Nach acht Jahren kehrt die gebürtige Dresdnerin Isabel May in ihre Heimatstadt zurück, um beim Calando Pflegedienst durchzustarten. Der Umzug war für sie die richtige Entscheidung.

Isabel May verließ 2008 Dresden, um in Bautzen eine Ausbildungsstelle anzunehmen. In der Lausitz erlernte sie den Beruf der Ergotherapeutin, den sie unverändert sehr liebt. Menschen auf vielseitige Weise zu behandeln und ihnen dabei behilflich zu sein, wieder mehr Selbständigkeit mit oder nach einer Erkrankung bzw. im Alter zu erlangen, liegt der 31-Jährigen sehr am Herzen.

Ihr Fachwissen und ihre Empathie bringt sie nun beim Calando Pflegedienst ein. Und das ist auch einem gewissen „Zufall“ zu verdanken. Denn als sie eine Anzeige in einer Zeitung entdeckte, gefiel ihr die freundliche, einladende Art dieser so sehr, dass sie sich prompt auf das Jobangebot bewarb. Gesucht wurden Ergotherapeuten und erfahrene Pflegekräfte. Sicherlich war es für Isabel May kein Leichtes, ihre alte Arbeit zu kündigen, doch die Sympathie stimmte schon während des ersten Vorstellungsgesprächs. Nach einer Zusage konnte die nächste Etappe in ihrem Leben beginnen.

Als Ergotherapeutin beim Pflegedienst

Trotzdem: Einige Hürden wollten schon etwas früher genommen werden. Beispielsweise sind die Mieten in Dresden höher als in einer deutlich kleineren Stadt wie Hoyerswerda, in der sie zuletzt wohnte. Für ihre Zukunft in Elbflorenz mussten Zelte abgebrochen und neue aufgeschlagen werden – auch privat. Jetzt, einige Monate nach Antritt ihrer Arbeit, bereut Isabel die Entscheidung nicht, einen neuen Weg eingeschlagen zu haben. Ganz im Gegenteil, denn nach wie vor begeistert sie die Tätigkeit, bei der sie ihre Kenntnisse und Stärken voll nutzen kann. Ihr Aufgabengebiet mag sich zwar dezent geändert haben, aber gerade die Nähe zu bedürftigen Menschen, denen sie tatsächlich helfen kann, empfindet sie als spannend, fordernd und befriedigend. Auf die ohnehin große Bandbreite des Bereiches Ergotherapie kann Isabel sinnvoll zugreifen. Ihr Fokus liegt dabei auf dem ADL-Training, also den Aktivitäten des täglichen Lebens. Mit gezielten Übungen  sorgt sie dafür, dass Klienten möglichst lange ihrem gewohnten Tagesrhythmus nachgehen können. Angefangen bei der täglichen Körperpflege bis hin zum Anziehen oder Führen des Haushaltes.

Frau May hilft, wo sie kann. (Foto: Sven Wernicke)

Frau May hilft, wo sie kann. (Foto: Sven Wernicke)

Sehr schätzt Isabel übrigens die gute Kommunikation zwischen den Kollegen, die Probleme bei der Arbeit gar nicht erst aufkommen lassen. Gibt es Schwierigkeiten, werden diese angesprochen und zu beheben versucht. Das ist etwas, was ihr besonders beim Calando Pflegedienst gefällt.

Was die kommenden Jahre für sie bereit hält? Isabel May weiß es nicht. Aber sie lässt sich überraschen und freut sich auf die Herausforderungen, die sie bei Calando erwarten.