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	<title>Interview Archives - Calando-Pflegedienst.de</title>
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	<description>Der ambulante Pflegedienst im Raum Dresden</description>
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	<title>Interview Archives - Calando-Pflegedienst.de</title>
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		<title>Supervisor Torsten Sandau im Gespräch</title>
		<link>https://www.calando-pflegedienst.de/supervisor-torsten-sandau-im-gespraech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Dec 2024 22:16:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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		<category><![CDATA[ambulante Pflege]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Torsten Sandau bietet Begleitung, Beratung und Bildung an. So begleitet und berät er als Supervisor auch die Calando Pflegedienst GmbH. Wir waren mit ihm im Gespräch und durften neben dem Werdegang auch viele Hintergrund Infos zu Werten und Visionen erfahren. Ein wirklich sehr interessantes Interview, was wir euch sehr ans Herz legen. Viel Spaß! Hallo [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Torsten Sandau bietet Begleitung, Beratung und Bildung an. So begleitet und berät er als Supervisor auch die Calando Pflegedienst GmbH. Wir waren mit ihm im Gespräch und durften neben dem Werdegang auch viele Hintergrund Infos zu Werten und Visionen erfahren. Ein wirklich sehr interessantes Interview, was wir euch sehr ans Herz legen. Viel Spaß!</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Hallo Herr Sandau, Sie sind Supervisor beim Calando Pflegedienst. Was kann man sich darunter vorstellen?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Herr Sandau: </strong>Supervision kommt ursprünglich aus dem Bereich der sozialpädagogischen und beratend-therapeutischen Arbeit und ist ein professionelles Beratungs- und Begleitungsformat. Es dient der professionellen Reflexion des beruflichen Handelns und seiner Wirkung mit Hilfe einer externen Supervisor*in. Es dient dem Beleuchten von Arbeitsbeziehungen (mit den Klient*innen, im Team, im Unternehmen / in der Organisation), der Orientierung und Stabilisierung in Veränderungssituationen, der konstruktiven Bearbeitung von Konflikten, der Klärung und dem Finden von geeigneten Umgangsweisen und Lösungen zu bestimmten Problem- und Fragestellungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Supervision unterstützt die Qualitätssicherung und -entwicklung. Es kann aber auch der emotionalen Entlastung und Psychohygiene dienen, z. B. wenn Menschen mit sehr herausfordernden Situationen und Personen zu tun haben. Es werden bestimmte Themen entsprechend Auftrag genauer &#8218;unter die Lupe genommen&#8216;, aus verschiedenen Perspektiven und auf verschiedene Art betrachtet. Es gibt Supervision für Einzelpersonen (Mitarbeiter*innen und Führungskräfte), für Teams, Projekte und Gruppen (z.B. für Ausbildungsgruppen, Führungskräfte und Mitarbeiter*innen aus unterschiedlichen Teams, Projekten).</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Ok, es geht also um Beratung und Begleitung und darum, wie ein Team aufgestellt ist, welche Herausforderungen es gibt und wie mit diesen umgegangen werden kann, richtig?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Herr Sandau: </strong>Wenn es um Teams geht, kann man dies so sagen, richtig. Supervision und Coaching unterstützen die Teambildung und Teamentwicklung. Die konkreten Themenbereiche und -schwerpunkte für Supervision können sich je nach Teamsituation aber unterscheiden. Es kann um Kommunikation, Rollen, Aufgabenverteilung, Strukturen, Entscheidungsprozesse, Vision, Ziele, Werte, Leitbild, den Umgang mit Klient*innen, hoher Arbeitsbelastung, Spannungen, Konflikten, Veränderungen, Herausforderungen, Krisen, verschiedenen Persönlichkeiten, Arbeitsweisen und Haltungen gehen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="870" height="1024" src="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/12/torstenportraetbuntbearbeitet-jpg-870x1024.webp" alt="" class="wp-image-7316" srcset="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/12/torstenportraetbuntbearbeitet-jpg-870x1024.webp 870w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/12/torstenportraetbuntbearbeitet-jpg-510x600.webp 510w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/12/torstenportraetbuntbearbeitet-jpg-768x904.webp 768w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/12/torstenportraetbuntbearbeitet-jpg-1306x1536.webp 1306w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/12/torstenportraetbuntbearbeitet-jpg-1741x2048.webp 1741w" sizes="(max-width: 870px) 100vw, 870px" /><figcaption class="wp-element-caption">Torsten Sandau – Supervisor der im Calando Pflegedienst</figcaption></figure>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Und darum geht es auch bei der Arbeit mit dem Calando-Pflegeteam? Oder mit welchem Anliegen ist Calando auf Sie zugekommen? </strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Herr Sandau: </strong>Teilweise. <a href="https://www.calando-pflegedienst.de/calando-team/">Herr Quaas, der Leiter des Calando Pflegedienstes</a>, war auf der Suche nach einem Supervisor und Coach und ist im Internet auf <a href="https://www.torsten-sandau.de/profil/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mich</a> gestoßen. Wir haben dann zunächst ein Kennlern-Treffen vereinbart und die Themen sowie Anliegen besprochen. Anschließend zeige ich dann meistens mögliche Schritte und eine Vorgehensweise auf. Bei Calando ging es dann mit einer ersten Teamsupervision los. </p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Worum ging es bei dieser Supervision und was waren oder sind die nächsten Schritte mit dem Team des Calando Pflegedienstes?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Herr Sandau: </strong>(lacht) Details kann und möchte ich natürlich nicht verraten. Wir Supervisor*innen und Coaches unterliegen einer Schweigepflicht. Aber bei dieser ersten Supervision mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von Calando – soviel kann ich verraten – ging es zunächst um gegenseitiges Kennenlernen und Orientierung zur Supervision. Dann wurde eine „Themenlandkarte“ für gewünschte Supervisions-Themen in den Folgesitzungen erarbeitet. Es ging dabei um Themen zur Arbeitsweise, Umgang mit Klienten, zur Zusammenarbeit im Team (z.B. Kommunikation) und zum Unternehmen insgesamt (z.B. Weiterentwicklung des Unternehmens). </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den folgenden Teamsupervisionen haben wir dann an einzelnen Themen von der „Themenlandkarte“ gearbeitet. Parallel zu den Teamsupervisionen gab es später das Angebot an die Pfleger und Pflegerinnen sowie die Kolleg*innen aus dem administrativen Bereich auch Einzelsitzungen zu individuellen (berufsbezogenen) Themen mit mir zu vereinbaren, was auch in Anspruch genommen wurde. Ich finde das im Übrigen ein tolles Angebot vom Unternehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ende Juni kam es dann zu einem Workshop, welcher die Neugestaltung der Teamstruktur sowie das Visionsprojekt der Tagespflege zum Inhalt hatte. Hierbei habe ich unterstützend mitgewirkt, vereinzelte Parts in Abstimmung mit Herrn Quaas übernommen und verschiedene Impulse gesetzt. Im September folgte dazu eine zweistündige Projekt Supervision, an der alle interessierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilnehmen konnten. Es haben über 15 Personen daran teilgenommen. Entsprechend dem Bedarf werden weitere Team- und Einzel-Supervisionen und Workshops mit mir durchgeführt. </p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Das klingt sehr spannend und abwechslungsreich. Gibt es denn Besonderheiten bei der Arbeit mit Teams aus der Pflegebranche? Und mit welchen anderen Unternehmen, Organisationen oder Teams arbeiten Sie sonst noch?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Herr Sandau: </strong>Zur ersten Frage, das Besondere im <a href="https://www.calando-pflegedienst.de/leistungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ambulanten Pflegebereich</a> ist aus meiner Sicht, dass es hierbei um direkten Körperkontakt zwischen den Mitarbeitenden und ihren Klienten geht. Es ist oft eine sehr körpernahe Tätigkeit, auf die man sich als Pfleger und Pflegerin einlassen können muss. Gleichzeitig ist es wichtig, sich ebenso davon abgrenzen und neutralisieren zu können. Denn als Pflegefachkraft in einem ambulanten Pflegedienst findet die Hauptarbeitszeit bei den Klienten in ihrem zu Hause, also in einem sehr persönlichen Umfeld statt. Dies ist eine sehr wichtige und wertvolle Aufgabe, sie kann mitunter aber auch herausfordernd sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und zur zweiten Frage: meine weiteren Kunden sind aus dem psychosozialen, pädagogischen, kulturellen, Wirtschafts- und Dienstleistungs-Bereich, darunter z. B. Anbieter für Betreutes Wohnen, verschiedene Beratungsstellen, Hilfen zur Erziehung, Projekte der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Kitas, Justizbereich bis hin zu Filmfestivals wie „MOVE IT!“ oder dem Landesverband Soziokulltur Sachsen als Projekte aus dem (sozio)kulturellen Bereich. Im Wirtschafts- und Dienstleistungsbereich war ich gemeinsam mit Kolleg*innen u.a. schon in Unternehmen wie BMW, Siemens und der AOK tätig.</p>



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<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Torsten Sandau behandelt als Supervisor und Coach ein breites Spektrum an Themenfeldern.</figcaption></figure>
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</div>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Wow, da ist einiges an Referenzen zusammengekommen, wie es klingt. Wie lang sind Sie schon als Supervisor und Coach tätig?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Torsten Sandau: </strong>Ein ganze Weile – über 25 Jahre. Ich bin relativ schnell nach dem Studium der Psychologie als Freiberufler gestartet. Zu Beginn habe ich ein Forschungsprojekt im Bereich Entwicklungspsychologie mitentwickelt, konzipiert und auch durchgeführt. Es ging dabei um eine Längsschnittstudie unter dem Titel „Projekt Kinderwege“. Das habe ich ca. fünf Jahre begleitet. Ich wollte jedoch nach und nach mehr Praxis und Sinnerleben, mehr Gefühl für die Wirkung durch mein Tun. Also bot ich auf Basis meiner Expertise zunächst Trainings und Seminare an. Stück für Stück qualifizierte ich mich weiter und absolvierte die Ausbildungen als Supervisor, In- und Outdoor Trainer, Coach sowie zum Psychodrama-Leiter und -Ausbilder. Mein Schwerpunkt verlagerte sich dann auf Supervision, Coaching und Moderation von Workshops, Team- und Führungskräfteklausuren. </p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Das klingt tatsächlich nach einer sehr spannenden und abwechslungsreichen Reise. Können Sie Meilensteine benennen?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Torsten Sandau: </strong>(überlegt) Nun ja, ich war lange Zeit hauptsächlich im psychosozialen Bereich – also in Kitas, Beratungsstellen, Betreute Wohnprojekte, Justizbereich etc. – unterwegs und hatte dann das Bedürfnis nochmal woanders zu schauen. Der Wirtschafts- und Dienstleistungsbereich schienen mir interessant. Ich wollte mich auch gern einer bestehenden Gruppe, einem Netzwerk anschließen. So lernte ich <a href="https://www.firm-leipzig.de/team#single/0" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Katrin Gühne von firm Training &amp; Seminare aus Leipzig </a>kennen und erlebte, wie Netzwerke funktionieren. Beim Netzwerken kommt oft eins zum anderen, so war es auch mit Katrin Gühne, fast wie kleine Wunder und Fügungen, die stets passieren. Denn inzwischen schauen wir auf eine jahrelange Zusammenarbeit zurück und viele gemeinsame Projekte, u.a. bei Siemens und BWM. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An diese Verbindung schloss sich ein nächster Meilenstein an: wir entwickelten gemeinsam eine <a href="https://www.firm-leipzig.de/coaching-ausbildung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Coachingausbildung</a>. Zunächst beinhaltete diese sechs zweitägige Module. Inzwischen haben wir über die Deutsche Gesellschaft für Coaching eine Zertifizierung erhalten, die unsere Arbeit und diese Ausbildung wieder auf ein neues Level hob. Zwei Durchgänge sind bereits gelaufen, der dritte startet im Januar 2025. (<em>Interessierte finden hier mehr Infos: <a href="https://www.firm-leipzig.de/coaching-ausbildung" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.firm-leipzig.de/coaching-ausbildung</a>)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein anderer Meilenstein für mich war die Psychodrama-Ausbildung für Mitarbeiter*innen im Justizvollzug, welche ich gemeinsam mit meiner Kollegin Ina Wolf-Schumann von der Idee, über das Konzept, die Organisation und Durchführung bis hin zur Implementierung im Justizbereich initiierte und leitete. Es sind dabei tolle Projektideen und Gruppenangebote entstanden. Psychodrama-Elemente werden hier auch gut im Einzelsetting eingesetzt. Es war ein Kooperationsprojekt zwischen dem Sächsischen Staatsministerium für Justiz und dem Psychodrama Institut Leipzig. Es gibt bist heute jährlich stattfindende Praxisreflexionstreffen und eigenständige Treffen der Ausbildungsgruppe. Dieses Projekt ist ein riesen Erfolg und wir haben etwas entwickelt, was es in dieser Form noch nicht gibt.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Das sind einige Meilensteine! Was hat Ihnen auf diesem Weg geholfen oder Sie unterstützt immer weiterzugehen?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Torsten Sandau: </strong>Eine Vision zu haben! Also diese darf sich verändern, aber es geht darum überhaupt eine Vision zu haben. Und der Glaube daran, dass Dinge – &#8218;kleine und größere Wunder&#8216; – möglich sind, auch wenn man noch nicht weißt wie. Es braucht meiner Meinung nach die Offenheit für Begegnungen, eben für die &#8218;Wunder&#8216; im Leben. Und die Fähigkeit, dann auch wach zu sein und aktiv Schritte zu gehen sowie Entscheidungen zu treffen. Außerdem haben mir Durchhaltevermögen, Ausdauer, &#8218;ein langer Atem&#8216; geholfen. Ich denke, ich bin an den richtigen Stellen drangeblieben. Hinzukam Flexibilität, Kreativität und Offenheit dafür, dass sich die Form ändern kann. Ich glaube, wenn man seinen Weg Schritt für Schritt geht, werden sich die Dinge zeigen und man wächst und lernt dabei. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" data-id="7321" src="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/12/kita-teamtag-600x400-jpg-1.webp" alt="" class="wp-image-7321"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" data-id="7322" src="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/12/torsten-sandau-kanu-600x400-jpg.webp" alt="" class="wp-image-7322"/></figure>
<figcaption class="blocks-gallery-caption wp-element-caption">Torsten Sandau initiiert und begleitet auch Outdoor-Projekte.</figcaption></figure>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Das ist eine sehr schöne Einstellung. Heben Sie sich durch eben diese Einstellung vielleicht von anderen Kollegen ab? Oder was meinen Sie, ist Ihr USP, ihr Alleinstellungsmerkmal?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Torsten Sandau: </strong>Gut möglich. Vielleicht ist es auch mein inzwischen vorhandener praktischer Erfahrungsschatz, in Kombination mit dem theoretischen Wissen. Zudem die Vielfalt an Methoden, die ich anbieten kann sowie die Kombination aus In- und Outdoor Möglichkeiten. Und die Einbeziehung von Psychodrama – es wird nicht nur geredet, sondern auch gehandelt. Dabei nutze ich auch den Raum, beispielsweise bei der Thematisierung vom Gegenwarts-Ich und Zukunfts-Ich. Es geht um Bewegung, es wird etwas &#8218;auf die Bühne&#8216;, in den Raum gebracht. Am Ende ist jeder Auftrag aber sehr individuell. Bei mir gibt es nichts von der Stange. Alles wird auf das Thema, die Person oder das Team und letztendlich den Auftrag abgestimmt. Deshalb ist mir die Auftragsklärung im Vorfeld auch sehr wichtig und sie ist wesentlich für alles Folgende. </p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Auch hierbei wird wieder Ihre Vielfalt deutlich. Haben Sie innerhalb all dieser Bereiche Lieblingsthemen? Oder anders: was liegt Ihnen bei dieser vielfältigen Tätigkeit besonders am Herzen?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Torsten Sandau: </strong>Mir ist wichtig, dass die verschiedenen Dinge, die ich tue, eine förderliche Wirkung haben, die auch nachhaltig ist. Ich möchte, dass für die Person, das Team oder Unternehmen danach irgendetwas besser ist. Dies kann auch eine andere Haltung sein: zum Beispiel klarer oder entspannter zu sein. Und mir ist wichtig, dass mein Tun zu einem Wachsen und Lernen beiträgt. Es geht mir um integrale Potenzialentfaltung. Dies meint die Verbindung von Professionalität, Erfolg, guten Werten, Sinnhaftigkeit, Freude, Gesundheit, Co-Creation. Die Potentialentfaltung beginnt bei der einzelnen Person, geht über zur Gruppe oder zum Team und sollte am Ende die gesamte Organisation betreffen. Im Grunde geht es mir am Ende um zufriedene, glückliche, wache und verantwortungsbewusste Menschen und darum, einen Beitrag zur Bewahrung und Verschönerung unserer Erde zu leisten.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Toll! Dies waren wirklich schöne und sehr aussagekräftige Schlussworte. Möchten Sie diesen noch etwas hinzufügen?</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Torsten Sandau: </strong>Vielleicht kann ich noch einen Wunsch äußern?</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Natürlich! Sehr gern!</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Torsten Sandau: </strong>Ich wünsche mir, dass Supervision und Coaching selbstverständlich in Anspruch genommen werden. Es sollten normale Instrumente zur Reflexion, zum Lernen und Wachsen, zur Qualitätssicherung und Professionalisierung sowie zur Psychohygiene und Gesunderhaltung sein. Supervision und Coaching sollten bereits frühzeitig, also präventiv genutzt werden, nicht nur in &#8218;Krisen&#8216;. Ich glaube, dann gibt es mehr zufriedene, erfolgreiche, gesunde Menschen, Teams, Unternehmen…</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bestimmt! Vielen Dank für Ihre Zeit und das wirklich sehr angenehme und persönliche Gespräch. Danke auch für die vielen Einblicke in Ihren Werdegang und die sehr inspirierende Geschichte!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ihnen alles Gute und natürlich noch eine weiterhin sehr schöne Zusammenarbeit mit dem Calando Pflegedienst in Dresden!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>—————————————————————————</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Weitere Infos über Torsten Sandau erhalten Sie über seine Website: <a href="https://www.torsten-sandau.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.torsten-sandau.de </a></em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Calando Pflegedienst in Dresden erhält Auszeichnung für nachhaltiges Handeln</title>
		<link>https://www.calando-pflegedienst.de/auszeichnung-ecozert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2024 13:17:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hinter den Kulissen]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Chef Michael Quaas vom Calando Pflegedienst ist es von Anfang an wichtig; Fairness, Nachhaltigkeit sowie eine angenehme Unternehmenskultur vorzuleben. Seit circa 4 Jahren sammelt er dafür Nachweise, um diese Werte auch nach außen noch sichtbarer zu machen. Warum ihm dies so wichtig ist und was genau hinter der Auszeichnung “EcoZert” steckt, verrät er in diesem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Chef Michael Quaas vom Calando Pflegedienst ist es von Anfang an wichtig; Fairness, Nachhaltigkeit sowie eine angenehme Unternehmenskultur vorzuleben. Seit circa 4 Jahren sammelt er dafür Nachweise, um diese Werte auch nach außen noch sichtbarer zu machen. Warum ihm dies so wichtig ist und was genau hinter der Auszeichnung “EcoZert” steckt, verrät er in diesem Interview.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><b>Calando: Hallo Michael Quaas, schön, dass Sie sich die Zeit nehmen. Was genau ist das “EcoZert”?</b></p>



<p class="wp-block-paragraph"><b>Michael Quaas:</b><span style="font-weight: 400;"> Das “EcoZert” ist eine Auszeichnung für nachhaltiges Handeln, die die Organisation <a href="https://www.creditreform.de/dresden" target="_blank" rel="noopener">Creditreform</a> vergibt.&nbsp;</span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><b>Calando: Im Vorfeld einer solchen Zertifizierung müssen sicher einige Voraussetzungen erfüllt und Nachweise erbracht werden, richtig?</b></p>



<p class="wp-block-paragraph"><b>Michael Quaas:</b><span style="font-weight: 400;"> Ganz genau! Wir mussten zum Beispiel nachweisen, dass es zwischen unterschiedlichen Geschlechtern, Herkünften, Altersgruppen o.ä. keine Lohnunterschiede gibt. Bei uns zählen lediglich die Qualifikation und persönliche Eigenschaften, wie Einfühlungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit und Teamgeist.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="font-weight: 400;">Weitere Voraussetzungen sind überlegte und faire </span><span style="font-weight: 400;">Lieferkettenstrukturen. Dies bedeutet, dass im Verlauf der kompletten Importkette keine Kinderarbeit o.ä. vorkommen darf. Für uns ist so oder so Arbeitskleidung aus z.B. Bangladesch ein absolutes Tabu.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><b>Calando: Das klingt sehr fair, sozial und nachhaltig. Welche Kriterien mussten außerdem erfüllt werden?</b></p>



<p class="wp-block-paragraph"><b>Michael Quaas:</b><span style="font-weight: 400;"> Weitere Werte und Normen, die zum “<a href="https://www.creditreform.de/loesungen/esg/ecozert" target="_blank" rel="noopener">EcoZert</a>” zählen, sind u.a.:</span></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><span style="font-weight: 400;">Berücksichtigung geringer Emissionen bei der Wahl des Fuhrparks</span></li>



<li><span style="font-weight: 400;">Einsparung von Heizungsenergie im Vergleich zu den Vorjahren&nbsp;</span></li>



<li><span style="font-weight: 400;">überdurchschnittlich gute Führungskultur (d.h. fair, sozial, transparent etc.)</span></li>



<li><span style="font-weight: 400;">eine faire Verteilung beim Umgang mit Weiterbildungen</span></li>



<li><span style="font-weight: 400;">harmonischen Umgang im Team stärken und fördern</span></li>



<li><span style="font-weight: 400;">gutes und stabiles Finanzsystem des Unternehmens, inkl. pünktliche Bezahlung der Löhne und aller Rechnungen</span></li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="777" height="1024" src="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/04/weblogo_2022_3070424238_calando-pflegedienst-gmbh-1-777x1024.jpg" alt="EcoZert" class="wp-image-7087" srcset="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/04/weblogo_2022_3070424238_calando-pflegedienst-gmbh-1-777x1024.jpg 777w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/04/weblogo_2022_3070424238_calando-pflegedienst-gmbh-1-455x600.jpg 455w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/04/weblogo_2022_3070424238_calando-pflegedienst-gmbh-1-768x1012.jpg 768w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/04/weblogo_2022_3070424238_calando-pflegedienst-gmbh-1.jpg 865w" sizes="auto, (max-width: 777px) 100vw, 777px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Calando Pflegedienst in Dresden wird für nachhaltiges Handeln mit dem &#8222;EcoZert&#8220; ausgezeichnet.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><b>Calando: Das ist einiges. Aber vor allem die Punkte Fairness, Gerechtigkeit und Harmonie im Team spielen ja schon immer eine wesentliche Rolle im Calando Pflegedienst in Dresden, stimmt´s?</b></p>



<p class="wp-block-paragraph"><b>Michael Quaas: </b><span style="font-weight: 400;">Stimmt! Das ist uns, meiner Frau und mir, als Leitung des ambulanten Pflegedienstes tatsächlich von Anfang an wichtig. Die Pflege an sich ist ja schon einer sehr sozialer Beruf. Außerdem ist die Tätigkeit als Pfleger und Pflegerin sehr von Flexibilität geprägt. Das Arbeiten miteinander macht es natürlich dann umso einfacher, wenn das <a href="https://www.calando-pflegedienst.de/calando-team/" target="_blank" rel="noopener">Team</a> untereinander sehr verständnisvoll und hilfsbereit miteinander umgeht.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><b>Calando: Das ist absolut nachvollziehbar. Und wie bzw. wann entstand der Wunsch nach einem Zertifikat?</b></p>



<p class="wp-block-paragraph"><b>Michael Quaas:</b><span style="font-weight: 400;"> Der Wunsch, unsere Werte auch nach außen noch transparenter und deutlicher kommunizieren und zeigen zu können, entstand vor circa 4 Jahren. Seitdem standen die Themen Nachhaltigkeit, Vielfalt und Fairness noch mehr im Fokus. Die Möglichkeit, dafür ein Zertifikat zu erhalten, ergab sich jedoch erst im Laufe der Zeit.&nbsp;</span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><b>Calando: Sie sind also auf die Möglichkeit einer Zertifizierung durch die Organisation “Creditreform” gestoßen und haben es direkt beantragt?</b></p>



<p class="wp-block-paragraph"><b>Michael Quaas:</b><span style="font-weight: 400;"> So ungefähr. 😀 Natürlich haben wir zuvor geprüft, ob wir eine reelle Chance für die Zertifizierung haben. Da sich aber schnell herausstellte, dass diese tatsächlich besteht, habe ich den Antrag gestellt. Auch weil ich sehr überzeugt davon war, dass wir alle Kriterien nicht nur erfüllen, sondern schon länger leben. </span></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="731" src="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/04/268_calando_2024-1024x731.jpg" alt="" class="wp-image-7088" srcset="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/04/268_calando_2024-1024x731.jpg 1024w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/04/268_calando_2024-600x428.jpg 600w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/04/268_calando_2024-768x548.jpg 768w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/04/268_calando_2024-1536x1097.jpg 1536w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2024/04/268_calando_2024-2048x1463.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Herr Daniel Staude und Herr Sebastian Aumüller von Creditreform Dresden übergeben Herrn und Frau Quaas vom Calando Pflegedienst in Dresden das &#8222;EcoZert&#8220;.<br><br></figcaption></figure>


<p><b>Calando: Und wie ging dann der Prozess bis zur Übergabe des Zertifikats weiter?</b></p>
<p><b>Michale Quaas:</b><span style="font-weight: 400;"> Zunächst mussten wir sehr viele Fragen sehr gründlich beantworten. Tatsächlich war dieser Schritt auch mit vielen Nachfragen verbunden. Wir haben in diesem Zusammenhang viele Belege und Nachweise vorgelegt. Diese alle zusammen zu suchen, dauert natürlich seine Zeit. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Insgesamt haben wir den Prozess aber als sehr angenehm und wichtig empfunden. Denn solch ein Zertifikat soll natürlich nicht einfach so vergeben werden. Auch uns ist es wichtig, dass all diese Auszeichnungen und Zertifizierungen Hand und Fuß haben. Umso mehr freuen wir uns, dass wir es geschafft haben und das Zertifikat nun in den Händen halten.</span></p>
<p><b>Calando: Und wir, das gesamte Team, freut sich mit! 😀 Gibt es schon eine Idee, wo das “EcoZert” hängen soll?</b></p>
<p><b>Michael Quaas:</b><span style="font-weight: 400;"> Ich denke, das Zertifikat für Nachhaltigkeit hängen wir in unserem Teamraum auf.</span></p>
<p><b>Calando: Das ist ein toller Ort! Dort können wir es alle immer ansehen und uns vor Augen halten, was wir gemeinsam schon geschafft haben.</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Danke für das Interview, Herr Quaas! </span></p><p>The post <a href="https://www.calando-pflegedienst.de/auszeichnung-ecozert/">Der Calando Pflegedienst in Dresden erhält Auszeichnung für nachhaltiges Handeln</a> appeared first on <a href="https://www.calando-pflegedienst.de">Calando-Pflegedienst.de</a>.</p>
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		<title>Alle sahen so fröhlich aus</title>
		<link>https://www.calando-pflegedienst.de/alle-sahen-so-froehlich-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Aug 2023 19:45:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[ambulanter Pflegedienst]]></category>
		<category><![CDATA[Azubi]]></category>
		<category><![CDATA[Calando Pflegedienst Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Pfleegefachkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegedienst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„…auf der Website vom Pflegedienst Calando“, sagte Ida im Interview auf die Frage, wie sie zu Calando gekommen ist. Ida ist Auszubildende zur Pflegefachkraft und seit Februar 2022 beim Calando Pflegedienst in Dresden. Was wir sie noch gefragt haben und ihre Antworten darauf, lest ihr in diesem Interview. Hallo Ida, schön, dass du da bist [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„…auf der Website vom Pflegedienst Calando“, sagte Ida im Interview auf die Frage, wie sie zu Calando gekommen ist. Ida ist Auszubildende zur Pflegefachkraft und seit Februar 2022 beim Calando Pflegedienst in Dresden. Was wir sie noch gefragt haben und ihre Antworten darauf, lest ihr in diesem Interview.</p>


<h4><b>Hallo Ida, schön, dass du da bist und dir die Zeit nimmst. Wie war dein aktueller Tag bisher? Warst du heute schon bei Klienten vor Ort?</b></h4>
<p>Ida: Hallo, mein Tag war bisher sehr schön. Und nein, meine Tour beginnt erst später. Aktuell habe ich noch ein paar Dinge für den Besuch nachher vorbereitet.</p>
<h4><b>Ok, wie sehen die Vorbereitungen für einen Klientenbesuch aus?</b></h4>
<p>Ida: Das ist ganz individuell – je nachdem, was der Klient bzw. die Klientin braucht. Nachher auf der Tour werde ich zusammen mit einer Kollegin drei Klienten bzw. Klientinnen besuchen. Die erste Klientin werden wir bei der Körperpflege unterstützen. Dehnübungen und etwas Bewegung steht beim nächsten Klienten auf dem Programm. Dazu packe ich ein paar Utensilien ein, wie eine Blackroll, Fitnessbänder und leichte Gewichte. Und die dritte Klientin werden wir voraussichtlich beim wöchentlichen Einkauf unterstützen.</p>


<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2023/08/calando_google_049-1024x683.jpg" alt="E-Auto vom Calando Pflegedienst" class="wp-image-6463"/><figcaption class="wp-element-caption">Mit den E-Autos werden die Klienten vom Calando Pflegedienst besucht</figcaption></figure>


<h4><b>Das klingt recht abwechslungsreich!? Das ist es wahrscheinlich auch, was dir an diesem Beruf so sehr gefällt, oder?</b></h4>
<p>Ida: Richtig, die Abwechslung und dass alle Klienten so verschieden sind, mag ich sehr an der Tätigkeit als Pflegerin. Aber vor allem ist es die direkte Rückmeldung, die man von den Klienten bekommt. Die Dankbarkeit und Freude, die einem die Klienten gegenüber zeigen, ist wirklich schön. Oft sind sie auch erleichtert, wenn man da war und ihnen geholfen hat oder einfach nur zugehört oder etwas mit ihnen gespielt hat.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<h4><b>Wirklich schön! Knüpft man dann auch richtige Beziehungen bzw. baut eine Bindung zu den Klienten auf?</b></h4>
<p>Ida: Ein gewisser rationaler Abstand muss natürlich gewahrt bleiben. Aber nichtsdestotrotz freuen auch wir uns als Pflegefachkraft auf die Menschen dahinter und kennen die einzelnen Charakterzüge. Bei dieser Arbeit braucht es viel Vertrauen, Verständnis und Einfühlungsvermögen, was natürlich auch einer Art Bindung entspricht.</p>


<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2023/08/calando_team_083-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-6464" srcset="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2023/08/calando_team_083-1024x683.jpg 1024w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2023/08/calando_team_083-300x200.jpg 300w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2023/08/calando_team_083-768x512.jpg 768w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2023/08/calando_team_083-1536x1024.jpg 1536w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2023/08/calando_team_083-2048x1365.jpg 2048w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2023/08/calando_team_083-1080x720.jpg 1080w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2023/08/calando_team_083-1280x854.jpg 1280w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2023/08/calando_team_083-980x653.jpg 980w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2023/08/calando_team_083-480x320.jpg 480w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ob Spaziergang, Körperpflege oder einfach nur Zuhören – zwischen Pfleger*in und Klient*in braucht es immer auch eine gute Vertrauensbasis</figcaption></figure>


<h4><b>Das stimmt. Aber zurück zu deinen Anfängen – wie bist du eigentlich zu Calando gekommen?</b></h4>
<p>Ida: Ich bin aktuell noch in der Ausbildung zur Pflegefachkraft und wollte meinen Träger wechseln. Also habe ich im Internet recherchiert und bin auf den Calando Pflegedienst gestoßen. Die <a href="https://www.calando-pflegedienst.de" target="_blank" rel="noopener">Website</a> hat mich direkt angesprochen. Alle sahen so fröhlich und nett aus. Also dachte ich, ich probiere es einfach mal.</p>
<h4><b>Prima! Und es hat auch geklappt. Seit wann bist du bei Calando und gab es bisher schon einprägsame Highlights?</b></h4>
<p>Ida: Ich bin seit Februar 2022 im Team von Calando und ein Highlight war definitiv meine bestandene Prüfung im ersten Lehrjahr. Diese habe ich nur so gut gemeistert, da mir meine Praxisanleiterin Mandy so gut geholfen und mich bestens vorbereitet hat. Auch alle anderen Kollegen von Calando sind für einen da, wenn man mal eine Frage hat. So bin ich auch sehr zuversichtlich, wenn ich an die noch folgenden Prüfungen denke.</p>
<h4><b>Das klingt wunderbar. Dann wünschen wir dir weiterhin viel Erfolg bei deiner Ausbildung und allen kommenden Prüfungen. Was wünschst du dir denn für den Job als Pflegerin? Und worauf freust du dich zukünftig?</b></h4>
<p>Ida: Ich wünsche mir, dass der Beruf von anderen Berufsgruppen mehr geschätzt wird. Und ich freue mich natürlich darauf, noch weitere so liebe und interessante Klienten und Klientinnen kennenlernen zu dürfen.</p>
<h4><b>Also wirst du auch nach deiner Ausbildung beim Calando Pflegedienst in Dresden bleiben?</b></h4>
<p>Ida: Sehr gern! Ich möchte zwar nach der Ausbildung noch studieren oder mich anderweitig weiterbilden – aber das gern immer bei und mit Calando.</p>
<h4><b>Das ist ein sehr schöner Plan, für den wir dir alles Gute wünschen! Lieben Dank für deine Zeit und später viel Freude bei den Klienten.</b></h4><p>The post <a href="https://www.calando-pflegedienst.de/alle-sahen-so-froehlich-aus/">Alle sahen so fröhlich aus</a> appeared first on <a href="https://www.calando-pflegedienst.de">Calando-Pflegedienst.de</a>.</p>
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		<title>Interview mit den Gründern der Calando Pflegedienst GmbH</title>
		<link>https://www.calando-pflegedienst.de/interview-mit-den-gruendern-der-calando-pflegedienst-gmbh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Calando Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2018 07:53:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[10. Geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[Firmenjubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Lysann Quaas]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Quaas]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zehn Jahre Calando Pflegedienst. Das ist nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern die Gelegenheit, kritisch in die Vergangenheit zu blicken. Aus Fehlern lernen und sich stets hinterfragen – das ist Michael und Lysann Quaas überaus wichtig. Als das Ehepaar 2008 den Calando Pflegedienst gründete, ahnten die beiden nicht, welche Herausforderungen sie erwarten würden. Das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zehn Jahre Calando Pflegedienst. Das ist nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern die Gelegenheit, kritisch in die Vergangenheit zu blicken. Aus Fehlern lernen und sich stets hinterfragen – das ist Michael und Lysann Quaas überaus wichtig.</p>
<p>Als das Ehepaar 2008 den Calando Pflegedienst gründete, ahnten die beiden nicht, welche Herausforderungen sie erwarten würden. Das Unternehmen stand sogar kurz vor der Insolvenz. Doch mit Mut und Beharrlichkeit stellten sie sich den Problemen, wie sie in einem persönlichen Gespräch verraten.</p>
<p><strong>Was haben Sie vor dem Calando Pflegedienst beruflich gemacht und wie kam der Wunsch auf, selbst einen Pflegedienst gründen zu wollen? </strong></p>
<p><em>Michael Quaas:</em> Vor dem Calando Pflegedienst arbeitete ich 14 Jahre stationär bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Die Zeit möchte ich nicht missen, bereitete mir die Tätigkeit doch viel Spaß. Aber mich reizte die ambulante Pflege. Und: Ich wollte einfach mal was anderes machen, was sich sozusagen auch entwickelte. Damals drehte sich meine Pflegedienstleiter-Abschlussarbeit um den Aufbau eines Pflegedienstes. Meiner Auffassung nach war mir diese gut gelungen, und da dachte ich: &#8222;Wenn ich die Theorie schon kann, wieso nicht selbst gründen&#8230;?&#8220;</p>
<p>Außerdem war da ein großer Wunsch: Ich wollte die Pflege so machen, wie sie gut ist.</p>
<p><em>Lysann Quaas:</em> Ich beendete damals erfolgreich meine Ausbildung zur Altenpflegerin, übte den Beruf jedoch nicht weiter aus. Unter anderem kam die Elternzeit dazwischen. Dann hatte mein Mann die Idee, einen Pflegedienst zu gründen. In den stieg ich mit ein (lacht). Letztlich stand ich vor der Wahl, mir nach der Elternzeit irgendwo einen Job zu suchen oder meinen Mann zu unterstützen. Die Entscheidung fiel mir nicht schwer.</p>
<p><strong>Mussten zu Beginn viele Hürden genommen werden?</strong></p>
<p><em>Michael Quaas:</em> Das Schwierigste war es, die Kassenzulassung zu erhalten. Aufgrund des überzeugenden Businessplans bekamen wir die Finanzierung relativ unkompliziert, auch gab es Unterstützung wie Existenzgründerhilfe. Dagegen verzögerte sich die Kassenzulassung immer wieder, was uns nervlich belastete. Das war eine sehr anstrengende Zeit. Am Schluss klappte es dann doch. Persönlich empfand ich die Abstimmung mit der Familie als recht aufwändig, wir hatten zu der Zeit ja auch zwei kleine Kinder.</p>
<p><figure id="attachment_1602" aria-describedby="caption-attachment-1602" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/06/097_Calando2016.jpg" data-lbwps-width="2000" data-lbwps-height="1328" data-lbwps-srcsmall="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/06/097_Calando2016.jpg" data-lbwps-caption="Die Gründer der Calando Pflegedienst GmbH &amp;#8211; Michael und Lysann Quaas."><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1602 size-large" src="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/06/097_Calando2016-1024x680.jpg" alt="Die Gründer der Calando Pflegedienst GmbH - Michael und Lysann Quaas." width="1024" height="680" srcset="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/06/097_Calando2016-1024x680.jpg 1024w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/06/097_Calando2016-300x199.jpg 300w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/06/097_Calando2016-768x510.jpg 768w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/06/097_Calando2016.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1602" class="wp-caption-text"><em>Die Gründer der Calando Pflegedienst GmbH &#8211; Michael und Lysann Quaas.</em></figcaption></figure></p>
<p><em>Lysann Quaas:</em> Ich sprang ständig zwischen Familie und Büro hin und her. Mit den Kindern bekamen wir alles relativ gut in den Griff. Sowieso besaß mein Mann in der Zeit den sehr viel schwereren Posten.</p>
<p><strong>Auf welche Schwierigkeiten stießen sie in den ersten Monaten?</strong></p>
<p><em>Michael Quaas:</em> Wir starteten mit keinem einzigen Klienten, hatten also im wahrsten Sinne des Wortes nichts. Es kostete etwas Überwindung und vor allem Motivation, zu den Ärzten zu gehen und sich vorzustellen. Niemand hatte auf einen weiteren Pflegedienst gewartet, das Gegeninteresse fehlte also zu Beginn. Das besserte sich glücklicherweise sehr schnell mit den ersten Klienten, als wir auch auf fachlicher Ebene mit Ärzten ins Gespräch kamen. Wir mussten uns also erst beweisen, was an sich auch gut war. Nur das machte den Start nicht einfacher.</p>
<p>Insgesamt dauerte es recht lange, bis wir „den Fuß in der Tür“ hatten. Das führte dazu, dass wir zwischenzeitlich einen weiteren Kredit aufnehmen mussten, schließlich sollten ja auch die Gehälter der ersten Mitarbeiter und die laufenden Kosten bezahlt werden.</p>
<p><strong>Calando stand einmal kurz vor dem Aus. Was haben Sie unternommen, um alles wieder in gute Bahnen zu lenken? </strong></p>
<p><em>Lysann Quaas:</em> Wir müssen eher fragen, warum es dazu gekommen ist. Unsere Philosophie war stets gewesen, eine Pflege so zu leben und zu machen, wie wir sie uns vorstellen. Dummerweise rechneten wir nicht mit&#8230;</p>
<p><em>Michael Quaas:</em> …es war zwischen 2012 und 2014 – das war die Zeit, als wir uns als Chefs aufgrund steigender bürokratischer Verpflichtungen aus der Pflegetätigkeit herausnahmen, wir also mehr im Büro waren als vorher. Daher mussten ein bezahlter Mitarbeiter unsere Arbeit übernehmen. Leisteten wir Überstunden, erledigten wir diese unbezahlt. Wie das bei Selbständigen gerade in der Anfangszeit immer so ist. Nun aber kostete die Arbeit zusätzlich Geld, das auch aus unternehmerischer Sicht verdient werden musste. Wir hätten nie gedacht, dass dies finanziell so starke Auswirkungen haben würde.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt war, dass wir lernen mussten, wie ambulante Pflege tiefgründig funktioniert.</p>
<p><em>Lysann Quaas:</em> Wir interpretierten manche Sachen einfach fehl oder nicht ausreichend.</p>
<p><em>Michael Quaas:</em> Ein bisschen zu lieb für die Welt waren wir auch. Vielleicht etwas naiv. Und betriebswirtschaftlich war das alles noch nicht so solide wie heute.</p>
<p><em>Lysann Quaas:</em> Es war schlicht gute Arbeit, die sich nicht gerechnet hat.</p>
<p><strong>Wenn Sie auf die vergangenen 10 Jahre zurückblicken – wie empfinden Sie ihre Arbeit heute und sind Sie zufrieden mit dem, was sie geschaffen haben? </strong></p>
<p><em>Michael Quaas:</em> Gegenwärtig bin ich nicht zufrieden, was an der Mitarbeitersituation liegt. Unabhängig davon haben wir unser Ziel unverändert vor Augen, obwohl ich damals andere Vorstellungen davon hatte, was Glück, Erfolg und eine optimale Pflege ausmacht. Zwischen den Visionen von vor zehn Jahren und der Realität, die ich heute sehe, gibt es klare Unterschiede. Das mag ein klein wenig ernüchternd klingen, aber umsonst war die ganze Arbeit auf keinen Fall!</p>
<p><figure id="attachment_1601" aria-describedby="caption-attachment-1601" style="width: 1024px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/06/140_Calando-Pflegedienst.jpg" data-lbwps-width="2000" data-lbwps-height="1552" data-lbwps-srcsmall="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/06/140_Calando-Pflegedienst.jpg" data-lbwps-caption="Immer zu tun."><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1601 size-large" src="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/06/140_Calando-Pflegedienst-1024x795.jpg" alt="Immer zu tun." width="1024" height="795" srcset="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/06/140_Calando-Pflegedienst-1024x795.jpg 1024w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/06/140_Calando-Pflegedienst-300x233.jpg 300w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/06/140_Calando-Pflegedienst-768x596.jpg 768w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/06/140_Calando-Pflegedienst.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1601" class="wp-caption-text"><em>Immer zu tun.</em></figcaption></figure></p>
<p><em>Lysann Quaas:</em> Die gesellschaftliche Anerkennung des Pflegeberufes macht es ohnehin schwer. Viel zu geringe Bezahlung für das, was eigentlich geleistet wird – das ist ein echtes Problem.</p>
<p>Aber: Ich wollte damals nach meiner Elternzeit einen anspruchsvollen Bürojob haben. Dass ich mich jetzt mit Pflegedienstleistungen beschäftige, hatte ich zwar nie erwogen, doch entspricht das dem, was ich mir gewünscht habe. Es ist definitiv der herausfordernde Bürojob geworden, den ich mir vorgestellt habe. Das bereitet mir auch sehr viel mehr Freude, als würde ich mich langweilen.</p>
<p><em>Michael Quaas:</em> Es ist natürlich nicht alles schlecht. Wir helfen fast 100 Klienten und haben Arbeitsplätze geschaffen. Das erfüllt uns mit Stolz.</p>
<p>The post <a href="https://www.calando-pflegedienst.de/interview-mit-den-gruendern-der-calando-pflegedienst-gmbh/">Interview mit den Gründern der Calando Pflegedienst GmbH</a> appeared first on <a href="https://www.calando-pflegedienst.de">Calando-Pflegedienst.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Calando Wohnprojekt Februar 2017: Der aktuelle Stand der Dinge</title>
		<link>https://www.calando-pflegedienst.de/calando-wohnprojekt-februar-2017-der-aktuelle-stand-der-dinge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Calando Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 08:29:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Calando Wohnprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Quaas]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Wohnprojekt der Calando Pflegedienst GmbH ist ein aufwändiges und komplexes. Auch, weil wir große Pläne haben und diese bedacht sowie professionell umsetzen wollen. Und: Viele Hürden wollen genommen werden. Geht es voran? Welche Ansätze stehen im Fokus? Michael Quaas, Geschäftsführer der Calando Pflegedienst GmbH, steht Rede und Antwort. Wie ist der aktuelle Stand vom [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wohnprojekt der Calando Pflegedienst GmbH ist ein aufwändiges und komplexes. Auch, weil wir große Pläne haben und diese bedacht sowie professionell umsetzen wollen. Und: Viele Hürden wollen genommen werden.</p>
<p>Geht es voran? Welche Ansätze stehen im Fokus? Michael Quaas, Geschäftsführer der Calando Pflegedienst GmbH, steht Rede und Antwort.</p>
<p><em><strong>Wie ist der aktuelle Stand vom Wohnprojekt?</strong></em></p>
<p><strong>Michael Quaas:</strong> Ich schaute mir kürzlich in Berlin ein aktuelles, sehr ähnliches und fast fertiggestelltes Bauprojekt an, das sich weitgehend mit unseren Ideen und Vorstellungen deckt. Der Gedankenaustausch war sehr aufschlussreich. Beispielsweise wird dort ein Blockheizkraftwerk statt Solar verwendet – ein interessanter Ansatz, zumal dieser sinnvoll erscheint und gefördert wird. Für uns ist dagegen Solar die bessere Alternative, da wir auf Fernwärmeversorgung setzen und die Stromgewinnung aus Sonnenenergie als Ergänzung ansehen.</p>
<p><figure id="attachment_1372" aria-describedby="caption-attachment-1372" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/02/wohnprojekt-berlin.jpg" data-lbwps-width="640" data-lbwps-height="480" data-lbwps-srcsmall="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/02/wohnprojekt-berlin.jpg" data-lbwps-caption="Das Wohnprojekt in Berlin. "><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1372 size-full" src="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/02/wohnprojekt-berlin.jpg" alt="Das Wohnprojekt in Berlin. " width="640" height="480" srcset="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/02/wohnprojekt-berlin.jpg 640w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/02/wohnprojekt-berlin-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1372" class="wp-caption-text">Das Wohnprojekt in Berlin.</figcaption></figure></p>
<p>Letztlich zählen eben auch Nebenkosten beim Betrieb eines großen Wohnprojektes. Aber aktuell ist es noch zu früh, hier konkret ins Detail gehen zu können.</p>
<p><em><strong>Ökologische Aspekte sollen in das Calando Wohnprojekt einfließen. Was erwartet uns?<br />
</strong></em></p>
<p><strong>Michael Quaas:</strong> Wie gesagt ist Solarenergie für uns attraktiv, da sich diese auch hervorragend dazu eignet, die Akkus von Elektroautos zu füllen. Elektromobilität wird für die Calando Pflegedienst GmbH künftig ohnehin eine Rolle spielen.</p>
<p>Abgesehen davon möchten wir Holzfenster verwenden, die bessere Lärmschutzwerte als herkömmliche Lösungen besitzen. Fest geplant sind ferner selbst angefertigte Fledermaus- und Nistkästen. Und wir sind bestrebt, auf dem Grundstück Bäume zu pflanzen.</p>
<p>Sicher werden noch weitere grüne, nachhaltige, ökologische Ansätze in unser Projekt einfließen.</p>
<p><em><strong>Als die ersten Planungen begannen – mit welchen Hindernissen hätten Sie zu dem Zeitpunkt nicht gerechnet, mit denen Sie später dann doch konfrontiert wurden?</strong></em></p>
<p><strong>Michael Quaas:</strong> Erste Ideen sammelten wir bereits kurz nach der Gründung des Calando Pflegedienstes, konkret wurde es am 10. April 2016. An dem Tag besichtigte ich zum ersten Mal das Objekt, auf dem das Wohnprojekt realisiert werden sollte. Kurz darauf stand fest, dass wir es ernsthaft in Angriff nehmen wollen. Allerdings wussten wir noch nicht, dass uns sozusagen zwei große Steine in den Weg gelegt wurden.</p>
<p><figure id="attachment_1376" aria-describedby="caption-attachment-1376" style="width: 868px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/02/wohnprojekt-michael-quaas-1.jpg" data-lbwps-width="979" data-lbwps-height="1155" data-lbwps-srcsmall="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/02/wohnprojekt-michael-quaas-1.jpg" data-lbwps-caption="Michael Quaas, Geschäftsführer der Calando Pflegedienst GmbH."><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1376 size-large" src="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/02/wohnprojekt-michael-quaas-1-868x1024.jpg" alt="Michael Quaas über das Wohnprojekt." width="868" height="1024" srcset="https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/02/wohnprojekt-michael-quaas-1-868x1024.jpg 868w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/02/wohnprojekt-michael-quaas-1-254x300.jpg 254w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/02/wohnprojekt-michael-quaas-1-768x906.jpg 768w, https://www.calando-pflegedienst.de/wp-content/uploads/2017/02/wohnprojekt-michael-quaas-1.jpg 979w" sizes="auto, (max-width: 868px) 100vw, 868px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1376" class="wp-caption-text">Michael Quaas über das Wohnprojekt.</figcaption></figure></p>
<p>Ein Problem war und ist, dass eine Fernwärmetrasse quer über das Grundstück verläuft. Diese muss verlegt werden, bevor wir mit dem Bau loslegen können. Glücklicherweise wurde diese Schwierigkeit mittlerweile gemeistert. Nach den diesjährigen Sommerferien kann mit dem von uns angedachten Neubau begonnen werden.</p>
<p>Eine zweite Herausforderung: Die sich auf dem Grundstück befindliche Immobilie ist denkmalgeschützt, auch das Grünflächenamt besitzt konkrete Vorstellungen bzgl. der Bepflanzung. Gemeinsam mit unserem Architekten-Team und dem Eigentümer entstand ein Entwurf für den Bebauungs- und Sanierungsplan, der nicht nur uns als Pflegedienst widerspiegelt, sondern auch von den zuständigen Institutionen genehmigt werden kann.</p>
<p><em><strong>Einige Interessierte fragten bereits danach, welche neuen Arbeitsplätze später entstehen. Sind Jobs abseits des Pflegebereiches geplant?</strong></em></p>
<p><strong>Michael Quaas:</strong> Neue Stellen für den Fahrdienst der Tagespflege und auch für Gärtner-Tätigkeiten werden auf jeden Fall angeboten. Auch denken wir über eine Bundesfreiwilligendienst-Tätigkeit nach. Weitere Jobs werden gewiss im Laufe der Zeit folgen.</p>
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