zum bald anstehenden Geburtstag der Calando Pflegedienst GmbH präsentieren wir Ihnen zehn Fakten, die Ihnen wahrscheinlich noch nicht bekannt waren.

Wussten Sie schon, dass…

… der Calando Pflegedienst am 16. Juni 2008 gegründet wurde?

An diesem Tag gewann die deutsche Nationalelf gegen Österreich mit 1:0 und zog ins Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft ein. Wir dagegen zelebrierten unseren mutigen Schritt in die Selbständigkeit.

… wir zu Beginn keinen einzigen Klienten besaßen?

Aller Anfang ist schwer. Herr und Frau Quaas starteten in ihr Abenteuer mit keinem einzigen Kunden. Gerade die ersten Wochen und Monate waren überaus aufreibend. Aber wir meinen: Das war eine gute Entscheidung.

…unsere ältesten Klientinnen weit über 90 Jahre alt sind?

Gleich zwei Damen erreichten bereits das stolze Alter von 96 Jahren. Unser ältester Klient feierte schon seinen 93. Geburtstag.

… unsere jüngste Klientin 12 Jahre alt ist?

Zwei Stunden pro Woche betreut die Calando Pflegedienst GmbH ein 12-jähriges Mädchen. Die jüngste erwachsene Frau ist 46 Jahre, der jüngste Mann 39 Jahre alt.

…der Altersdurchschnitt unserer Klienten bei 80,32 Jahren liegt?

Diese Zahl zeigt, dass die meisten unserer Kunden ein beachtliches Alter erreicht haben. Wir sind glücklich darüber, ihnen den Lebensabend schöner und angenehmer gestalten zu können.

… unser ältester Mitarbeiter einfach nicht in Rente gehen möchte?

Längst in Rente, aber ein außergewöhnlicher Mitarbeiter ist unser 78 Jahre junger Herr Vollpricht. Er kümmert sich um den Fuhrpark der Calando Pflegedienst GmbH und hilft stets, wo er kann.

… wir ein junges Team sind?

26 Mitarbeiter sind gegenwärtig bei der Calando Pflegedienst GmbH beschäftigt. Der Altersdurchschnitt liegt bei 33,88 Jahren. Das verdeutlicht: Wir sind ein dynamisches und junges Team.

… an unserem Wohnprojekt bereits seit Jahren getüftelt wird?

Die Idee für neue Räumlichkeiten, eine Tagespflege und Platz für Veranstaltungen entstand bereits im April 2016. Seitdem beschäftigte sich vor allem unser Geschäftsführer Michael Quaas intensiv mit der Standortsuche, geeigneten Bestandsobjekten und der möglichen Realisierung sowie Finanzierung des Wohnprojektes.

Michael Quaas mit Skizzen vom Wohnprojekt - im Februar 2017.
Michael Quaas mit Skizzen vom Wohnprojekt – im Februar 2017.

… unser Chef 46 Jahre alt ist?

Michael Quaas feiert 2018 seinen 46. Geburtstag. Mit 36 Jahren gründete er den Calando Pflegedienst, nachdem er 14 Jahre in der stationären Pflege bei der Arbeiterwohlfahrt tätig war und sich im Rahmen seiner Pflegedienstleiter-Abschlussarbeit intensiv mit dem Aufbau eines ambulanten Pflegedienstes auseinandersetzte.

…die Calando Pflegedienst GmbH eigene Schulungsräume besitzt?

Ganz in der Nähe unserer aktuellen Firmenzentrale entstehen derzeit Schulungsräume für unsere Mitarbeiter. In diesen finden unter anderem Weiterbildungen und Informationsveranstaltungen statt.


Die Calando Pflegedienst GmbH bei der Rewe Team Challenge 2018

Vier unserer Mitarbeiter trauten sich und traten bei der diesjährigen Rewe Team Challenge in Dresden an.

Die 10. Rewe Team Challenge am 23. Mai 2018 motivierte wieder zahlreiche Angestellte hiesiger Unternehmen. Wie schon in den Vorjahren ging es darum, gemeinsam mit Kollegen und Freunden eine fünf Kilometer lange Strecke vom Dresdner Altmarkt Richtung DDV-Stadion zu bewältigen. Dort wurde das sportliche Event im Rahmen einer After Run Party spektakulär beendet.

Unser Team bei der Rewe Team Challenge.
Unser Team bei der Rewe Team Challenge.

Calando Pflegedienst GmbH auf der Rewe Team Challenge

2018 war zum ersten Mal ein Team der Calando Pflegedienst GmbH mit dabei. Nach Überlegungen im vergangen Jahr, wagten wir uns diesmal auf die Straße. Genauer legten unsere Mitarbeiterinnen Liska, Anja, Bettina und Ulrike los – aber nicht, um die ersten Plätze zu erreichen, sondern gemeinsam ins Ziel einzulaufen. Nach 29 Minuten und 46 Sekunden erreichten sie dieses. Unser Geschäftsführer Michael Quaas und seine Frau Lysann Quaas feuerten die motivierten Läufer an.

Gratulation!
Gratulation!

Herzlichen Glückwunsch an das Team!